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Ein Mitarbeiter von Mercedes-Benz bringt den Stern an

Daimler wirbt mit Gutschein-Aktion um Software-Updates

Im Zuge der Dieselaffäre wirbt der Autobauer Daimler bei seinen Kunden über eine Gutschein-Aktion um die Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen mit Software-Updates. Der Konzern kündigte am Montag an, dass Käufer von Mercedes-Diesel-Fahrzeugen mit den Abgasnormen Euro 5 und 6b mit einem Verrechnungsgutschein im Wert von 100 Euro belohnt würden, wenn sie dafür in einer Werkstatt in Deutschland ein solches Update in ihrem Auto aufspielen ließen. Das Geld werde nicht in bar ausgezahlt, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Diesel

Diesel-Rückruf: Scheuer wirft Daimler „Salamitaktik“ vor

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Daimler nach der erneuten Anordnung eines Diesel-Rückrufs mit deutlichen Worten kritisiert.

„Der neue Daimler-Vorstandsvorsitzende Ola Källenius hat mir vor Monaten versichert, dass er bei unzulässigen Abgastechniken reinen Tisch machen wird“, sagte Scheuer der „Bild am Sonntag“. „Leider ist das Gegenteil der Fall.“

Der Minister kritisierte die Haltung des Autobauers, die dem Motto folge: „Wir haben manipuliert, aber Behörden sucht mal schön den Fehler selbst.

Andreas Scheuer spricht in ein Mikrofon

Diesel-Rückruf: Scheuer wirft Daimler „Salamitaktik“ vor

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Daimler nach der erneuten Anordnung eines Diesel-Rückrufs mit deutlichen Worten kritisiert. „Der neue Daimler-Vorstandsvorsitzende Ola Källenius hat mir vor Monaten versichert, dass er bei unzulässigen Abgastechniken reinen Tisch machen wird“, sagte Scheuer der „Bild am Sonntag“. „Leider ist das Gegenteil der Fall.“

Der Minister kritisierte die Haltung des Autobauers, die dem Motto folge: „Wir haben manipuliert, aber Behörden sucht mal schön den Fehler selbst.

Rückruf angeordnet

Daimler muss erneut Hunderttausende Diesel zurückrufen

Der Autobauer Daimler hat nach Ansicht der Behörden in Hunderttausenden weiteren Diesel-Fahrzeugen eine unzulässige Abgastechnik verwendet. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erließ einen entsprechenden Rückrufbescheid, wie Daimler am Freitagabend mitteilte.

Betroffen ist den Angaben zufolge wohl eine mittlere sechsstellige Zahl an Mercedes-Benz-Fahrzeugen in Europa, die mit dem schon etwas älteren Euro-5-Dieselmotor mit der Bezeichnung OM651 unterwegs sind.

Daimler

Daimler muss erneut Hunderttausende Diesel zurückrufen

Der Autobauer Daimler muss erneut mehrere Hunderttausend Diesel-Fahrzeuge wegen einer mutmaßlich unzulässigen Abgastechnik zurückrufen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe einen entsprechenden Rückrufbescheid erlassen, teilte Daimler am Freitagabend mit. Man werde weiterhin mit den Behörden kooperieren, aber auch in diesem Fall Widerspruch gegen die Anordnung einlegen, hieß es. Daimler ist der Auffassung, dass die Funktion zulässig ist. Eine genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge wurde nicht genannt.

Daimler

Daimler-Transporter im Verdacht illegaler Abgastechnik

Ein weiteres Dieselfahrzeug von Daimler steht nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ im Verdacht, mit illegaler Abgastechnik zu fahren. Betroffen sind demzufolge 260.000 Transporter des Modells Sprinter in Europa, davon 100.000 in Deutschland.

Die Wagen mit der Abgasnorm Euro 5, die bis 2016 hergestellt wurden, sollen nach einem Schreiben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) an Daimler vom 25. September eine „unzulässige Abschaltvorrichtung“ verwenden, wie die Zeitung berichtete.

Daimler-Transporter im Verdacht illegaler Abgastechnik

Ein weiteres Dieselfahrzeug von Daimler steht nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ im Verdacht, mit illegaler Abgastechnik zu fahren. Betroffen sind demzufolge 260 000 Transporter des Modells Sprinter in Europa, davon 100 000 in Deutschland. Die Wagen mit der Abgasnorm Euro 5, die bis 2016 hergestellt wurden, sollen nach einem Schreiben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) an Daimler vom 25. September eine „unzulässige Abschaltvorrichtung“ verwenden, wie die Zeitung berichtete.

Neuwagen

Verbraucher in Deutschland kaufen wieder mehr Autos

Der deutsche Automarkt bereitet den Herstellern derzeit wieder Freude: Rund 244.622 Neuwagen verkauften sie im September hierzulande und damit fast ein Viertel mehr als noch im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mitteilte.

Vor allem deutsche Hersteller konnten ihren Absatz demnach zum Teil mehr als vervierfachen: Die VW-Tochter Porsche verzeichnete laut KBA einen Zuwachs von 431 Prozent, blieb mit 2512 verkauften Fahrzeugen aber auf niedrigem Niveau.

Mercedes-Stern

Dieselaffäre: Daimler muss 870 Millionen Euro Bußgeld zahlen

Auch Daimler bekommt von der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zug des Dieselskandals ein Bußgeld aufgebrummt. Rund 870 Millionen Euro muss der Autobauer bezahlen.

Grund ist eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht in einer mit der Fahrzeugzertifizierung befassten Abteilung, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Diese habe dazu geführt, dass die Dieselfahrzeuge Genehmigungen erhielten, obwohl der Ausstoß von Stickoxiden bei den Autos teilweise nicht den regulatorischen Anforderungen entsprach.

Mercedes-Stern

Daimler muss 870 Millionen Euro wegen Dieselskandals zahlen

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat im Zuge des Dieselskandals gegen den Autobauer Daimler ein Bußgeld in Höhe von 870 Millionen Euro verhängt. Grund ist eine fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht in einer mit der Fahrzeugzertifizierung befassten Abteilung, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Diese habe dazu geführt, dass die Dieselfahrzeuge Genehmigungen erhielten, obwohl der Ausstoß von Stickoxiden bei den Autos teilweise nicht den regulatorischen Anforderungen entsprach.