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Buchmesse Frankfurt - ARD-Bühne

„Irgendwo im Nirgendwo“ - Was von der Buchmesse übrig blieb

Die Hallen leer, die Gänge frei, die Türen versperrt. In der Festhalle eine Bühne vor leeren Stühlen, Kameras übertragen die Lesungen, Diskussionen und Interviews ins Internet.

Die Frankfurter Buchmesse, das größte internationale Event des Jahres für Autoren, Verleger, Übersetzerinnen, Agenten, Buchhändlerinnen und Leser ist umgezogen: von der realen Welt in die virtuelle.

Das tut weh. „Gespenstisch“ findet die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, das verwaiste Gelände.

Buchmesse Frankfurt

Frankfurter Buchmesse ohne Publikum eröffnet

Ohne Publikum ist am Dienstagabend die 72. Frankfurter Buchmesse eröffnet worden. Die Eröffnungsfeier in der Festhalle wurde live im Internet übertragen. Ausländische Gäste wurden per Videobotschaft zugeschaltet, darunter der kanadische Premierminister Justin Trudeau. Kanada wäre in diesem Jahr Ehrengast gewesen. Wegen der Reisebeschränkungen hat das Gastland seinen physischen Gastlandauftritt auf 2021 verschoben.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) wünschte der digitalen Sonderausgabe der Buchmesse viel Erfolg.

Juergen Boos

Frankfurter Buchmesse im Corona-Jahr „ein großes Experiment“

Die Frankfurter Buchmesse sieht die Corona-bedingte Sonderausgabe ohne Live-Publikum als Chance. „Es ist ein großes Experiment“, sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos bei der Eröffnungspressekonferenz am Dienstag.

Die Veranstaltung wurde - wie der größte Teil der Messe bis zum Sonntag - im Internet gestreamt. Er sei „enttäuscht, sehr enttäuscht“, dass das internationale Branchentreffen wegen der Pandemie nicht live stattfinden könne, gab Boos zu.

Buchmesse Frankfurt

Buchumsatz erholt sich von der Corona-Delle

Das Buch ist kein Corona-Gewinner. Man könnte meinen, Lesen sei die Freizeitbeschäftigung der Wahl in einem Jahr, in dem Kultur vor Ort kaum stattfindet, aber die Umsatzzahlen waren schlecht und werden nur langsam besser.

Um so wichtiger ist es, für das Buch zu trommeln. Aber das größte Trommel-Event des Jahres, die traditionsreiche Frankfurter Buchmesse (14. bis 18. Oktober), ist selbst ein Corona-Opfer.

Das Herzstück der internationalen Bücherschau wurde abgesagt: Keine Messestände, kein Gedränge in den Hallen, keine ...

Frankfurter Buchmesse ohne Aussteller

Der Hauptteil der Frankfurter Buchmesse, die klassische Hallenausstellung, fällt aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. „Aufgrund der aktuell geltenden Reisebeschränkungen können zahlreiche Länderstände nicht wie geplant umgesetzt werden“, teilten die Veranstalter am Dienstag mit.

Zudem mache die ab 1. Oktober 2020 in Kraft tretende Quarantäneverordnung die Teilnahme von europäischen Ausstellern oder Fachbesuchern nahezu unmöglich.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Buchbranche in Zeiten von Corona

Obwohl die Buchbranche in der Corona-Krise ein kräftiges Minus eingefahren hat, blickt sie einigermaßen zuversichtlich auf das weitere Jahr.

„Der Buchbranche ist es in den letzten Wochen gelungen, ihre Verluste kontinuierlich zu reduzieren“, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch mit.

Aufgrund der Pandemie mussten in nahezu allen Bundesländern, mit Ausnahme von Berlin und Sachsen-Anhalt, die Buchläden zwischen dem 23.

Frankfurter Buchmesse

Buchmesse rechnet nur mit einem Drittel der Aussteller

Die Frankfurter Buchmesse rechnet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur mit rund einem Drittel der sonst teilnehmenden Aussteller. Man plane „eine europäische Messe“, sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos am Donnerstag in Frankfurt. „Wir wissen, dass viele internationale Verlage nicht teilnehmen können.“

Boos rechnet nicht mit Teilnehmern aus den USA und Lateinamerika. Ob Verlage aus Asien dabei sein könnten, hänge von den dann geltenden Reisebestimmungen ab.

Buchmesse Frankfurt

Frankfurter Buchmesse soll im Herbst stattfinden

Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse am Mittwoch entschieden. Aber sie wird anders aussehen als bisher.

Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober 2020 auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen, teilten die Verantwortlichen in Frankfurt mit. „In diesem Jahr ist es wichtiger als je zu vor, die Frankfurter Buchmesse durchzuführen“, sagte Buchmesse-Direktor Juergen Boos.

Buchmesse Frankfurt

Bangen um die Frankfurter Buchmesse

Dichtes Gedränge in den Messehallen, Menschentrauben bei Lesungen, ausgebuchte Hotels und Gäste aus aller Welt: Solche Szenen wird es in diesem Herbst nicht geben.

Falls die Frankfurter Buchmesse überhaupt stattfindet, wird sie anders sein. Aber wie? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat angekündigt, „Ende Mai“ über die mögliche Ausgestaltung der Messe zu entscheiden.

„Im Moment kämpfen wir aktiv um die Frankfurter Buchmesse“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) im Interview der Deutschen ...

Humboldt Forum

Deutscher Sachbuchpreis wird verschoben

Die erstmalige Vergabe des Deutschen Sachbuchpreises wird wegen der Corona-Krise auf das Jahr 2021 verschoben. Eine zuverlässige Planung sei derzeit nicht möglich, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mit.

„Wir bedauern es sehr, in diesem Jahr nicht das Sachbuch des Jahres auszeichnen zu können“, sagte die Vorsteherin des Börsenvereins, Karin Schmidt-Friderichs.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42.