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British Airways

Corona trifft Air France-KLM und British-Airways-Mutter IAG

Der Zusammenbruch des Luftverkehrs in der Corona-Krise hat die British-Airways-Mutter IAG und die französisch-niederländische Air France-KLM schwer erwischt.

Verluste in Milliardenhöhe und düstere Aussichten für die nächsten Jahre treiben die Konzernspitzen zu drastischen Maßnahmen und herben Einschnitten. So kündigte die niederländische KLM am Freitag den Abbau von bis zu 5000 Stellen an, und die British-Airways-Mutter IAG will sich frische Milliarden von Anlegern besorgen.

KLM bekommt Kredit

KLM bekommt staatlichen Milliardenkredit

Die niederländische KLM Royal Dutch Airlines hat sich staatliche Kredite in Höhe von insgesamt 3,4 Milliarden Euro gesichert. Der Verwaltungsrat der Fluggesellschaft habe ein Unterstützungspaket der Niederlande akzeptiert, teilte KLM mit.

So könne KLM die Corona-Krise überwinden und sich auf die Zukunft vorbereiten. Damit kann der Luftfahrtkonzern Air France-KLM in der Corona-Krise mit Finanzhilfen von über 10 Milliarden Euro rechnen, die direkt vom Staat kommen oder staatlich abgesichert werden.

Flughafen Nürnberg

Flughafen Nürnberg: 50 Prozent weniger Passagiere

Bayerns zweitgrößter Flughafen in Nürnberg wird durch die Corona-Krise und strukturelle Probleme im laufenden Jahr wohl weniger als die Hälfte der Fluggäste des Jahres 2019 erreichen. Das sagte Flughafen-Geschäftsführer Michael Hupe am Montag, nachdem erstmals seit Monaten wieder eine reguläre Passagiermaschine von Nürnberg aus gestartet war. Der Flug des niederländischen KLM-Fliegers ging zum Drehkreuz Amsterdam.

Durch die Corona-Krise sei der Flughafen Nürnberg praktisch zum Stillstand gekommen, sagte Hupe.

Blick auf den Heckflügel einer Lufthansa-Maschine

Lufthansa nimmt USA-Flüge ab München wieder auf

Die Lufthansa fliegt von München aus wieder in die USA. Zum ersten Mal seit dem 13. März startete am Mittwoch ein Airbus 350 nach Los Angeles. Schon am Dienstag war eine Maschine nonstop nach Chicago geflogen. Diese beiden Städte würden „von nun an zunächst jeweils dreimal pro Woche von der bayerischen Landeshauptstadt aus angesteuert“, teilten die Lufthansa und der Flughafen mit. Flughafenchef Jost Lammers sagte: „Ich sehe in dieser Wiederaufnahme des interkontinentalen Verkehrs den wichtigen ersten Schritt“ bei der Rückkehr zu einem ...

Ein Flugzeug landet am Flughafen München

Wieder mehr Verbindungen an bayerischen Flughäfen

Der wegen der Corona-Krise weitgehend zum Erliegen gekommene Betrieb an den bayerischen Flughäfen nimmt langsam wieder zu. Von München aus werden vermehrt internationale Ziele angesteuert, wie der Flughafen am Freitag mitteilte. Auch ab Nürnberg und Memmingen wächst das Angebot.

In München wird die Lufthansa in den kommenden Tagen wieder regelmäßig nach Brüssel, Mailand, Rom, Wien und Zürich starten. Ab Dienstag wird der Betrieb nach Chicago und ab Mittwoch nach Los Angeles und Tel Aviv wieder aufgenommen, wie der Flughafen ...

Lufthansa

Poker um Lufthansa-Beihilfe

Spätestens mit der vorläufigen Nichtinanspruchnahme des staatlichen Rettungspakets hat der Poker um die Lufthansa-Zukunft nach Corona so richtig begonnen.

Die Europäische Kommission scheint nicht gewillt, den zwischen deutscher Regierung und Unternehmen ausgehandelten Deal über neun Milliarden Euro einfach passieren zu lassen. Brüssel pocht auf die erstmals anzuwendenden Regeln für umfangreiche Corona-Hilfen an Unternehmen und verlangt mehr Wettbewerb auf dem Lufthansa-Heimatmarkt.

Latam

Lateinamerikas größte Airline Latam meldet Insolvenz an

Inmitten der Corona-Krise hat die chilenische Fluggesellschaft Latam Insolvenz angemeldet.

Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten am Dienstag Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts, wie die Airline mitteilte. Die Töchter in Argentinien, Brasilien und Paraguay waren zunächst nicht betroffen.

Latam ist die größte Fluggesellschaft Lateinamerikas.

Lufthansa

Lufthansa wartet auf Staatshilfe

Die Lufthansa wartet weiterhin auf die präzise Ausgestaltung der Staatshilfen, die ihr durch die Corona-Flaute helfen sollen.

Am Montag gab es zunächst keine Ergebnisse aus den auch über das Wochenende fortgesetzten Gesprächen mit deutschen Regierungsvertretern. Auch aus den Sitzungen des Vorstands und des Aufsichtsrates des Dax-Konzerns verlautete zunächst nichts.

Währenddessen bestätigte die Europäische Union das französische Kreditpaket für die Air France mit einem Volumen von 7 Milliarden Euro.

Lufthansa-Maschinen

Milliarden-Rettungspaket für die Lufthansa geplant

Ein milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagene Lufthansa rückt immer näher. Bei dem Paket gehe es um ein Volumen von neun bis zehn Milliarden Euro, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Wochenende aus Regierungskreisen.

Kurz vor der Entscheidung sind auch neue Hilfen für den Ferienflieger Condor. Bei der Lufthansa ist offen, in welcher Form die Bundesregierung dem Dax-Konzern hilft und wie viel Mitspracherecht die Politik im Falle einer vorübergehenden staatlichen Beteiligung haben soll.

Zwei Musiker in bunter Kleidung

„Es war eine Art Panik zu spüren“: So erlebte eine Leutkircherin den Beginn der Corona-Krise in Indien

Seit fast 30 Jahren reist Petra Rehwald aus Leutkirch jedes Frühjahr nach Indien, um für ihren Marktstand Kunsthandwerk und Bekleidung direkt beim Hersteller zu ordern. Zudem nutzt sie diese Zeit, um befreundete Musiker und Bekannte in Delhi zu treffen und Urlaub zu machen.

Von Mai bis Dezember ist sie dann wieder auf vielen Märkten in der Region unterwegs. Die vergangenen zwei Wochen in Indien wird sie nie mehr vergessen. Die plötzliche Abneigung der Inder gegen alle Ausländer, die endlosen Versuche, einen Rückflug zu bekommen und ...