Suchergebnis

Strahlende Meister (von links): Rebecca Milz, Anton Ruf, Charlotte Janz und Elias Ebert.

Judoka gelingt der große Wurf

Sieben Kämpfer, sieben Medaillen: Die Judoka des TSV Lindau haben bei den Bezirkseinzelmeisterschaften unter zehn und unter zwölf Jahren in Kaufbeuren überzeugt und vier Meistertitel geholt.

Eine Klasse für sich waren die jüngsten Judoka (U10) aus Lindau. Anton Ruf (bis 25 Kilogramm) sicherte sich mit drei Siegen und einem Unentschieden den ersten Platz. Keinen Zweifel an seinen Titelambitionen ließ auch Elias Ebert (bis 26 kg) aufkommen, der alle vier Kämpfe gewann.

Schemmerhofens Bürgermeister Mario Glaser (links, stehend) würdigt Mitbürger für ihre außergewöhnlichen Leistungen.

Schemmerhofer können Public Science, Grappling, Woman Fitness und mehr

Erstmals hat die Gemeinde Schemmerhofen am Freitagabend engagierte und erfolgreiche Bürger ausgezeichnet. Dabei wurde eine besondere Vielfalt deutlich. Bürgermeister Mario Glaser würdigte eine Bodybuilderin, einen Kampfsportler, einen Europameister bei den Maurern und drei junge naturwissenschaftlich orientierte Tüftler mit einem kleinen Geldgeschenk und einer Urkunde.

Der 18-jährige Roman Hauel und die beiden 17- und 19-jährigen Brüder Tim und Marc Auberer haben sich der Wissenschaft verschrieben.

 Die Judoka George Udsilauri (links) und Daniel Udsilauri vom TSV Erbach starteten bei den Weltmeisterschaften der U18.

Um WM-Erfahrungen reicher

Die Zwillinge George und Daniel Udsilauri von der Judoabteilung des TSV Erbach sind bei den Weltmeisterschaften der U18 in Almaty (Kasachstan) in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse in Runde zwei ausgeschieden.

George und Daniel Udsilauri waren aufgrund ihrer konstanten Leistungen von Bundestrainer Bruno Tsafack für die Judo-WM der U18 nominiert worden. In Almaty beobachten sie zunächst drei Tage lang die leichteren Gewichtsklassen in der WM-Atmosphäre und bereiteten sich mit täglichem Training auf ihre Aufgabe vor.

 Das war nix: Anna-Maria Wagner (rechts) scheiterte bei der WM an der Slowenin Klara Apotekar.

Schlaflos in Tokio: Anna-Maria Wagner nach der Judo-WM

Anna-Maria Wagner kann jetzt nachts wieder gut schlafen. Endlich kommt sie zur Ruhe. Kann die Bilder ausblenden. Von dem Debakel, das die 23-Jährige vom KJC Ravensburg vor wenigen Wochen bei der Judo-WM in Tokio erlebt hat. Die Erinnerungen hat sie jetzt verarbeitet, ausgeblendet. Blickt wieder nach vorne. Verantwortlich dafür war nicht zuletzt Moritz Anderten. Mit etwas Abstand sagt Wagner: „Ich hatte ein bombastisches Jahr.“ Das noch nicht beendet ist.

Martyna Trajdos

Judoka Trajdos holt WM-Bronze

Martyna Trajdos hat bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio Bronze gewonnen und die erste Medaille für das deutsche Team geholt.

Die 30 Jahre alte Hamburgerin siegte in der Klasse bis 63 Kilogramm im Kampf um Platz drei, da ihre Gegnerin, die Olympiasiegerin und Weltranglisten-Zweite Tina Trstenjak aus Slowenien, disqualifiziert wurde und nicht mehr antreten durfte. Für die Europameisterin von 2015 ist es die erste WM-Einzelmedaille. Nach einer Viertelfinal-Niederlage war Trajdos über die Trostrunde weitergekommen.

Fares Badawi

Badawi bei Judo-WM ausgeschieden

Judoka Fares Badawi ist bei den Weltmeisterschaften in Tokio in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 23-Jährige war für das Flüchtlingsteam des Judo-Weltverbandes IJF angetreten.

Der Braunschweiger unterlag in seinem ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm dem Österreicher Lukas Reiter. Bei der WM sind für das IJF-Team insgesamt neun Athleten am Start.

Die Titelkämpfe im Mutterland des Judos gelten knapp ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio als eine Art Generalprobe.

 Günther Öttwös und Martin Bobert

Riesbürger bekommt silberne Ehrennadel des WJV

Keine Wahlen aber eine hochkarätige Ehrung hat unter anderem die Mitgliederversammlung des WJV (Württembergischer Judo Verband) geprägt, die im Bürgerzentrum in Waiblingen stattfand. 35 Vereine haben ihre Vertreter geschickt. Besonders für Günther Öttwös vom JST Riesbürg hat sich die Anreise gelohnt. Ihm wurde vom WJV Präsidenten, Martin Bobert, für seine jahrelangen Verdienste um den Judosport die silberne Ehrennadel verliehen.

Günther Öttwös widmet sich seit seinem 16ten Lebensjahr dem Judosport.

 Günther Öttwos und Martin Bobert.

Ehrung für den einstigen Nationaltrainer-Besieger

Keine Wahlen aber eine hochkarätige Ehrung prägte unter anderem die Mitgliederversammlung des WJV (Württembergischer Judo Verband), die im Bürgerzentrum in Waiblingen stattfand. 35 Vereine schickten ihre Vertreter und besonders für Öttwös vom JST Riesbürg hat sich die Anreise gelohnt. Ihm wurde vom WJV Präsidenten, Martin Bobert, für seine jahrelangen Verdienste um den Judosport die silberne Ehrennadel verliehen.

Öttwös widmet sich seit seinem 16.

 Im Alter von acht Jahren fing Dimitrij Popp (r.) mit dem Judo an – und bezwang seither unzählige Gegner. Der 15-Jährige vom TSV

Der Traum von Olympia

Seit sieben Jahren ist Dimitrij Popp ein Judoka – und zählt in seiner Sportart hierzulande längst zu den besten Nachwuchsathleten. Im vergangenen Jahr, seinem letzten in der U15, gewann er eine Meisterschaft nach der anderen, von der südwürttembergischen bis hin zur süddeutschen, der höchsten dieser Altersklasse. 2019 aufgerückt in die U18, deutete der 15-jährige Ehinger, der für den TSV Erbach startet, sein Potenzial bei den Wettkämpfen bereits an.

Nur für Mädchen: Rund 50  Kämpferinnen schwitzten beim 5. Ippon-Girls-Lehrgang in Lindau. Trainerin war die Nationalkämpferin Ra

Schwitzen mit Spaß: Mädchen sind die Chefs auf der Matte

Das Thermometer zeigt morgens satte 30 Grad, der See glitzert verheißungsvoll. Doch die Mädchen, die mit den großen Sporttaschen über die Seebrücke laufen, gehen nicht zum Baden. Ihr Ziel ist die Lindauer Jahnturnhalle, wo sie in ihren grob gewebten und steifen Judogi schlüpfen. Kaum haben sie ihre Gürtel gebunden, zeichnen sich erste Schweißperlen auf ihren Gesichtern ab. Doch dabei wird es beim „Ippon-Girls-Lehrgang“, den der TSV Lindau gemeinsam mit dem Bezirk Schwaben bereits zum 5.