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Rodrigo Londoño

Attentat gegen Farc-Parteichef vereitelt

Die kolumbianische Polizei hat nach eigenen Angaben ein Attentat einer Splittergruppe der Farc-Guerilla gegen den Farc-Parteichef Rodrigo Londoño verhindert.

Der zu Kampfzeiten „Timochenko“ genannte Londoño war der Oberkommandierende der linken Guerilla, bis er im Jahr 2016 zusammen mit dem damaligen Präsidenten Juan Manuel Santos einen Friedensvertrag unterschrieb, um den kolumbianischen Bürgerkrieg nach mehr als 50 Jahren zu beenden. Später wurde er Chef der neugegründeten Farc-Partei.

Friedensnobelpreis an Obama

Die Friedensnobelpreisträger der vergangenen zehn Jahre

Der Friedensnobelpreis wurde erstmals 1901 vergeben. Besonders kontrovers diskutiert wurde die Verleihung an den damaligen US-Präsidenten Barack Obama im Jahr 2009. Die Preisträger seitdem:

2019: Abiy Ahmed (Äthiopien) für seine Bemühungen für Frieden und internationale Zusammenarbeit und vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem äthiopischen Nachbarland Eritrea.

2018: Denis Mukwege (Kongo) und Nadia Murad (Irak) für ihren Einsatz gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten ...

Bombenanschlag

Tote bei Bombenanschlag auf Polizeischule in Kolumbien

Der Terror ist zurück in Bogotá: Mindestens acht Menschen sind bei einem schweren Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in der kolumbianischen Hauptstadt ums Leben gekommen.

23 weitere Menschen wurden verletzt, als auf dem Gelände der Polizeischule General Santander im Süden der Millionenmetropole eine Autobombe detonierte, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft steuerte der Täter sein Auto durch den Haupteingang der Akademie.

Vereidigung

Kolumbiens neuer Präsident Duque will Friedensvertrag ändern

Der neue kolumbianische Präsident Iván Duque legt die Axt an das Lebenswerk seines Vorgängers Juan Manuel Santos: Er will den historischen Friedensvertrag mit der linken Guerillaorganisation Farc in Teilen ändern.

Das kündigte der konservative Politiker bei seinem Amtsantritt an. „Wir müssen korrigieren, was nötig ist, und etwas Neues aufbauen.“

Experten befürchten allerdings, dass selbst kleine Modifikationen an dem über Jahre ausgehandelten Abkommen den noch immer fragilen Friedensprozess in dem südamerikanischen Land ...

Nicolas Maduro

Maduro: Internationale Verschwörer hinter Anschlagsversuch

Nach dem mutmaßlichen Attentat auf Präsident Nicolás Maduro glaubt die venezolanische Regierung, die Drahtzieher des Anschlags ausgemacht zu haben. Kopf und Finanzier der Verschwörung sei ein Mann in Miami, sagte Maduro in einer Fernsehansprache.

Zudem seien die oppositionellen Abgeordneten Julio Borges und Juan Requesens in die Tat verwickelt. „Die Aussagen deuten auf Julio Borges hin, der in einem herrschaftlichen Haus in Bogotá lebt.

Richtungswechsel in Kolumbien: Präsident Duque tritt Amt an

Der konservative Politiker Iván Duque ist als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Der 42-Jährige übernahm die Regierungsgeschäfte von seinem Vorgänger Juan Manuel Santos. Zehn Staats- und Regierungschefs sowie Delegationen aus 17 Ländern nahmen an der Amtseinführung in der Hauptstadt Bogotá teil. Der neue Präsident kündigte einen Richtungswechsel an. Duque will den Friedensvertrag mit der linken Guerillaorganisation Farc ändern. Experten befürchten allerdings, dass selbst kleine Modifikationen den fragilen Friedensprozess gefährden ...

Drohnen bei kolumbianischer Präsidenten-Einführung verboten

Nach dem angeblichen Anschlagsversuch gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hat die Luftfahrtbehörde im benachbarten Kolumbien den Einsatz von Drohnen beim Amtsantritt von Staatschef Iván Duque untersagt. „Rund um den Präsidentenpalast Casa de Nariño ist die Benutzung von Drohnen verboten. Mit dieser Maßnahme soll die Sicherheit bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Kolumbiens gewährleistet werden“, teilte die Behörde mit. Duque wird heute im historischen Stadtzentrum von Bogotá das höchste Staatsamt von seinem Vorgänger ...

Nach Anschlag

Großfahndung nach möglichem Attentat auf Maduro

Nach dem möglichen Anschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben die Sicherheitskräfte eine Großfahndung nach den Tätern eingeleitet. Sechs Verdächtige seien bereits festgenommen worden, so Innenminister Néstor Reverol.

Es werde weiter nach Tätern und Hintermännern gesucht. Nach Regierungsangaben hatten Attentäter am Samstag während einer Militärparade versucht, einen Bombenanschlag mit Drohnen auf Maduro zu verüben.

Festnahmen nach versuchtem Anschlag auf Staatschef Maduro

In Venezuela sind nach dem versuchten Anschlag auf Machthaber Nicolás Maduro nach Behördenangaben sechs Menschen festgenommen worden. Demnach war Maduro Ziel eines Bombenanschlags gewesen, der mit Drohnen während einer Militärparade verübt wurde. Das Staatsfernsehen hatte den Moment übertragen, in dem eine Explosion zu hören war. Der Staatschef blieb unverletzt. Direkt danach waren Zweifel an der offiziellen Attentatsversion aufgekommen. Maduro beschuldigte den scheidenden kolumbianischen Präsidenten, Juan Manuel Santos, der Tat.

  Nicolas Maduro (Zweiter von links) während der Parade, bei der Venezuelas Präsident nach Regierungsangaben Ziel eines Anschlag

Sechs Festnahmen in Venezuela

Nach dem vermeintlichen Anschlag auf Venezuelas linken Staatschef Nicolás Maduro sind nach Behördenangaben sechs Menschen festgenommen worden. Nach Regierungsangaben war Maduro Ziel eines Bombenanschlags, der mit Drohnen während einer Militärparade verübt wurde. Der Staatschef blieb unverletzt.

In einer Ansprache beschuldigte Maduro später den scheidenden kolumbianischen Präsidenten, Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos, und „ultrarechte Kreise“ in Venezuela und den USA der Tat.