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Judo

Abe-Geschwister holen im Judo Doppel-Gold für Japan

Die Geschwister Uta und Hifumi Abe haben Japan olympisches Doppel-Gold im Judo beschert.

Die 21-jährige Uta Abe holte sich am Sonntag im ehrwürdigen Nippon Budokan von Tokio den Olympiasieg in der Klasse bis 52 Kilogramm, wenig später triumphierte ihr zwei Jahre älterer Bruder Hifumi in der Kategorie bis 66 Kilogramm. Für das Team des Olympia-Gastgebers waren es bei den Heimspielen bereits die Goldmedaillen Nummer vier und fünf. Mit nun insgesamt 42 Olympia-Goldmedaillen ist Japan die mit Abstand erfolgreichste Nation im Judo.

Dirk Schimmelpfennig

DOSB-Sorge für Olympia: „Acht bis zehn Medaillen weniger“

Der Deutsche Olympische Sportbund schließt einen signifikanten Medaillenrückgang bei den Sommerspielen in Tokio nicht aus.

«Die internationalen Prognosen weisen eher auf ein schwächeres Abschneiden als in Rio hin», sagte Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport des DOSB, im Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Danach werden von unserem Team acht bis zehn Medaillen weniger als 2016 erwartet.»

Allerdings sei eine Prognose wegen der «nicht abzuschätzenden Auswirkungen der Pandemie» schwierig.

Medaillen-Garant

Bereit für Tokio: Formbarometer des deutschen Teams

Mehr als 430 Athletinnen und Athleten schickt der Deutsche Olympische Sportbund zu den Sommerspielen nach Tokio. In Rio de Janeiro eroberte das deutsche Team vor fünf Jahren 42 Medaillen, davon 17 goldene. Wie sind die Aussichten in den 33 Sportarten diesmal?

Badminton: In den Einzeln dürften Yvonne Li und Kai Schäfer mit den Spitzenplätzen nichts zu tun haben. Bessere Chancen dürfte das Mixed-Doppel mit Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich als Weltranglisten-15.

Anna-Maria Wagner

Judoka Anna-Maria Wagner neue Weltmeisterin

Die deutsche Judoka Anna-Maria Wagner hat sich sechs Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele zur neuen Weltmeisterin gekrönt und ihren Medaillen-Anspruch für die Spiele unterstrichen.

Die 25-Jährige setzte sich am Freitag in Budapest im WM-Finale gegen die französische Weltranglisten-Erste Madeleine Malonga durch und sicherte die zweite Medaille für den Deutschen Judo-Bund. Es war die erste WM-Medaille für die Weltranglisten-Dritte aus Ravensburg, die sich mit dem Erfolg wohl auch endgültig das Olympia-Ticket sicherte.

Theresa Stoll

Theresa Stoll erkämpft Bronze bei Judo-WM

Olympia-Hoffnung Theresa Stoll hat bei den Judo-Weltmeisterschaften in Budapest die erste Medaille für das deutsche Team erkämpft.

Im Duell um die Bronzemedaille setzte sich die 25-Jährige vom TSV Großhadern in der Kategorie bis 57 Kilogramm gegen die Kanadierin Christa Deguchi durch.

Das zweite kleine Finale und damit ebenfalls Bronze hatte Nora Gjakova aus dem Kosovo gewonnen. Im Kampf um Gold und Silber stehen sich die Japanerin Momo Tamaoki und die Kanadierin Jessica Klimkait gegenüber.

Aus

Frühes Aus: Seidl scheitert bei Judo-WM

Auch am zweiten Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Budapest hat der einzige deutsche Starter Sebastian Seidl die Finalkämpfe klar verpasst.

Der 30 Jahre alte Olympia-Kandidat scheiterte in Budapest nach einem Auftakterfolg in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm in Runde zwei am italienischen Europameister Manuel Lombardo. Wie schon zum Auftakt war der Deutsche Judo-Bund erneut nur mit einem Athleten am Start, weil in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm bei den Frauen keine Athletin für die Wettkämpfe nominiert worden war.

Fast 50 Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung des TSV Hüttlingen für ihre Treue zum Verein ausgezeichnet.

Der TSV steigert Mitgliederzahl auf 2554

Fast schon am Ende eines weiteren Jahres hat der TSV Hüttlingen im Bürgersaal auf das Jahr 2019 zurückgeblickt. Bei der Mitgliederversammlung hat der Verein außerdem seine Jubilare geehrt.

Erfolg hatten etwa Gebhard und Louis Fürst bei den Armbrust-Weltmeisterschaften im russischen Uljanowsk. Sie können sich mit etlichen Medaillen schmücken. Die Akrobatik-Sportgruppe „Avanti“ mit ihrer Show „Awakening – das Leben erwacht“ war Mitglied der deutschen Delegation bei der Weltgymnaestrada im österreichischen Dornbirn.

Strahlende Meister (von links): Rebecca Milz, Anton Ruf, Charlotte Janz und Elias Ebert.

Judoka gelingt der große Wurf

Sieben Kämpfer, sieben Medaillen: Die Judoka des TSV Lindau haben bei den Bezirkseinzelmeisterschaften unter zehn und unter zwölf Jahren in Kaufbeuren überzeugt und vier Meistertitel geholt.

Eine Klasse für sich waren die jüngsten Judoka (U10) aus Lindau. Anton Ruf (bis 25 Kilogramm) sicherte sich mit drei Siegen und einem Unentschieden den ersten Platz. Keinen Zweifel an seinen Titelambitionen ließ auch Elias Ebert (bis 26 kg) aufkommen, der alle vier Kämpfe gewann.

Schemmerhofens Bürgermeister Mario Glaser (links, stehend) würdigt Mitbürger für ihre außergewöhnlichen Leistungen.

Schemmerhofer können Public Science, Grappling, Woman Fitness und mehr

Erstmals hat die Gemeinde Schemmerhofen am Freitagabend engagierte und erfolgreiche Bürger ausgezeichnet. Dabei wurde eine besondere Vielfalt deutlich. Bürgermeister Mario Glaser würdigte eine Bodybuilderin, einen Kampfsportler, einen Europameister bei den Maurern und drei junge naturwissenschaftlich orientierte Tüftler mit einem kleinen Geldgeschenk und einer Urkunde.

Der 18-jährige Roman Hauel und die beiden 17- und 19-jährigen Brüder Tim und Marc Auberer haben sich der Wissenschaft verschrieben.

 Die Judoka George Udsilauri (links) und Daniel Udsilauri vom TSV Erbach starteten bei den Weltmeisterschaften der U18.

Um WM-Erfahrungen reicher

Die Zwillinge George und Daniel Udsilauri von der Judoabteilung des TSV Erbach sind bei den Weltmeisterschaften der U18 in Almaty (Kasachstan) in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse in Runde zwei ausgeschieden.

George und Daniel Udsilauri waren aufgrund ihrer konstanten Leistungen von Bundestrainer Bruno Tsafack für die Judo-WM der U18 nominiert worden. In Almaty beobachten sie zunächst drei Tage lang die leichteren Gewichtsklassen in der WM-Atmosphäre und bereiteten sich mit täglichem Training auf ihre Aufgabe vor.