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Dirigent Mariss Jansons

Mahler-Sinfonie zum Gedenkkonzert für Mariss Jansons

Mit einer Aufführung von Gustav Mahlers „Auferstehungssinfonie“ gedenkt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BR) am heutigen Mittwochabend seines vor sechs Wochen verstorbenen Chefdirigenten Mariss Jansons. Das Orchester wird dirigiert von Zubin Mehta. Als Redner werden in der Münchner Philharmonie Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) und BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner erwartet.

Sibler würdigte Jansons schon vorab als großen Dirigenten, „der in München fest verwurzelt und zugleich in der ganzen Welt zuhause war“.

Dirigent Mariss Jansons

BR-Symphonieorchester verleiht posthum Medaille an Jansons

Gut sechs Wochen nach seinem Tod wird der Stardirigent Mariss Jansons posthum vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit der Karl Amadeus Hartmann-Medaille gewürdigt. „Unsere Verbundenheit mit dem warmherzigen Menschen und bedeutenden Dirigenten Mariss Jansons und unser großer Dank sollen damit nochmals in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht werden“, teilte das Orchester am Montag in München mit. Überreicht wurde die Ehrung bislang an Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Sir Colin Davis und Leonard Bernstein.

Das Foto zeigt den 18-jährigen Aaron Haas mit dem 101jährigen Julien-François Zbinden.

Der Ellwanger Aaron Haas gewinnt internationalen Klavierwettbewerb

Aaron Haas hat zum vierten Mal den „Internationalen Klavierwettbewerb „Jeune Musique Fribourg“ gewonnen.

Mit seinem Klavierlehrer der Städtische Musikschule Ellwangen, Ruben Meliksetian, erarbeitete der Ellwanger Aaron Haas neben seinem Jurastudium an der LMU in München drei anspruchsvolle Klavier-Werke des 20. und 21. Jahrhunderts der Komponisten Karl Amadeus Hartmann, Igor Strawinsky und Julien-François Zbinden.

Dieser internationale Klavierwettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet gibt jungen hochbegabten Pianisten ...


Bei der Präsentation des neuen Ellwanger Jahrbuches (von links): Immo Eberl, Klaus Opferkuch, Joachim Renschler, Benjamin Opfer

Jahrbuch geht aufs Kriegsende 1945 ein

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten ist das 45. Ellwanger Jahrbuch des Geschichts- und Altertumsvereins erschienen. Vorsitzender Joachim Renschler überreichte im Rathaus das erste Exemplar des 528 Seiten umfassenden Werks an Oberbürgermeister Karl Hilsenbek. Der OB freute sich insbesondere über die Dokumentation zum 1250-jährigen Bestehen der Stadt.

Schriftleiter Immo Eberl stellte das Jahrbuch vor. Andreas Gut, Leiter des Alamannenmuseums, hat einen Beitrag über Bernsteinschmuck zur Völkerwanderungszeit und im frühen ...

„Vielleicht ,Tristan’ oder doch der ,Figaro’?“, antwortet Klaus Adam auf die Frage nach seiner Lieblingsoper. Aber gleich fallen

Porträt eines Musikbegeisterten: Ein Leben mit der Oper

Es gibt nicht mehr viele Menschen, die dabei waren, als Clemens Krauss, Hans Knappertsbusch oder der junge Georg Solti in München dirigierten. Klaus Adam, promovierter Jurist und seit Jahrzehnten Kritiker der „Schwäbischen Zeitung“, ist einer davon. Das Musikleben, besonders das seiner Heimatstadt München, kennt er wie kein Zweiter. Bald wird Klaus Adam 85Jahre alt. Kürzlich bei den Opernfestspielen war er in Rameaus „Les Indes Galantes“ – sein 2740.

 Diana Tishchenko leitete das Orchester vom Konzertmeisterpult aus.

Fantastisch: Münchener Kammerorchester in Ravensburg

Ein reines Streicherprogramm bot das Münchener Kammerorchester (MKO) bei seinem jüngsten Auftritt im Ravensburger Konzerthaus. Kompositionen aus der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg umrahmten zwei konzertante Werke aus dem 18. Jahrhundert. Als Solist begeisterte der Cellist Christian Poltéra. Geleitet wurde das ohne Dirigent spielende Orchester von der jungen Konzertmeisterin Diana Tishchenko, die als Geigerin ´auch solistisch auftrat.

Zum Auftakt erklang von der polnischen Komponistin Grazyna Bacewicz (1909-1969) das 1948 ...

Konzert „Gedächtnis Buchenwald“ eröffnet Kunstfest Weimar

Weimar (dpa) - Nike Wagner will zum Abschluss ihrer Zeit als Kunstfest-Chefin in Weimar den Fokus auf den 200. Geburtstag ihres Urgroßvaters Richard Wagner legen.

Zum Auftakt am Freitagabend dominierten erst einmal ernste Töne. Traditionsgemäß erinnerte das Konzert „Gedächtnis Buchenwald“ an die 56 000 Toten des NS-Konzentrationslagers und an alle Opfer der Hitler-Diktatur.

Auf dem Programm standen in der Interpretation der Staatskapelle Weimar „Miserae“ von Karl Amadeus Hartmann, das er Freunden in Dachau widmete, ...

„Wagner-Idyll“ zum Abschied von Nike Wagner in Weimar

Weimar (dpa) - Nike Wagner hat zehn Jahre die Kultur in Weimar mitgeprägt - wie einst ihre Ahnen Franz Liszt und Richard Wagner. Mit einem „Wagner-Idyll“ zum 200. Geburtstag ihres Urgroßvaters nimmt die Kunstfest-Chefinjetzt Abschied von der Klassikerstadt.

Der Titel sei ein Widerspruch in sich, bekannte die Literatur- und Musikwissenschaftlerin vorab. „Wagner steht für Überdimensioniertes, das 'Idyll' verbindet man eher mit dem lauschigen kleinen Weimar.