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Der Divisionskommandeur Schnelle Kräfte, Generalmajor Andreas Hannemann aus Stadtallendorf, bei seinem Vortrag im Olgasaal der

Generalmajor berichtet in Ellwangen vom Afghanistan-Einsatz

Der Bundeswehr-Evakuierungeinsatz in Kabul ist am Donnerstagabend Thema einer Vortragsveranstaltung im Olga-Saal der Reinhardt-Kaserne gewesen. Generalmajor Andreas Hannemann, Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, berichtete hier vor geladenen Gästen von dem gefährlichen EInsatz in der afghanischen Hauptstadt.

Zu den großen Reformen der Bundeswehr nach der deutschen Wiedervereinigung gehörte die Aufstellung einer Eingreiftruppe, die international eingesetzt werden kann.

Explosion

Mindestens 32 Tote bei Anschlag auf Moschee in Afghanistan

Mindestens 32 Menschen sind bei einer Serie von Selbstmordanschlägen auf eine schiitische Moschee in der südafghanischen Stadt Kandahar getötet worden.

Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur Bachtar am Freitag mit. Die UN-Mission in Afghanistan (Unama) hatte zuvor in einem Tweet von mindestens 30 Toten gesprochen. Andere Quellen nannten am Freitagabend (Ortszeit) mindestens 40 Tote. Mindestens 68 Menschen seien zudem verletzt worden, so Bachtar weiter.

Interkulturelle Ausstellung im Stadtarchiv eröffnet

Die „Interkulturelle Ausstellung“, so ihr Titel, zeigt in Friedrichshafen im Stadtarchiv Exponate, hinter denen persönliche Geschichten und Lebenserfahrungen von Menschen stehen, die in Friedrichshafen und Umgebung Wurzeln schlugen, deren biografische Wege aber an ganz anderen Orten auf diesem Globus begonnen haben. Alltagsgegenstände wie eine Schneiderschere aus Lima, ein indischer Sari, ein kirgisischer Festtagsmantel, ein Auszug aus einem Studienbuch nach einem Notabitur in Leipzig, sind zu Familienschätzen geworden, die mit der ...

Gedenkakt

Politik würdigt schweren Afghanistan-Einsatz

Mit einem zentralen Abschlussappell haben die Spitzen der Bundesrepublik den in Afghanistan eingesetzten Männern und Frauen der Bundeswehr für ihren Dienst gedankt. Dabei wurde der 59 Soldaten gedacht, die in den vergangenen 20 Jahren dort ihr Leben ließen.

«Sie haben den höchsten Preis gezahlt, den ein Soldat im Auftrag seines Landes zahlen kann. Wir stehen tief in ihrer Schuld», sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der wie auch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu den angetretenen Soldaten und ...

Oberleutnant Marc-André H.

Wie Marc-André H. in Kabul die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen musste

160.000 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr waren in den vergangenen rund 20 Jahren in Afghanistan stationiert. 59 von ihnen starben im Einsatz.

Nach dem überhasteten Abzug im August evakuierte die Bundeswehr Tausende Menschen aus dem von den Taliban besetzten Kabul. Am Mittwoch sollen sie mit einem großen Zapfenstreich gewürdigt werden. Oberleutnant Marc-André H. (Foto: Bundeswehr) war in Kabul dabei. Der 30-Jährige berichtet von elf dramatischen Tagen.

Konflikt in Afghanistan

Humanitäre Katastrophe: G20-Sondergipfel zu Afghanistan

Rund zwei Monate nach dem Fall Afghanistans an die Taliban beraten die wichtigsten Industrienationen in einem G20-Sondergipfel über die Zukunft des Landes am Hindukusch.

Auf Einladung des italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi soll in einer Videoschalte vor allem diskutiert werden, wie Afghanistan einerseits humanitär geholfen werden kann und wie andererseits die terroristische Gefahr zu bannen ist.

Zu dem virtuellen Treffen ab 13.

Heimreise geglückt: Tahia K. und ihre Kinder sind wieder in Deutschland. Mit dem Flieger ging es zunächst in den Iran.

Nach Wochen in Angst in Kabul: Tahia K. ist wieder daheim

Nach Wochen des Bangens und des Wartens: Tahia K. aus Fridingen ist wieder in Deutschland. Am Freitagnachmittag landete die gebürtige Afghanin mit ihren drei Kindern in Frankfurt. Zuvor saß sie fast zwei Monate lang in Kabul fest. „Alles ist gut gelaufen, mir und den Kindern geht es gut“, erzählt sie am Telefon auf dem Weg vom Flughafen nach Hause.

Schwerkranke Mutter besucht Ein Rückblick: Tahia K (Name wurde von der Redaktion geändert), die nach ihrer Flucht aus Afghanistan seit 2015 in Deutschland ist, reist Ende Juli 2021 mit ...

Taliban-Außenminister Motaki

USA und Taliban loben Treffen nach dem Machtwechsel in Kabul

Die USA haben die ersten persönlichen Gespräche mit Vertretern der militant-islamistischen Taliban seit deren Machtübernahme in Afghanistan als «offen und professionell» bezeichnet.

Bei dem zweitägigen Treffen am Wochenende in der katarischen Hauptstadt Doha habe sich die US-Delegation unter anderem auf Sicherheits- und Terrorismusfragen konzentriert, teilte das US-Außenministerium am Sonntag (Ortszeit) mit. Es sei auch um die sichere Ausreise von US-Bürgern, anderen ausländischen Staatsangehörigen und afghanischen Ortskräften ...

Der Wochenrückblick für den Kreis Tuttlingen. Alles Wichtige im Schnelldurchlauf.

Zu viele Baustellen, zu viel Käse und ein richtig dickes Happy End: Die Woche im Schnelldurchlauf

Bauen oder nicht - oder falsch bauen? Das war diese Woche eine viel gestellte Frage in der Region. Ob schlampige Bauplanung, Diskussionen über (un-)sinnige Verkehrshindernisse oder ein unermüdlicher Kampf gegen einen Neubau: Vielerorts gabs es Frust und auch ein bisschen Gelächter. 

Drum startet dieser Wochenrückblick mit ein paar schlechten Nachrichten. Dafür haben wir zum Schluss ein Happy End, das all die Baustellen eigentlich völlig harmlos und unproblematisch erscheinen lässt.

US-Flagge

Gespräche zwischen US-Delegation und Taliban in Doha geplant

Eine US-Delegation will sich an diesem Wochenende mit hochrangigen Vertretern der radikal-islamistischen Taliban aus Afghanistan in der katarischen Hauptstadt Doha treffen.

Bei den Gesprächen gehe es nicht um eine Anerkennung oder Legitimierung der Taliban in Afghanistan, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit. Es handle sich vielmehr um eine Fortsetzung der «pragmatischen» Gespräche über Fragen von nationalem Interesse der USA.