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Mehrere Tausend Menschen gedenken Luxemburg und Liebknecht

Mehrere Tausend Menschen haben in der Hauptstadt der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 100 Jahren gedacht. An der Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden Kränze für die Kommunistenführer niedergelegt. Zu dem stillen Gedenken hatte die Linke aufgerufen. Daneben gab es weitere Kundgebungen und Demonstrationen. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf. Am Morgen kam die Linken-Parteispitze zu dem Friedhof im Osten Berlins.

Gedenken an Luxemburg und Liebknecht - Mord vor 100 Jahren

Hundert Jahre nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht hat die Linke in Berlin der beiden Kommunistenführer gedacht. Zur Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Friedrichsfelde kam auch die Parteispitze. Die Bundesvorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sowie die Chefs der Bundestagsfraktion, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, legten Kränze mit roten Nelken und Gerbera nieder. Auch Oskar Lafontaine, Fraktionschef der Linken im Saarland und Ehemann von Wagenknecht, nahm an dem stillen Gedenken teil.

Gedenken

Tausende Menschen bei Gedenken an Luxemburg und Liebknecht

Mehrere Tausend Menschen haben in der Hauptstadt der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 100 Jahren gedacht. An der Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden Kränze und rote Nelken für die Kommunistenführer niedergelegt.

Zu dem stillen Gedenken hatte die Linke aufgerufen. Daneben gab es weitere Kundgebungen und Demonstrationen. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf.

Am Morgen kam die Linken-Parteispitze zu dem Friedhof im Osten Berlins.

Klaus Gietinger ist im Köchlin zu Gast und spricht mit den Besuchern über die deutsche Geschichte.

Geschichte als Auftrag

„Eine Leiche im Landwehrkanal“ – Klaus Gietinger hat seinem Buch einen Titel gegeben, der auch als Krimi durchgehen könnte. Er beschreibt darin akribisch recherchiert Hintergründe, Absprachen und die kaltblütige Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 100 Jahren – die Exekution zweier Menschen, die den Herrschenden hätten gefährlich werden können, weil sie intelligent, gerecht und freiheitsliebend waren, weil sie Krieg ablehnten und gleiche Rechte für alle Menschen forderten.

 Rosa Luxemburg, deutsche Sozialistin polnischer Herkunft (1870 - 1919). Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands

Als Rosa Luxemburg sich mit der Region beschäftigte

Im Januar 2019 jährt sich zum 100. Mal die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg (1871 bis 1919). Am 4. Januar berichtet der aus Lindenberg stammende Autor und Regisseur Klaus Gietinger, Träger des Kulturpreises seiner Heimatstadt, als ausgewiesener Kenner der Ereignisse in Lindau über diesen politischen Doppelmord während der deutschen Revolution 1918/19 und dessen Hintergründe.

Es gelang dem erstmals 1899 und erneut 1905 gegründeten Ortsverein Lindau der SPD zwar nie, seine bereits zu Lebzeiten prominente Parteilinke ...

 Hubertus-Jörg Riedlinger (links) bedankte sich bei Ernst Reinhard Beck für seinen Vortrag mit einem Geschenk.

„Es hätte nie wieder Krieg geben dürfen!“

Einen breiten Spannungsbogen durch eine der spektakulärsten Zeiten der deutschen Geschichte zog am Freitagabend im Konventsaal des ZfP Zwiefalten der ehemalige Lehrer und Bundestagsabgeordnete Ernst Reinhard Beck. Wie der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Hubertus-Jörg Riedlinger, in seiner Einführung betonte, habe man in Bezug auf das aktuell kursierende brisante Thema in Beck einen profunden Kenner der Materie gewinnen können.

Beck selbst erwähnte eingangs, dass in diesen Tagen nicht nur die Historiker weltweit des 100-jährigen ...

 Waffenstillstands-Kommission 1919 in Spaa: Staatsminister Matthias Erzberger (Mitte) mit General von Hammerstein und Unterstaat

Waldseer Abgeordneter unterzeichnete Waffenstillstand

100 Jahre ist es her: das Ende des Ersten Weltkriegs. In den Häfen von Kiel und Wilhelmshaven startet die Revolution. Der deutsche Kaiser verschwindet ins Exil. Auf dem Balkon des Berliner Schlosses ruft Karl Liebknecht die sozialistische Republik aus. Auch in Waldsee – damals noch ohne Bad im Namen – ist die Revolution spürbar. Doch was erfuhren die Waldseer von diesen Ereignissen? Wie hat die Revolution hier ausgesehen? Und welche Auswirkungen hatte sie?

 Rote Fahnen wehten 1918 auch in Oberschwaben.

Novemberrevolution 18/19: Wie der Umbruch unsere Region bewegte

Auch zwischen Alb und Bodensee wehten 1918 rote Fahnen. In Friedrichshafen und Ulm gingen Tausende gegen das alte System auf die Straße. Doch auch hier fanden Arbeiter und Bürger nicht zueinander.

Vor 100 Jahren war nicht nur der Erste Weltkrieg zu Ende, sondern auch das bisherige politische System, die Monarchie. Kaiser Wilhelm II. ging ins Exil, sämtliche Bundesfürsten, auch die in Württemberg, Baden und Bayern, wurden gestürzt. Zur Schulbuchvorstellung der Revolution von 1918 gehören die meuternden Matrosen in Kiel, Philipp ...

Verletzte nach Auseinandersetzungen bei Fußballspiel in Potsdam

Beim Fußball-Regionalliga-Spiel zwischen dem SV Babelsberg 03 und dem BFC Dynamo in Potsdam ist es zu Auseinandersetzungen unter den Fans gekommen. Das teilte ein Sprecher der Polizei mit. Bei den Auseinandersetzungen gegen Spielende im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion habe es auch Verletzte gegeben, sagte der Sprecher. Auch unter den Polizisten seien zumindest Leichtverletzte. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Polizei war mit rund 200 Kräften vor Ort.

Turbine Potsdam rückt mit 2:0 gegen Freiburg auf Platz 3

Turbine Potsdam hat die englische Woche in der Frauenfußball-Bundesliga mit einem 2:0-Sieg im Verfolgerduell gegen den SC Freiburg abgeschlossen. Durch den vierten Saisonsieg rücken die Brandenburgerinnen nach sieben Spieltagen auf den dritten Tabellenplatz vor. Die über weite Strecken tonangebenden Potsdamerinnen starteten wie gewohnt vor heimischen Publikum druckvoll. Nachdem Lena Petermann gegen ihren Ex-Club nach sieben Minuten bereits die Führung auf dem Fuß hatte, gelang wenig später Svenja Huth das frühe 1:0 (12.