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Bistum Eichstätt

Experte: Eichstätter Bischof kann Verantwortung tragen

Im Finanzskandal des Bistums Eichstätt drohen dem Ortsbischof Gregor Maria Hanke nach Ansicht eines Kirchenrechtlers persönliche Konsequenzen. Der Papst könne Bischöfe zur Verantwortung ziehen, wenn sie sich „in finanziellen Dingen nicht fach- und normgerecht verhalten“, sagte Prof. Thomas Schüller von der Universität Münster dem „Donaukurier“ (Freitag). Franziskus habe in Slowenien bereits Bischöfe entlassen, „die fast das gesamte Vermögen ihrer Diözese in obskuren Immobiliengeschäften verloren haben“.


Die Gmünder Jazzrock-Formation Chum Chum Rubbins spielt am Dienstag, 27. Dezember ab 20.30 Uhr im a.l.s.o.-Kulturcafé in der Go

Kantiger Garagenjazz

Es swingt, klingt und jazzt wieder in Gmünd am Dienstag, 27. Dezember ab 20.30 Uhr im a.l.s.o.-Kulturcafé in der Goethestraße in Schwäbisch Gmünd. Die Jazz-Mission und die KSK Ostalb laden zum „Heimspiel” II. Teil ein. Die im September teilweise ausgefallenen Heimspiel-Konzerte werden nun im Kulturcafé nachgeholt. Der Eintritt ist frei.

Das Heimspiel starten wird das Ornette Coleman Projekt. Nur selten kommt man in den Genuss, Musik von Ornette Coleman zu hören.


Romantisch zeigt sich die Wolfegger Ach in der Höll.

Wenn die Wolfegger Ach zum mächtigen Fluss wird

Aus einem harmlosen Bächlein kann ein mächtiger Fluss werden. So haben es die Baienfurter immer mal wieder mit der Wolfegger Ach erlebt und erlitten. Sie entspringt bei Kißlegg, fließt an Wolfegg, Bergatreute und Baindt vorbei, richtet dort kaum Schäden an, tritt hin und wieder aber in Baienfurt über die Ufer und überflutet Grundstücke, Keller und Straßen. Ein jetzt dem Baienfurter Gemeinderat vorgelegtes Hochwasser-Konzept schlägt vor allem sogenannte Retentionsräume (Rückhalteräume) vor.

Jochen Kirchhoff, Geschäftsführer des Immenstaader Ferienwohnparks.

„Der Mehrwert der Echt Bodensee Card ist fraglich“

Jochen Kirchhoff ist Geschäftsführer des Ferienwohnparks in Immenstaad. Die Anlage nördlich der B 31 ist Mitte der 70er Jahre entstanden und verfügt über 140 Ferienwohnungen und 168 Ferienhäuser, wovon 185 Einheiten mit 800 Betten vermietet werden. Die Echt Bodensee Card hat laut Kirchhoff einen kardinalen Webfehler: Vermieter und Leistungsträger seien nicht in die Planung einbezogen . Anton Fuchsloch sprach mit dem größten Gastgeber in Immenstaad.

Kirche schweigt nicht mehr

Kirche schweigt nicht mehr

Der Papst richtet deutliche Worte an die Mafiabosse und bleibt seiner Linie treu. Vor Monaten sorgte Franziskus für Aufsehen mit der Verkündigung, dass die Mitglieder der organisierten Kriminalität exkommuniziert seien. Damit stellt er direkt eine kulturelle Wurzel der Mafia in Frage.

Seit ihrem Entstehen berufen sich die Clans auf die Kirche und die Mutter Gottes. In fast allen Mafiaschwüren ist vom „wahren Glauben an die Kirche und ihre Heiligen“ die Rede.

Letizia Paoli

Freiburger Doping-Kommission plant Abschluss 2015

Die Streitereien um die Doping-Vergangenheit an der Universität Freiburg sind vorerst beigelegt. Die zuständige Kommission Freiburger Sportmedizin will im Herbst 2015 einen Abschlussbericht vorlegen.

Die Universität versprach, in den kommenden Tagen die drei offenen Stellen in der Kommission nachzubesetzen. Nach dem Abschlussbericht sollen die Ergebnisse in einem Symposium diskutiert werden.

„Wir sind sehr erfreut über die Ergebnisse des Gesprächs“, sagte die Kommissions-Vorsitzende Letizia Paoli nach einem vierstündigen ...

King: Mobilem Stadtführer gehört die Zukunft

Referenzstadt im Kreis Biberach mit einer eigenen App soll die Rottumstadt Ochsenhausen für die Schweizer Aktiengesellschaft Cityguide werden. Daher würde, kommt es zur Vertragsunterzeichnung, die Einrichtung eines interaktiven Cityguides für Ochsenhausen mit keinerlei Kosten verbunden sein, warb Projektleiter Martin Zimmt im Ochsenhauser Rat. Mehrheitsmeinung war einen auf vier Jahre angelegten Vertrag nur in Abstimmung mit dem Gewerbeverein anzustreben.

Papst Franziskus empfängt Kardinäle in Rom

Rom (dpa) - Papst Franziskus hat in Rom die Kardinale zu einer Audienz empfangen. Zwei Tage nach der Wahl zum neuen Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken weltweit kam Franziskus im Vatikan mit den Purpurträgern zusammen. Zuvor hatten ihn einige Vatikan-Beschäftigte beim Verlassen des Gästehauses Santa Marta mit Applaus empfangen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Bei seiner ersten Messe als Papst in der Sixtinischen Kapelle hatte er die katholische Kirche davor gewarnt, Gott aus dem Blick zu verlieren.

Theologe Pschibul: „Im Ergebnis würde dies ein neues Konzil bedeuten“

Die Augen der Welt richten sich seit Dienstag auf Rom, wo 115 Kardinale dazu berufen sind, das neue Oberhaupt der katholischen Kirche zu wählen. Auch der langjährige Waldseer Kurseelsorger Richard Pschibul ist gespannt darauf, wer Nachfolger Benedikts XVI. wird und ob dieser Reformbereitschaft zeigt. SZ-Redakteurin Sabine Ziegler sprach mit dem Seelsorger darüber.

SZ: Herr Pschibul, die Papstwahl hat begonnen. Was denken Sie, wer das Rennen machen wird?

Der neue Papst muss um die Vielfalt in der Einheit kämpfen

Der deutsche Jesuitenpater Klaus Mertes bringt es auf den Punkt: „Die Sehnsucht aber ist, dass die katholische Kirche endlich wieder positive Nachrichten bringt und klarmacht, worum es im Katholizismus wirklich geht.“

Mertes, der die Aufdeckung der kircheninternen Missbrauchsfälle auslöste, darf auf breite Zustimmung zählen, wenn er darauf hofft, dass mit einem neuen Papst Schlagzeilen über Intrigen im Vatikan, Ärger mit den Piusbrüdern, weltfremde Sexualmoral und lebensferne Hierarchien ein Ende haben.