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 Schlussbild eines besonderen Gottesdiensts: Als das Moorochsenlied ertönt, schunkeln alle Gottesdienstbesucher mit.

Ein Predigt zum Mitschunkeln

Der Gottesdienst zur Fasnetszeit in der übervollen Bad Buchauer Stiftskirche ist immer wieder bewegend. Unter dem Thema „Narrenfreiheit macht nicht die Narren frei, sie macht die Freien zu Narren“ durften die Gottesdienstbesucher an einer einmaligen Messe teilhaben.

Als vor der damalige Stadtpfarrer Prälat Erich Endrich zum ersten Mal einen Gottesdienst zur Fasnetszeit zelebrierte, damals ein Novum in der ganzen Region, ahnte wohl niemand, dass dies genau 47 Jahre später fast überall Brauch sein würde.

 Britta Pilz (l.) und Lucia Knehr haben seitens der Gemeindebücherei Heroldstatt auch für 2020 ein kreatives Programm geschaffen

Gemeindebücherei ist ein kultureller Hotspot in Heroldstatt

Vielseitiger könnte das Angebot kaum sein: Mit insgesamt 14 Veranstaltungen hat die Gemeindebücherei auch 2020 wieder ein breites Programm aufgestellt, das alle Altersgruppen abdeckt - sieben Events für Kinder und sieben für Erwachsene. Die kleine Albgemeinde ist seit vielen Jahren sehr aktiv in der Kulturarbeit und hat ein treues Stammpublikum erobert. Bücherei-Leiterin Lucia Knehr und ihre Mitarbeiterin Britta Pilz haben sich Einiges einfallen lassen, um die Ortsmitte zu einem kulturellen Hotspot zu machen.

 Mit vereinten Kräften wurde der Narrenbaum aufgestellt.

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen

Das sichtbare Zeichen für die Fasnet, der Narrenbaum, schmückt seit Samstagabend nun auch den Bad Buchauer Marktplatz. Mit vereinten Kräften, unterstützt auch durch den Bauhof haben die „Narrenbaumschteller“ der Moorochsen den Narrenbaum aufgestellt. Viele Zuschauer und Maskenträger hatten sich dazu auf dem Marktplatz eingefunden und feierten ausgelassen mit.

Vom Gefängnistürmle, wo ihn die weißen Geister am Ende der letzten Fasnet eingesperrt hatten, wurde Zunftmeister Uwe Vogelgesang wieder auf den Markplatz gebracht, wo er schon ...

Mit prüfendem Blick nimmt Karl Josef Schneck (rechts) das Häs des Moor ochsen ab.

In Bad Buchau ist endlich wieder Fasnet

Für die Fasnetssaison ist die Narrenzunft Moorochs gerüstet. Nachdem die Fasnet mit dem Häsabstauben im Bischof-Sproll-Haus nun offiziell eröffnet ist, können die Moorochsen schon am Samstag zu ihrer ersten Ausfahrt, dem Jubiläumsumzug nach Einhart, fahren.

Die Weihrauchschwaden der Sternsinger standen noch im Saal, als ein erstes, noch zaghaftes „Moorochs“ erklang, nachdem Zunftmeister Uwe Vogelgesang die Narrenschar mit Moorochs &

Viele Kinder folgten mit ihren Rübengeistern dem Nachtwächer durch Buchaus Straßen.

Rübengeister ziehen durch die Stadt

Das schöne Brauchtum des Rübengeisterumzugs zog am Mittwochabend wieder hunderte Teilnehmer und Zuschauer an. Um die 350 Rüben wurden an den Tagen zuvor ausgegeben, die beim nächtlichen Umzug von den Kindern durch die Straßen getragen wurden.

Die Kinder haben auf diesen Abend hingearbeitet und in die Rüben gruselige Fratzen geschnitzt. Am Mittwoch nun konnten sie ihre Kunstwerke durch die Stadt geistern lassen. Jeder der Geister war ein Unikat und die persönliche Note der jungen Künstler war zu erkennen.

 Die Denkinger Narrenzunft ehrte zahlreiche Mitglieder, rechts Zunftmeister Jürgen Thieringer.

Zunft ehrt stattliche Zahl an Mitgliedern

Die Hauptversammlung der Narrenzunft ist von Ehrungen geprägt gewesen. Langjährige Hästräger und Mitglieder wurden mit Silber und Gold geehrt. Bei den Wahlen wurden alle Amtsträger bestätigt.

Für zehn Jahre im Narrenrat erhielt Alexander Brosmann den Narrenteller. Eine besondere Ehrung bekamen Karl-Heinz Weber und Viktor Benne. Sie sind bereits seit 25 Jahren im Narrenrat und wurden mit dem Ehrenteller mit Foto ausgezeichnet. Der Vizepräsident des Narrenfreundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg, Jürgen Köhler, ehrte die ...

 Ein besonders Bild: Narren in der Stiftskirche.

Gesungene Narrenpredigt

Der Gottesdienst zur Fasnetszeit am Fasnetssonntag in der Stiftskirche in Bad Buchau ist seit vielen Jahren ein Höhepunkt im Kirchenjahr und an der Fasnet.

Festlich der Einzug von Moorochsenfahne, Zunftrat, Bürgermeister und den Masken der Zunft sowie von Pfarrer Martin Dörflinger mit seinen Ministranten als Moorochsen und Weller. Die Stadtkapelle spielte hierzu „Highland Cathedral“. Auch ein „Guata Morga mitanander“ zur Begrüßung vom Pfarrer gibt es nicht jeden Sonntag.

Die Minigarde hat ihren allerersten Auftritt beim Häsabstauben mit Bravour bewältigt.

Narren sind nicht mehr aufzuhalten

Zum Häsabstauben hat die Narrenzunft Moorochs am Dreikönigstag ins Bischof-Sproll-Haus eingeladen. Wie in Oberschwaben Tradition, haben die Sternsinger zuvor die Moorochsen besucht und ihren Segensspruch verkündet.

Nachdem die heiligen drei Könige, darunter Pfarrer Martin Dörflinger als Caspar, ihre Lieder gesungen und den Segensspruch verkündet hatten, begann nach schwäbisch-alemanischer Tradition in Bad Buchau die Moorochsenfasnet. Mit dem Leitspruch „Niemand zum Leid, allen zur Freud“ begrüßte Zunftmeister Uwe Vogelgesang die ...

Stolz präsentieren die Meisterschnitzer ihre herrlich gespentstischen Rübengeister.

Jeder Geist hat eine persönliche Note

Traditionell am Vorabend des Tags der deutschen Einheit ziehen die Rübengeister durch Bad Buchau. Auch dieses Jahr gingen wieder viele Kinder mit ihren gruseligen, geschnitzten Rüben am Umzug mit. Musikalisch unterstützt wurde der abendliche Zug durch den Fanfarenzug aus Unlingen.

Die Moorochsenzunft, die auch außerhalb der Fasnet aktiv ist, hat diesen uralten oberschwäbischen Brauch des Rübengeisterns vor mittlerweile 21 Jahren am Federsee wieder ins Leben gerufen und schreibt seither mit diesem nächtlichen Spektakel eine kleine ...

Für ihr Engagement hat Zunftmeister Uwe Vogelgesang (rechts) Fabian Lahl, Mathias Münz und Corinna Mohn mit dem begehrten Mooroc

Die Weichen für die Fasnet sind gestellt

Der Rückblick auf das Narrenjahr 2017, die Wahl von Vater Federsee und Büttel sowie Ehrungen verdienter Mitglieder sind im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Bad Buchauer Narrenzunft Moorochs im Evangelischen Gemeindehaus gestanden.

Zunftmeister Uwe Vogelgesang verwies auf ein erfolgreiches närrisches Wochenende, das die Weichen für das große Jubiläumsringtreffen „50 Jahre VFON“ gestellt habe. Die Gabelzünfte Bad Buchau, Dürmentingen, Ertingen und Heudorf richten es vom 8.