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Frau spricht mit einem Junge

Neu im Kino: „After the Wedding“

Eine Hochzeit, ein dunkles Familiengeheimnis, ein Gast aus der Ferne – das klingt doch irgendwie vertraut? Tatsächlich gab es vor 13 Jahren schon einmal einen Film unter gleichem Namen und mit weitgehend ähnlicher Handlung, für den Regisseurin und Drehbuchautorin Susanne Bier viel Lob und eine Oscar-Nominierung erhielt. Warum das dänisch-schwedische Drama ausgerechnet jetzt noch einmal in einer amerikanischen Fassung neu aufgelegt werden musste, erschließt sich daher nicht auf Anhieb.

After the Wedding - Jede Familie hat ein Geheimnis

„After the Wedding“: Drama mit weiblicher Starbesetzung

Der Plot ist packend und voller Überraschungen, die Besetzung hochkarätig - das trifft auf beide Filme zu: 2007 brachte die dänische Regisseurin Susanne Bier das Familiendrama „Nach der Hochzeit“ ins Kino, jetzt legt ihr amerikanischer Kollege Bart Freundlich ein Remake der Geschichte vor.

Dabei nimmt er sich Freiheiten heraus, beide Hauptrollen sind nun in starker Frauenhand. In „After the Wedding“ treffen Oscar-Preisträgerin Julianne Moore („Still Alice“) und die vierfach oscarnominierte Michelle Williams („Brokeback Mountain“, ...

After the Wedding - Jede Familie hat ein Geheimnis

Julianne Moore und Michelle Williams in „After the Wedding“

Mit „Nach der Hochzeit“ brachte die dänische Regisseurin Susanne Bier 2007 ein packendes Familiendrama ins Kino. Nun legt ihr US-Kollege Bart Freundlich mit „After the Wedding“ eine Neuverfilmung des Stoffs mit einem Rollentausch vor.

Michelle Williams spielt eine Amerikanerin, die in Indien ein Waisenhaus leitet. Eine reiche New Yorker Geschäftsfrau (Julianne Moore) verspricht ihr eine Millionenspende. Doch beim persönlichen Kennenlernen in den USA kommt ein altes Geheimnis ans Licht, dass für alle dramatische Folgen hat.

Julianne Moore

Wo Julianne Moore ihre Liebe zum Film entdeckt hat

Die amerikanische Schauspielerin Julianne Moore ging als Teenager in Frankfurt am Main zur Schule - und wurde dort eigenen Angaben zufolge zu ihrer Karriere inspiriert.

Der Zeitschrift „Bunte“ verriet die 58-Jährige: „Das Wichtigste aber ist, dass ich durch den Lehrer der Theatergruppe meine Liebe zum Film und zur Schauspielerei in Deutschland entdeckt habe.“

Moore lebte als Teenager in den 70er Jahren in Frankfurt am Main, wo ihr Vater als Richter bei der US-Army stationiert war.

Gloria - Das Leben wartet nicht

Julianne Moore tanzt und singt in „Gloria“

Arbeiten, lachen, tanzen, singen, sich verlieben. Gloria (Julianne Moore) lebt das normale Leben einer alleinstehenden und zufriedenen 60-Jährigen, deren Kinder aus dem Haus sind. Die neue Beziehung mit Arnold (John Turturro) gelingt dagegen nur mäßig.

Jede einzelne Kameraeinstellung des Films „Gloria - Das Leben wartet nicht“ dreht sich nur um Gloria. Es ist der präzise Blick auf den normalen Alltag einer normalen Frau - mit kleineren Ausschlägen noch oben und nach unten.

Gloria - Das Leben wartet nicht

Julianne Moore tanzt sich in „Gloria“ durch ihren Alltag

Das Leben ist eben doch ein Popsong. Oder besser noch: eine Aneinanderreihung von Popsongs. Dieses Gefühl hat man zumindest, nachdem man den neuen Film „Gloria - Das Leben wartet nicht“ von Regisseur Sebastián Lelio gesehen hat.

Fast alle Schlüsselszenen aus dem Alltag der Hauptdarstellerin Julianne Moore werden durch starke und passende Lieder aus den 80er Jahren kommentiert. Entweder singt sie die Schlager selbst lautstark oder leise mit - je nach Stimmungslage - oder sie erklingen unauffällig im Hintergrund.

Julianne Moore

Julianne Moore in Karlsbad mit Kristallglobus ausgezeichnet

Im tschechischen Karlsbad hat das 54. Internationale Filmfestival begonnen. Bei der feierlichen Eröffnung am Freitagabend nahm Hollywood-Star Julianne Moore den Kristallglobus für außerordentliche künstlerische Verdienste um das Weltkino entgegen.

Als Eröffnungsfilm wird in Karlsbad (Karlovy Vary) der Film „After the Wedding“ ihres Ehemanns Bart Freundlich gezeigt. Moore (58) hatte an der Seite von Anthony Hopkins in „Hannibal“ gespielt und für ihre Hauptrolle in „Still Alice - Mein Leben ohne Gestern“ einen Oscar gewonnen.

Julianne Moore

Karlsbader Filmfestival ehrt US-Star Julianne Moore

Die Hollywood-Schauspielerin Julianne Moore ist der Star des diesjährigen Karlsbader Filmfestivals. Die 58-Jährige wird bei der Eröffnungsgala den Kristallglobus für außerordentliche Verdienste um das Weltkino entgegennehmen, kündigten die Veranstalter an.

Moore hatte an der Seite von Anthony Hopkins in „Hannibal“ gespielt und für ihre Hauptrolle in „Still Alice - Mein Leben ohne Gestern“ einen Oscar gewonnen. Sie wird in Karlsbad (Karlovy Vary) zudem den neuen Film „After the Wedding“ ihres Ehemanns, des Regisseurs Bart Freundlich, ...

Filmfestspiele in Cannes - Rocketman

Tränen in Cannes: Elton John feiert Premiere von „Rocketman“

Mitten auf dem roten Teppich, vor Dutzenden Fotografen und unzähligen Fans, kniet Taron Egerton plötzlich vor Sir Elton John nieder - und bindet ihm den Schnürsenkel zu.

Es ist eine kleine Geste, die aber viel ausdrückt. Schließlich ist der 72-jährige Elton John eine Musiklegende mit Millionen verkaufter Tonträger weltweit. Egerton hingegen, 29 Jahre alt, darf dieses Ausnahmetalent in dem Film „Rocketman“ spielen, der am Donnerstagabend außer Konkurrenz seine Premiere beim Festival in Cannes feierte.

Filmfestspiele in Cannes - The Dead Dont Die

Filmfest Cannes startet mit Zombies und Zoff

Am Ende eines Filmfestivals kann man sich schon mal wie ein Zombie fühlen. Schließlich schaut man innerhalb weniger Tage zahlreiche Filme und verkriecht sich dafür lange in dunklen Kinosälen fernab vom Tageslicht.

Bei den Festspielen im südfranzösischen Cannes hatten die Zombies in diesem Jahr aber deutlich früher ihren großen Auftritt: Gleich zum Auftakt schwanken im Eröffnungsfilm „The Dead Don’t Die“ Untote wie Musikikone Iggy Pop über die Leinwand an der Croisette.