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Nutri-Score

Schwache Zustimmungswerte für Nährwert-Logo Nutri-Score

In der Debatte um klarere Kennzeichnungen von Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln hat das farbige Logo Nutri-Score bei einer neuen Umfrage schwache Zustimmungswerte erhalten.

Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) konnte nicht sagen, weshalb es überhaupt auf der Packung ist, wie die Studie im Auftrag des Lebensmittelverbands Deutschland ergab. Gut oder sehr gut über das Produkt informiert fühlten sich durch Nutri-Score demnach 20 Prozent.

Regierung will Lebensmittelabfälle verringern

Die Lebensmittelabfälle in Deutschland sollen nach Plänen der Bundesregierung bis 2030 um rund sechs Millionen Tonnen pro Jahr verringert werden. Das ergibt sich aus neuen Berechnungen des Ernährungsministeriums. Demnach landen nach Daten für 2015 knapp zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Das Kabinett hat im Februar eine Strategie von Ministerin Julia Klöckner beschlossen, um Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren. Auf Privathaushalte entfällt gut die Hälfte der Gesamtmenge von 11,86 Millionen Tonnen.

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU), Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU, v

Mehr Summen und Brummen: Wie die Bundesregierung die Insekten-Trendwende schaffen will

Drei Ministerinnen, ein Anliegen: Der Natur- und Tierschutz soll verbessert werden. Das sieht das Aktionsprogramm Insektenschutz vor, das Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zusammen mit Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bildungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) in Berlin vorstellte.

„Was Insekten schadet, schadet auch uns Menschen“, sagt Svenja Schulze, und deshalb seien viele besorgt über das Insektensterben. „Es muss wieder mehr summen und brummen“, fordert Svenja Schulze.

Insektenschutz und Tierwohl-Label: Agrar-Paket im Kabinett

Tierwohl-Label, Glyphosat-Ausstieg, mehr Geld für die Umwelt: Das Bundeskabinett hat ein Paket für den Schutz von Nutztieren und Insekten beschlossen. Das neue Tierwohl-Kennzeichen von Agrarministerin Julia Klöckner soll Verbrauchern helfen, zunächst beim Kauf von Schweinefleisch zu erkennen, ob die Tiere es zu Lebzeiten besser hatten als gesetzlich vorgeschrieben. Im Insektenschutz-Programm von Umweltministerin Svenja Schulze werden unter anderem der Ausstieg aus dem umstrittenen Unkrautgift Glyphosat bestätigt und die Nutzung von Pestiziden ...

Biene auf Blüte

Groko will Glyphosat-Aus Ende 2023 und neues Tierwohl-Logo

Glyphosat-Ausstieg, mehr Schutz für Insekten und ein neues Tierwohl-Kennzeichen im Supermarkt: Die Landwirtschaft in Deutschland soll umweltfreundlicher werden.

Das Bundeskabinett beschloss dafür am Mittwoch ein Paket von Regelungen, das ein Verbot des besonders umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat Ende 2023 vorsieht. Für Verbraucher soll ein neues Logo kommen, das Schweinefleisch aus besserer Tierhaltung kennzeichnet - wenn die Bauern freiwillig mitmachen.

 Kahle Krone: Robert Lang von der Forstaußenstelle Ellwangen zeigt auf Trockenschäden an einer Buche am Oberen Hornberg im Forst

Schock im Virngrund: Tanne und Buche schwächeln

Dürre, Hitze, Käfer, Brände: Der Wald ist in Gefahr. Er sei „in weiten Teilen am Sterben, und kaum einer redet davon“, hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner im Juli gewarnt. Gilt das auch für den Virngrund? Darüber sprach Sylvia Möcklin mit Robert Lang von der Forstaußenstelle Ellwangen.

Herr Lang, neulich im Wald hat eine Walkerin angesichts einer verdorrten Tanne gesagt: „Das gab’s früher auch schon, Trockenheit kommt halt vor.“ Was würden Sie dieser Frau entgegnen?

Gras zwischen Schienen

Gleise ohne Glyphosat: Bahn will weniger Gift spritzen

Die Deutsche Bahn will weniger Glyphosat einsetzen. Im vergangenen Jahr wurden noch 57 Tonnen des umstrittenen Unkrautvernichters entlang der Gleise versprüht.

Nächstes Jahr soll es noch halb so viel sein, sagte ein Konzernsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen werde Unkraut stärker manuell beseitigt, um die Schienen frei zu halten.

„Auf weiten Teilen des Streckennetzes wird ab 2020 kein Glyphosat ausgebracht“, kündigte die Bahn an.

Klöckner will übergreifende Klima-Nothilfen für den Wald

Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt angesichts massiver Schäden durch Dürre und Schädlinge in den Wäldern auf ein übergreifendes Vorgehen bei Nothilfen. Es gehe nicht darum, Verluste einzelner Waldbesitzer zu kompensieren, sagte die CDU-Politikerin nach einem Treffen mit mehreren Verbänden in Berlin. Im Sinne des Gemeinwohls müsse der Wald noch stärker an den Klimawandel angepasst werden. Dazu müsse beschädigtes Holz herausgebracht werden und eine große Wiederaufforstung folgen.

Klöckner berät mit Verbänden über Nothilfen für den Wald

Die deutschen Wälder sollen nach massiven Schäden durch Dürre und Borkenkäfer besser für den Klimawandel gewappnet werden. Bundesagrarministerin Julia Klöckner will dazu heute in Berlin mit mehreren Verbänden über Nothilfen und eine große Wiederaufforstung beraten. Teilnehmen sollen unter anderem Vertreter von Waldbesitzern und Forstwirtschaft, Naturschutz- und Jagdverbänden, Holzverarbeitern und Kommunen. Das Treffen soll einen „Waldgipfel“ von Bund und Ländern am 25.

Im Amazonasgebiet wüten derzeit Waldbrände.

EU hält an Handelsabkommen mit Brasilien fest

Im Streit um die Brandrodungen im Regenwald des Amazonas lehnt die EU-Kommission eine von Frankreich geforderte Abkehr vom EU-Mercosur-Handelsabkommen als Druckmittel für mehr Naturschutz ab. Die Vereinbarungen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay von Ende Juni seien sehr wichtig, weil sie Europäern einen Zugang zu einem Markt mit 260 Millionen Menschen eröffneten, unterstrich Sabine Weyand, Generaldirektorin Handel bei der EU-Kommission, am Mittwoch in Berlin.