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 VW-Automobile stehen auf Halde und warten auf Abnehmer: Wegen der Corona-Krise bricht der Autoabsatz weltweit ein.

Zulassungsstau und Überkapazitäten: Bei Deutschlands Schlüsselbranche schwelt die Krise weiter

Wer derzeit in Deutschland sein neu gekauftes Auto auch fahren will, braucht Geduld. Bis ein Neuwagen etwa in Berlin zugelassen wird, dauere es „mindestens sechs Wochen“, teilte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), Axel Koblitz, mit. Viele Zulassungsstellen arbeiteten immer noch im Krisenmodus und kämen nicht voran.

„Besonders prekär sind die Verhältnisse beispielsweise in Frankfurt, Köln und Berlin“, teilte Koblitz weiter mit.

Rückgang bei Neuzulassungen verlangsamt

Absturz auf dem deutschen Automarkt vorerst gestoppt

Wer derzeit in Deutschland sein neu gekauftes Auto auch fahren will, braucht Geduld. Bis ein Neuwagen etwa in Berlin zugelassen wird, dauere es „mindestens sechs Wochen“, teilte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen KfZ-Gewerbes (ZDK), Axel Koblitz, mit.

Viele Zulassungsstellen arbeiteten immer noch im Krisenmodus und kämen nicht voran.

„Besonders prekär sind die Verhältnisse beispielsweise in Frankfurt, Köln und Berlin“, teilte Koblitz weiter mit.

Autobranche

Corona-Krise setzt Autobranche weiterhin unter Druck

Der Juni hat für die deutsche Automobilindustrie kaum Entlastung gebracht.

Es wurden 220.272 Autos im vergangenen Monat neu zugelassen und damit etwa ein Drittel weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte.

Immerhin: „Die Minusraten werden langsam wieder kleiner“, sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, in Berlin. Noch im Mai waren die Neuzulassungen um rund die Hälfte eingebrochen.

Das Corpus delicti: Die L1165 am Ortsausgang Essingen.

Initiative kämpft gegen Motorradlärm - Das sind ihre Forderungen

Die Zahl der Motorräder auf den Straßen Deutschlands nimmt zu. Und damit auch der Krach. „Motorradlärm ist eine große und zunehmende Herausforderung“, schreibt die „Initiative Motorrädlärm“ als Präambel einer Broschüre, „für Anwohnerinnen und Anwohner und Erholungssuchende ist die Lärmbelästigung ein erhebliches Problem.“ „Mit gemeinsamer Stimme für mehr Ruhe“, fordert die Initiative. Zum Abschluss der Motorrad-Serie haben wir die Problematik mal zusammengefasst.

Spritschlucker

Spritschlucker werden teurer

Die Bundesregierung will die Deutschen dazu bringen, klimafreundlichere Autos zu kaufen. Die Kfz-Steuer für große Spritschlucker soll deshalb steigen.

Ausgerechnet in der Corona-Krise soll also eine Steuererhöhung beschlossen werden - allerdings eine, die die meisten Bürger kaum nennenswert spüren werden.

Das Problem: Die Bundesregierung will die Kohlendioxid-Emissionen im Verkehr um mindestens 40 Prozent verringern - doch die Bürger kaufen immer mehr große Geländewagen und SUVs, die viel CO2 ausstoßen.

Pkw-Neuzulassungen

Nachfrage halbiert - Autokäufer halten sich zurück

Ein neues Auto steht derzeit nur für wenige Deutsche auf der Agenda. Im Mai wurden gut 168.000 Autos neu zugelassen, nur etwa halb so viel wie im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg mitteilte.

Damit hat sich der Automarkt in der Corona-Krise nach dem starken Einbruch im März und April bislang kaum erholt. Im April hatten die Neuzulassungen mehr als 60 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen und waren damit auf den niedrigsten Stand seit 1991 gesunken.

BGH verkündet Urteil im VW-Abgasskandal

Klagen auf Schadenersatz gegen VW? So funktioniert's

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat am Montag das Verhalten von Volkswagen als „sittenwidrig“ bezeichnet. Mit dem Dieselbetrug habe der Automobilbauer gegen die „Mindestanforderung im Rechts- und Geschäftsverkehrs“ verstoßen und die Genehmigung für die Autos habe er sich beim Kraftfahrbundesamt „durch arglistige Täuschung“ erschlichen.

Das BGH entschied, VW müsse das Auto des Klägers in diesem wegweisenden Fall zurücknehmen und dem Kläger den Kaufpreis erstatten, inklusive Zinsen.

VW muss Schadenersatz zahlen: Welche Autobesitzer Geld bekommen und wie viel

Die finanziellen Folgen sind schmerzhaft, und für den Imageschaden gilt das erst recht: Im Dieselskandal kassiert VW vor dem Bundesgerichtshof (BGH) eine heftige Niederlage.

Mit dem Karlsruher Urteil vom Montag ist erstmals höchstrichterlich festgestellt, dass der Autobauer seine Kunden vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat. Für viele Diesel-Kläger ist das der Durchbruch - auch wenn noch Fragen offen sind. Ein Überblick:

Was haben die obersten Zivilrichter entschieden?

Logo am Tor Sandkamp des VW-Werks in Wolfsburg: dunkle Wolken über Deutschlands größtem Autobauer.Foto: dpa

BGH-Urteil: Volkswagen muss Diesel-Käufern Schadenersatz zahlen

Für Zehntausende Diesel-Fahrer ist der Weg für Schadenersatz von Volkswagen frei. Das Verhalten des Konzerns sei "objektiv als sittenwidrig zu qualifizieren", entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Montag in seinem ersten Urteil zum VW-Abgasskandal.

Das bedeutet, dass klagende Käufer ihr Auto zurückgeben und das Geld dafür einfordern können. Das gilt auch für Gebrauchtwagen. Auf den Kaufpreis müssen sich Diesel-Besitzer aber die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen.

 Herbert Gilbert, Kläger gegen den Autobauer VW im Dieselskandal, steht vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Laut dem Urteil ist Vol

BGH: VW-Dieselmanipulationen waren „bewusste arglistige Täuschung“

Der Bundesgerichtshof hat bei seinem Grundsatzurteil zugunsten von VW-Kunden im Abgasskandal eine gezielte Täuschungsstrategie durch den Wolfsburger Autokonzern festgestellt. „Das Verhalten der Beklagten ist als sittenwidrig zu bezeichnen“, sagte der Vorsitzende Richter des 6. Zivilsenats, Stephan Seiters, am Montag in der Begründung der Entscheidung. Volkswagen habe „im eigenen Kosten- und Gewinninteresse durch bewusste Täuschung“ des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) gehandelt.