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Frankfurter Buchmesse

Buchmesse rechnet nur mit einem Drittel der Aussteller

Die Frankfurter Buchmesse rechnet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur mit rund einem Drittel der sonst teilnehmenden Aussteller. Man plane „eine europäische Messe“, sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos am Donnerstag in Frankfurt. „Wir wissen, dass viele internationale Verlage nicht teilnehmen können.“

Boos rechnet nicht mit Teilnehmern aus den USA und Lateinamerika. Ob Verlage aus Asien dabei sein könnten, hänge von den dann geltenden Reisebestimmungen ab.

Buchmesse Frankfurt

Frankfurter Buchmesse soll im Herbst stattfinden

Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse am Mittwoch entschieden. Aber sie wird anders aussehen als bisher.

Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober 2020 auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen, teilten die Verantwortlichen in Frankfurt mit. „In diesem Jahr ist es wichtiger als je zu vor, die Frankfurter Buchmesse durchzuführen“, sagte Buchmesse-Direktor Juergen Boos.

Buchmesse Frankfurt

Bangen um die Frankfurter Buchmesse

Dichtes Gedränge in den Messehallen, Menschentrauben bei Lesungen, ausgebuchte Hotels und Gäste aus aller Welt: Solche Szenen wird es in diesem Herbst nicht geben.

Falls die Frankfurter Buchmesse überhaupt stattfindet, wird sie anders sein. Aber wie? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat angekündigt, „Ende Mai“ über die mögliche Ausgestaltung der Messe zu entscheiden.

„Im Moment kämpfen wir aktiv um die Frankfurter Buchmesse“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) im Interview der Deutschen ...

Humboldt Forum

Deutscher Sachbuchpreis wird verschoben

Die erstmalige Vergabe des Deutschen Sachbuchpreises wird wegen der Corona-Krise auf das Jahr 2021 verschoben. Eine zuverlässige Planung sei derzeit nicht möglich, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mit.

„Wir bedauern es sehr, in diesem Jahr nicht das Sachbuch des Jahres auszeichnen zu können“, sagte die Vorsteherin des Börsenvereins, Karin Schmidt-Friderichs.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42.

Buchmarkttrends

Buchmarkttrends in der Corona-Krise

Was lesen die Menschen, wenn sie wegen einer Pandemie ihre Wohnung nicht verlassen sollen? Man könnte aus aktuellem Anlass einen Klassiker nachholen: „Die Pest“ von Albert Camus.

Thea Dorn hatte das Buch im „Literarischen Quartett“ empfohlen. Nur: „Die Pest“ ist ausverkauft. Weder im Laden noch online und nicht mal antiquarisch ist das Buch erhältlich, weder gebunden noch als Taschenbuch. Bei Amazon tauchte vergangene Woche vorübergehend ein gebrauchtes Exemplar auf - für 1685,08 Euro.

Lädt zum Gespräch über den Roman „Der Zopf“ in die Wohnanlage für Jung und Alt ein: Henning Bock.

Literaturkreis ist lebendig wie eh und je

Mit einem inspirierenden wie spannenden Leseplan startet der Literaturkreis Meckenbeuren ins Lesejahr 2020. Gegründet wurde der unter dem Dach des Kulturkreises Meckenbeuren agierende Literaturkreis 2006 von Theodor Thesing. Nach dessen Tod hatte Henning Bock 2015 den Vorsitz übernommen und hat diesen bis heute inne.

„Der Literaturkreis Meckenbeuren ist lebendig und lebhaft wie eh und je", sagt der ehemalige Realschullehrer im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung.

Bücher

Buchmarkt mit Umsatzplus - Sachbücher besonders erfolgreich

Positives Signal für den krisengeplagten Buchmarkt: Die Branche hat das vergangene Jahr mit einem leichten Umsatzplus abgeschlossen.

Nach vorläufigen Zahlen wurde 2019 auf den zentralen Vertriebswegen ein Zuwachs von 1,4 Prozent verzeichnet, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

„Die positive Umsatzentwicklung zeigt: Die Relevanz des Buches in unserer Gesellschaft ist ungebrochen“, sagte die Börsenvereins-Vorsteherin Karin Schmidt-Friderichs.

Karin Schmidt-Friderichs

Die Buch-Begeisterungs-Weckerin

Wer ein Buch kauft, bekommt mehr als Papier zwischen Pappe: Er erkauft sich „Rückzug und Ich-Zeit“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, die neue Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

„Es geht nicht um das Produkt, sondern um die Zeit, die es dauert, das Buch zu lesen“, findet die 59-Jährige. Lesen sei in diesem Sinne „nicht sozial“: Wer liest, ist ganz bei sich, nach innen gekehrt.

„Miroloi“ von Karen Köhler begleite sie seit dem Sommer, erzählt sie im Winter in ihrem neuen Büro im „Haus des Buches“ mit ...

Karin Schmidt-Friderichs

Karin Schmidt-Friderichs: Bücher als Impfstoff gegen Parolen

Mehr Selbstbewusstsein in der Buchbranche wünscht sich Karin Schmidt-Friderichs. Die Mainzer Verlegerin übernimmt nach der Frankfurter Buchmesse den Vorsitz im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und löst den bisherigen Vorsteher Heinrich Riethmüller ab.

„Ich wäre glücklich, wenn ich dazu beitragen könnte, den Reichtum und die kulturelle Vielfalt unserer Branche stärker ins Bewusstsein zu bringen“, sagte die 58-Jährige. Dabei gehe es eigentlich nicht in erster Linie um die im Börsenverein zusammengeschlossenen Verleger, ...

Karin und Bertram Schmidt-Friderichs

Antiquaria-Preis 2018 für Mainzer Verlag Hermann Schmidt

Haptisch und hübsch: Der mit 10 000 Euro dotierte Antiquariapreis für Buchkultur 2018 ist dem kleinen Mainzer Verlag Hermann Schmidt zugesprochen worden. Das Ehepaar Karin und Bertram Schmidt-Friderichs habe den Verlag in den letzten 25 Jahren „mit Enthusiasmus und sicherem Gespür zu dem strahlenden Leuchtturm in den Bereichen Visuelle Kommunikation und Kreativität gemacht“, heißt es in der Begründung der Jury.

Ihre „immer feinen Werke“ zeigten, dass auch in der digitalen Welt Gestaltung, Typografie und Illustration auf höchstem ...