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Vulkanausbruch

Fluch und Segen der Kanaren-Vulkane

Mit einer Mischung aus Schrecken und Mitleid sehen Fernsehzuschauer rund um die Welt, wie der Vulkan auf der Kanareninsel La Palma seit vier Wochen Tausende in die Flucht schlägt.

Vom sicheren Sofa aus lässt sich wie in Zeitlupe die Zerstörung Hunderter Wohnhäuser durch die bis zu 1200 Grad heiße Lava beobachten. Über dem fauchenden Vulkankegel steht eine dunkle Aschewolke, an den Hängen wälzen sich rotglühende Lavaströme hinab und verbrennen und zermalmen alles auf ihrem Weg zum Meer.

Vulkan auf La Palma

Lava zerstört Hunderte weitere Gebäude auf La Palma

Der Lavafluss aus dem Vulkan auf der Kanareninsel La Palma hat bis Samstag insgesamt 1817 Gebäude zerstört. Das seien 269 mehr als bei der letzten Zählung am Donnerstag gewesen, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf das europäische Erdbeobachtungssystem Copernicus.

Von neuen Evakuierungen wurde jedoch nichts bekannt. Seit Mitternacht seien zudem wieder fast 40 leichte bis mittlere Erdbeben registriert worden, das heftigste mit einer Stärke von 4,6 in einer Tiefe von 37 Kilometern.