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Der Astronaut Roy McBride (Brad Pitt) macht sich im All auf die Suche nach seinem verschollenen Vater.

Filmfestspiele Venedig: „Ad Astra“ mit Brad Pitt

So etwas braucht man für die Eröffnung eines Filmfestivals: Weltstars, die über den roten Teppich schreiten, und Filme, die gut sind. An beidem ist zumindest an den ersten Tagen kein Mangel in Venedig: „The Truth“ („La Verité“) vom Japaner Hirokazu Kore-eda, der im vergangenen Jahr die Goldene Palme von Cannes gewann, führt mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche zwei Stars zusammen, die noch nie gemeinsam in einem Film gespielt haben. Dennoch war der erste französische Film Kore-edas zwar eine Hommage an die Filmgeschichte.

Filmfestspiele Venedig - Binoche + Deneuve

Starker Auftakt beim Filmfest Venedig: Frauen im Mittelpunkt

Der Frauenanteil ist beim diesjährigen Filmfestival Venedig mit nur zwei Regisseurinnen im Wettbewerb zwar gering - doch schon am ersten Tag zeigten Frauen bemerkenswerte Präsenz.

Das lag unter anderem am Eröffnungsfilm „The Truth“, in dem Catherine Deneuve und Juliette Binoche in einer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung aufeinandertreffen. Der japanische Regisseur Kore-eda Hirokazu legte damit im Wettbwerb ein stilles Drama über Familiengeheimnisse, Lügen und verletzte Gefühle vor.

Filmfest Venedig

Filmfest Venedig: Viele Stars und einige Kontroversen

Zumindest die Filmauswahl der diesjährigen Festspiele von Venedig verspricht alles, was ein spannendes Festival auszeichnet - hochkarätige Filme, viel Starglamour und mehr als eine Kontroverse. Denn bereits im Vorfeld wurden hitzige Diskussionen ausgelöst.

Schließlich ist die Anzahl der Regisseurinnen im Wettbewerb dieser 76. Ausgabe erneut verschwindend gering, und Streamingdienste wie Netflix sind prominent vertreten. Für besonderen Wirbel sorgte außerdem bereits, dass Roman Polanskis neuer Film zu sehen sein wird.

Ich war zuhause, aber...

„Ich war zuhause, aber...“: Filmgedicht mit Hamlet und Esel

Um ein Gefühl für Angela Schanelecs neuen Film zu bekommen, kann man ein Experiment versuchen. Man setzt sich hin, stellt die Stoppuhr und wartet, bis 37 Sekunden vorbei sind. Klingt nicht viel, kann sich aber wie eine Ewigkeit anfühlen. Im Film „Ich war zuhause, aber...“ dauert eine der ersten Szenen genauso lange - darin beißt ein Hund auf einem Kadaver herum.

Manche Zuschauer lieben das an Schanelecs Filmen: Dass sie die Kamera kaum bewegt und dem Publikum eine Art Gemälde zeigt.

So wie du mich willst

„So wie du mich willst“: Juliette Binoches Suche nach Nähe

Claire (Juliette Binoche) ist 50 Jahre alt, zweifache Mutter, ihr Mann hat sie für eine deutlich jüngere Frau verlassen und ihrem jungen Liebhaber Ludo ist sie zu anstrengend geworden.

Um ihm in ihrer Einsamkeit trotzdem nah sein zu können, sucht sie über Facebook Kontakt zu dessen Mitbewohner Alex - als hübsche 24-jährige Clara. Aus den ersten Chats und Telefonaten wird eine scheinbar große Liebe, obwohl Alex und Clara sich noch nie persönlich gesehen haben.

So wie du mich willst

„So wie du mich willst“: Juliette Binoches Suche nach Nähe

Claire (Juliette Binoche) ist 50 Jahre alt, zweifache Mutter, ihr Mann hat sie für eine deutlich jüngere Frau verlassen und ihrem jungen Liebhaber Ludo ist sie zu anstrengend geworden.

Um ihm in ihrer Einsamkeit trotzdem nah sein zu können, sucht sie über Facebook Kontakt zu dessen Mitbewohner Alex - als hübsche 24-jährige Clara. Aus den ersten Chats und Telefonaten wird in „So wie du mich willst“ eine scheinbar große Liebe, obwohl Alex und Clara sich noch nie von Angesicht zu Angesicht gesehen haben.

Zwischen den Zeilen

„Zwischen den Zeilen“: Das Buch, die Liebe, Juliette Binoche

Das Mittagessen mit seinem Verleger verläuft zwar recht angenehm. Am Ende aber des Zusammentreffens steht die für Autor Léonard ziemlich bittere Erkenntnis, dass sein neuer Roman wohl nicht von eben diesem Verleger lanciert werden wird.

Ohnehin beschäftigt derzeit ein ganz anderes Thema den noch recht jungen Publizisten: Was bedeutet die so flugs voranschreitende Digitalisierung für den Buchhandel? Der französische Regisseur Olivier Assayas berichtet in seinem neuen Kinofilm auch davon, wie sich sein Figurenensemble - alle stecken ...

Zwischen den Zeilen

„Zwischen den Zeilen“: Drama mit Juliette Binoche

Was passiert mit dem geschriebenen Wort in Zeiten der Digitalisierung, in Zeiten von Twitter und Blogs? Haben gedruckte Bücher da überhaupt noch eine Zukunft?

Fragen wie diesen spürt Olivier Assayas in seinem neuen, mit vielen komödiantischen Tönen angereicherten Film nach. Das internationale Kino kennt den Franzosen durch Werke wie „Personal Shopper“ (mit Kristen Stewart und Lars Eidinger) und „Die Wolken von Sils Maria“ (ebenfalls mit Eidinger).

 In so einer abgründigen Rolle als eiskalte Kommandeurin eines Raumschiffs hat man Juliette Binoche noch nie gesehen.

„High Life“ kommt ins Kino

Letzte Woche saß die französische Regisseurin Claire Denis bei den Filmfestspielen in Cannes noch der Kurzfilmjury vor. Jetzt startet ihr neuer Film: „High Life“ ist ein ungewöhnlicher Science Fiction, der von einem Raumschiff erzählt, und das Atemberaubende, aber auch das Beängstigende der Weltraumfahrt in überaus ungewöhnliche Bilder fasst.

Anfangs ist alles rätselhaft. Selbst wenn man es bereits gehört hat, dass sie („Beau Travail“) diesmal einen Science-Fiction gedreht hat.

High Life

„High Life“ - Robert Pattinson im Weltall

Ein Mann, ein Baby und die gnadenlose Unendlichkeit des Weltalls. „Twilight“-Vampir Robert Pattinson zieht es in seinem neuen Film hoch hinaus - und in menschliche Untiefen.

In dem düsteren Science-Fiction-Drama „High Life“ spielt er einen zum Tode verurteilten Häftling, der die Todesstrafe gegen eine gefährliche Weltall-Mission eintauscht. Die Aufgabe: zum Schwarzen Loch fliegen und die Energie dort irgendwie nutzbar machen. Bald muss er merken, dass das womöglich die falsche Entscheidung war.