Suchergebnis

 Das Rathaus in Biberach: Im Sitzungsaal findet einmal pro Monat die Bürgerfragestunde statt.

Biberach: Das ist der neue Gemeinderat

Grünen sind der große Gewinner der Biberacher Gemeinderatswahlen. Sie gewinnen vier Sitze hinzu und verfügen künftig über neun Mandate im 32-Gremium. Genauso viele hat die CDU, die zwei Sitze abgeben muss. Auch SPD und Freie Wähler verlieren einen Sitz und stellen künftig jeweils fünf Stadträte. Die FDP behält ihre drei Sitze, die Linke ist weiterhin mit einem Stadtrat vertreten. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,88 Prozent höher als 2014 (46,9 Prozent).

Johannes Walter (links) und Judith Riotte waren die letzten Gäste im SZ-Wahlstudio mit Gerd Mägerle.

Im Stream: CDU möchte mit diesen Themen bei den Wählern punkten

Mit der CDU ist das SZ-Wahlstudio zur Biberacher Gemeinderatswahl zu Ende gegangen. Redaktionsleiter Gerd Mägerle sprach in der letzten Folge mit Judith Riotte und Johannes Walter über ihre Ziele, sollten sie am 26. Mai genügend Stimmen erhalten. Wie viele Sitze die Christdemokraten holen möchten, dazu wollte Walter keinen Tipp abgeben. „Wir hoffen auf ein gutes Ergebnis“, sagte er. Unter elf Sitzen, so viel hat die CDU bisher, wolle man es aber nicht machen.

Der Kommunalwahlkampf geht in seine heiße Phase. Heute wirft die SZ einen Blick auf die einzelnen Listen.

SPD-Liste ist am jüngsten, FDP am ältesten

147 Kandidaten bewerben sich auch insgesamt sechs Listen für einen der 32 Sitze im Biberacher Gemeinderat. Die SZ hat sich die Listen im Vorfeld der Kommunalwahl am 26. Mai genauer angeschaut.

CDU: Die CDU präsentiert eine Liste mit der Maximalzahl von 32 Bewerbern. Von den derzeit elf amtierenden Stadträten kandidiert lediglich Elisabeth Jeggle nicht mehr. Auf der Liste stehen 22 Männer und zehn Frauen. Der Altersdurchschnitt beträgt rund 50,9 Jahre, ähnlich wie bei der Wahl vor fünf Jahren.

 Hans-Peter Biege (Mitte) diskutierte mit (von links) Dekan Sigmund F. J. Schänzle, Judith Riotte, Martin Kloos und Anna-Lena Be

Städte Partner wollen Toleranz in Europa

Im Vorfeld der Europawahl haben die Stadt und der Verein Städte Partner Biberach (StäPa) eine Podiumsdiskussion veranstaltet: „Was habe ich persönlich von Europa?“ – zu diesem Thema wurden verschiedene Sichtweisen erörtert.

Anna-Lena Beilschmidt ist Europabeauftragte der Stadt Pforzheim und Mitglied im Team Europe Netzwerk der Europäischen Kommission. Europa werde meistens als Synonym für die Europäische Union verwendet, auch wenn es für eine geografische Bezeichnung oder den Europarat stehen könne.

Das sind die CDU-Kandidaten für die Wahl des Biberacher Gemeinderats am 26. Mai.

Johannes Walter führt die CDU-Liste an

Der CDU-Stadtverband Biberach hat 32 Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 nominiert. Die jüngste Kandidatin ist 18 Jahre alt, der älteste 72 Jahre.

„Wir wollen die Zukunft für Biberach gestalten und sind überzeugt, dies mit der bunten Vielfalt unserer Kandidatinnen und Kandidaten aktiv tun zu können. Besonders freue ich mich darüber, dass wir dafür auch einige junge Menschen gewonnen haben“, sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Christian Jäger.

Freuen sich über die Plakette „Botschafterschule“ für das WG: Kathrin Kramer (v. l.), Norbert Lins, Ralph Lange, Volker Arnold (

Schule macht sich stark für Europa

Europaabgeordneter Norbert Lins (CDU) hat dem Biberacher Wieland-Gymnasium (WG) in einer Feier die Plakette „Botschafterschule für das Europäische Parlament“ überreicht. Lins betonte in seiner Rede, dass dieses Zertifikat eine Besonderheit sei. „Nur zwei Schulen in meinem großen Wahlkreis sind Botschafterschulen“, so Lins.

Über die Auszeichnung freuen sich an der Schule insgesamt acht „Juniorbotschafter“ und zwei „Seniorbotschafter“. Sie organisieren zusammen Veranstaltungen zu europäischen Themen und informieren über die Arbeit des ...


Helmut Plonka (v.l.) und Ursula Maerker helfen den Schülern bei ihren Recherchen für die Seminararbeit.

Seminarkurs recherchiert im Stadtarchiv Biberach

Seit Beginn des Schuljahres recherchieren die Elftklässler des Wieland-Gymnasiums für ihre Seminararbeiten. Auch dem Stadtarchiv in Biberach stattete der Kurs einen Besuch ab – zum ersten Mal überhaupt. Die Schüler bekommen so einen Einblick in das Archiv und können nach passender Literatur zu ihren jeweiligen Themen suchen.

Er wird jedes Jahr in den ersten zwei Halbjahren der Kursstufe angeboten – der Seminarkurs. Bei diesem haben die Schüler die Möglichkeit, ihr Thema selbstständig innerhalb des übergreifenden Kursthemas zu wählen.


Die Schulsanitäter leisten bei einem Rollenspiel erste Hilfe an ihrem Schulleiter Ralph Lange

Startschuss für die Schulsanitäter am WG

Sich für seine Mitschüler und Mitmenschen einsetzen und im Notfall die richtige Hilfe leisten, das hat sich der Schulsanitätsdienst des Wieland-Gymnasiums in Biberach zur Aufgabe gemacht. Die zehn Schulsanitäter leisten in Zukunft professionelle Hilfe in Notlagen und behandeln kleinere Verletzungen selbstständig an der Schule.

„Medizin hat mich schon immer interessiert“, sagt Helmut Plonka, Leiter des Schulsanitätsdiensts am Wieland-Gymnasium.

Junior- und Seniorbotschafter des Wieland-Gymnasiums wollen gemeinsam den Europagedanken weitertragen (von links): Ralph Lange,

WG-Schüler sind jetzt Europabotschafter

Das Biberacher Wieland-Gymnasium (WG) ist kurz davor, als Botschafterschule des Europäischen Parlaments zertifiziert zu werden. Der Antrag ist zumindest schon freigegeben. Die zwei Schüler, Judith Riotte und Philipp Schwarz, dürfen sich bereits Juniorbotschafter nennen und die beiden Gemeinschaftskundelehrer, Ralph Lange und Volker Arnold, sind jetzt die Seniorbotschafter am WG. „Wir sind schon stolz darauf, dass der Antrag freigegeben wurde. Jetzt wollen wir unsere formulierten Ziele umsetzen“, sagt Schulleiter Ralph Lange.


Der Bundestagsabgeordnete Josef Rief (links) und Europaparlamentarier Norbert Lins (rechts) gratulierten dem neuen Kreisvorsitz

Junge Union: Florian Nußbaumer will Mitglieder stärker einbinden

Der 166 Mitglieder starke Kreisverband der Jungen Union (JU) im Kreis Biberach hat einen neuen Vorsitzenden. Die rund 40 anwesenden Mitglieder stimmten bei der Jahreshauptversammlung für Florian Nußbaumer aus Eberhardzell. Der bisherige Amtsinhaber Jens Heidinger hatte nach zwei Jahren Amtszeit nicht mehr kandidiert.

Heidinger berichtete in seinem Rechenschaftsbericht über zahlreiche Veranstaltungen, die er zusammen mit dem Vorstand organisiert hatte, darunter auch die Veranstaltungen rund um den Bundestagswahlkampf.