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Verladung

Merkel will weiterhin keine Rüstungsgüter an Saudis liefern

Die Bombardierung saudischer Ölanlagen hat die Angst vor einer militärischen Eskalation in der Region geschürt und die Debatte um deutsche Rüstungsexporte neu angefacht.

US-Außenminister Mike Pompeo wollte nach Angaben von Vizepräsident Mike Pence noch am Dienstag zu einer Reise in das Königreich aufbrechen. Während Riad auf eine starke Reaktion der internationalen Gemeinschaft drängt und Forderungen laut werden, die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu verbessern, erteilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Forderung nach ...

Iranische Drohne

Riad will nach Angriff auf Ölanlagen internationalen Druck

Nach der Bombardierung wichtiger Ölanlagen drängt Saudi-Arabien die internationale Gemeinschaft zu einer entschlosseneren Reaktion, um weitere Angriffe zu verhindern.

Die Verantwortlichen für diese „Aggressionen“ müssten zur Verantwortung gezogen und abgeschreckt werden, teilte das Kabinett am Dienstag in Riad mit, wie die saudische Agentur SPA meldete. Das Land werde seinen Boden und seine lebenswichtigen Einrichtungen verteidigen.

König Salman erklärte, die „feigen Angriffe“ hätten nicht nur auf Ölanlagen des Landes ...

Saudi-Arabiens Energieminister abgesetzt

Saudi-Arabiens Energieminister Chalid al-Falih ist von seinem Amt entbunden worden. Eine entsprechende Anordnung von König Salman sei ergangen, berichtet die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA. Gründe für den Schritt wurden nicht mitgeteilt. Nachfolger werde Prinz Abdulasis bin Salman bin Abdulasis al-Saud. Das islamisch-konservative Königreich Saudi-Arabien ist der weltweit größte Öl-Exporteur - und damit auch wichtiges Mitglied im Ölkartell Opec.

Person neben einer Dattelpflanze

Die Palmen des Präsidenten: Ägypten baut Dattel-Großplantage

Für Mohammed Abdel Saleh, bekannter als Sami, ist das Klettern ohne Sicherung auf zehn Meter hohe Dattelpalmen eine Frage des Charakters. „Man braucht ein mutiges Herz“, sagt der Bauer, für den auf der Farm in Nordägypten kommende Woche die Erntezeit beginnt. Kiloweise frische Datteln werden Sami und seine Helfer dann von den Palmen schneiden — und Plantagenbesitzer Hamada Anwar, der mit den gelben Früchten sein Geld verdient, plant schon die Expansion.

Bürgerkrieg im Jemen

Separatisten besetzen Lager in jemenitischer Hafenstadt Aden

Der Kampf um die strategisch wichtige Hafenstadt Aden im Süden des Jemen spitzt sich zu.

Separatisten vom sogenannten südlichen Übergangsrat (STC), die sich vom Norden abspalten und einen eigenen Staat gründen wollen, besetzten am Sonntag mehrere Lager von Truppen der international anerkannten Regierung.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. In der strategisch wichtigen Stadt kam es nach UN-Angaben seit Mittwoch zu Kämpfen mit mindestens 40 Toten und 260 Verletzten.

Verschwommene Gestalten auf einem Bild.

Der Hadsch beginnt: Warum Saudi-Arabien den Pilgern diesmal ein freundlicheres Gesicht zeigt

In Saudi-Arabien beginnt am Freitag der Hadsch, die Pilgerreise nach Mekka, die zu den fünf Glaubenssäulen des Islam gehört. Unter den 1.8 Millionen ausländischen Pilgern sind dieses Jahr 88 500 Gläubige aus Iran. Fast einen Monat lang hatte die iranische Pilgerbehörde mit dem saudischen Hadsch-Ministerium über die Zahl der Mekka-Pilger verhandelt. Dass Riad am Ende so vielen iranischen Gläubigen die Einreise gestattete, ist eine Überraschung – gerade angesichts der anhaltenden Spannungen zwischen beiden Ländern.

Hof der Großen Moschee

Zwei Millionen Muslime auf Hadsch-Wallfahrt

Für viele gläubige Muslime ist es der Höhepunkt ihres Lebens: Mehr als zwei Millionen Pilger haben in der saudi-arabischen Stadt Mekka die muslimischen Wallfahrt Hadsch begonnen. Sie folgen von Freitag an genau festgelegten Pilger-Ritualen.

Nach Angaben des Königreichs sind dafür mehr als 1,8 Millionen Muslime aus dem Ausland angereist. Wegen der riesigen Menschenmenge gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen, damit Zwischenfälle ausbleiben.

Saudische Frauen über 21 dürfen erstmals alleine reisen.

Saudische Frauen sind nun etwas gleichberechtigter

Per Federstrich hat König Salman von Saudi-Arabien die Rechte der Frauen in dem erzkonservativen islamischen Land gestärkt. Frauen dürfen demnach ohne Zustimmung eines männlichen Vormunds einen Pass beantragen und alleine reisen. Saudische Frauen feierten die am Freitag veröffentlichten Dekrete des Königs als weiteren historischen Meilenstein ein Jahr nach der Einführung des Führerscheins für Frauen. Die Reform hat aber auch das Ziel, das ramponierte Image Saudi-Arabiens aufzupolieren.

Frauen am Bahnhof von Medina

Saudi-Arabien: Frauen sollen ohne Erlaubnis reisen dürfen

Rund ein Jahr nach dem Ende des umstrittenen Autofahrverbots erhalten Frauen im streng islamisch-konservativen Königreich Saudi-Arabien auch mehr Reisefreiheit. Sie brauchen künftig keine Erlaubnis eines männlichen Vormunds mehr, wenn sie ins Ausland wollen.

Ein von König Salman erlassenes Dekret legt fest, dass Frauen ab dem Alter von 21 Jahren das Recht auf einen Pass und Reisefreiheit bekommen, wie das staatliche Kommunikationszentrum am Freitag mitteilte.

Saudische Frauen dürfen ohne Zustimmung eines Mannes reisen

Frauen im islamisch-konservativen Königreich Saudi-Arabien können künftig ohne Zustimmung eines Mannes reisen. Laut einem Dekret von König Salman erhalten Frauen ab 21 Jahren das Recht auf einen Pass und Reisefreiheit, berichtet die saudische Nachrichtenseite Okaz. Bislang brauchen Frauen dafür die Zustimmung eines männliches Vormunds. In den meisten Fällen ist das der Vater oder ein Bruder. Die neuen Reformmaßnahmen kommen ein Jahr, nachdem in Saudi-Arabien das Frauenfahrverbot aufgehoben worden ist.