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 Andrea und Martin Fournier sind beim letzten Konzert des Orgelherbstes zu hören.

Zum Abschluss erklingt eine Tenorstimme

Das dritte und letzte Konzert des Isnyer Orgelherbstes mit dem Thema „Orgel Plus“ findet am Sonntag, 25. Oktober um 17 Uhr in der Marienkirche. Dieses Mal wird sich eine Tenorstimme zur Orgel gesellen.

Zu Beginn trägt die Organistin Andrea Fournier das „Lobe den Herren“ des Spätromantikers Max Reger (1873 bis 1916) vor und wird danach die Tenorstimme von Martin Fournier bei Gesängen aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 bis 1847) begleiten.

Das Streicherensemble mit dem künstlerischen Leiter Gero Wittich (Dritter von rechts) beim Auftritt im Kulturbahnhof.

Überzeugende Premiere

Das neu formierte Aalen Festival Orchester unter der Leitung von Gero Wittich hat am Freitag im neuen Aalener Kulturbahnhof eine mehr als überzeugende Premiere abgeliefert. Für Irritationen sorgte an dem Abend lediglich das Procedere an der Konzertkasse.

Man muss sich halt noch an ihn gewöhnen, den Kulturbahnhof in Aalen. Die nächstgelegene Kasse nach dem Eingang ist hier nicht unbedingt die, an der man richtig ansteht. So erging es am Freitagabend doch einigen Besuchern, die an der Theaterkasse ihre Karten für das Konzert mit dem ...

Adriano Orlandi und Andrea Schöttler haben in der Kirche Sankt Oswald gespielt.

Zuhörer lauschen Horn und Orgel

Zum ersten Kirchenkonzert nach der coronabedingten Zwangspause haben Andrea Schöttler und Adriano Orlandi am Sonntagabend in die Kirche Sankt Oswald in Achstetten eingeladen. Die beiden Künstler präsentierten Werke aus verschiedenen Epochen und überzeugten als ausgezeichnete und hochkarätige Musiker.

Den Auftakt machte Adriano Orlandi als Solist vom Chorraum aus mit Charles Koechlins „Morgendlichem Weckruf“ des Waldhorns. Zum Einsatz brachte er dabei ein Naturhorn, zu dem er vorab auch ein paar Erklärungen abgab.

 Das Henschel-Quartett war zu Ehren Ludwig van Beethovens zu Gast im Refektorium in Isny.

Beethoven zu Ehren – trotz Corona

Groß herausgekommen, worauf sich alle mit Beginn des Jahres gefreut haben, ist Ludwig van Beethoven nicht. Weitestgehend der Pandemie zum Opfer gefallen ist das Jubiläum zu seinem 250. Geburtstag. Viele der geplanten Konzertauftritte wurden abgesagt. Das Gastspiel des renommierten Henschel-Quartetts im Refektorium gehört zu den wenigen, das am Samstag den gefeierten Komponisten mit Streichquartetten und Sonaten würdigte. Zusammen mit der Solistin Margarita Oganesjan am Klavier war das eines der selten schönen intensiven Musikerlebnisse.

Das Streicherensemble der JPO unter der Leitung von Uwe Renz mit dem Solisten Florian Hock am Marimbafon.

JPO: „Schlagfertig“ auch in kleineren Ensembles

Die Junge Philharmonie Ostwürttemberg (JPO) hat am Sonntagabend im Rahmen ihres Sommerprojekts in der Stadthalle konzertiert. Die verfügbaren Plätze in der mit Abstand bestuhlten Halle waren dabei nahezu komplett besetzt.

Diese aktuellen Abstandsregeln für Zuhörer und Musiker bremsen vor allem die großen Orchester völlig aus. Ein so mitgliederstarkes Sinfonieorchester wie die JPO bräuchte fast einen halben Fußballplatz, um sich coronakonform aufstellen zu können.

 Trio Lézard eröffnet Klassischen Herbst auf Schloss Achberg (von links): Fagottist Stefan Hoffmann mit einer Musette de cour so

Ein schottischer Dudelsack lässt den Rittersaal erbeben

Mit einem glänzenden Kammermusikabend hat Schloss Achberg seine Konzertreihe „Klassischer Herbst“ eröffnet. Denn das Trio Lézard spielt nicht nur in ungewöhnlicher Zusammensetzung – allein auf Rohrblattinstrumenten –, sondern nimmt seine Zuhörer auch in launigen Moderationen mit zu den Komponisten und ihrem Umfeld.

Noch bevor ein Musiker zu sehen war, erklang aus dem Off ein schottischer Dudelsack und füllte den Rittersaal mit einem mächtigen Klang, der Tote aufgeweckt hätte.

Ein ganz besonders schönes Konzerterlebnis bot „Fagottissimo“ in Wimsen.

„Ein ganz besonderes Erlebnis“

Ein ausverkauftes Konzert, begeisterte Zuschauer und vier hochprofessionelle „Fagott-Gladiatoren“ auf der Bühne der Wimsener Mühle – so kann man in aller Kürze diese wunderbare Veranstaltung zusammenfassen. Aus Corona-Schutzgründen musste dieses in der Prälatur Zwiefalten geplante Konzert nach Wimsen verlegt werden, aber dies war beileibe keine Verlegenheitslösung. Die Zuhörer saßen locker in nach Haushalten gruppierten Sitzen, der Saal war gut durchlüftet und angenehm kühl.

Thomas Hengelbrock

Thomas Hengelbrock wagt erstes Chorkonzert seit Corona

Der Klarinettist Florian Schüle hat schon drei mehr oder weniger schmerzhafte Corona-Abstriche hinter sich, in seinem Hotel in Dortmund muss er zwei Meter Abstand von Kollegen und anderen Gästen halten, das Frühstück bekommt der Musiker in einer Tüte vors Zimmer gelegt.

Strikte Hygieneauflagen für das bundesweit wohl erste große Chorkonzert seit Beginn der Corona-Pandemie, für das Schüle mit dem renommierten Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigent Thomas Hengelbrock gerade probt.

 Sie vereinen harmonisch Orgel und Posaunen (von links): Karl Betsch, Frank Martin, Ludwig Kibler, Matthias Stärk und Klaus Merk

Faszinierender Stilmix von Frühbarock bis Moderne

Seit mehr als 20 Jahren musizieren sie miteinander, die Tenorposaunisten Matthias Stärk (Wangen), Klaus Merk (Eggmannsried) und Frank Martin (Ochsenhausen) mit Bassposaunist Karl Bertsch aus Laupheim. Kennengelernt hat sich das besondere Quartett beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und bei gemeinsamen Konzerten im Sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg. Seitdem haben sich die Musiker dank ihrer Mitgliedschaft in diversen Ensembles zu „Tromposi“ mit beeindruckender Stilvielfalt vereint.

Ludwig Seuss und Abi Wallenstein

Von Blues über Klassik bis Boogie

Noch drei Veranstaltungen bietet der Kultursommer in Wimsen. Am Freitag, 21. August, ab 20 Uhr, sind Ludwig Seuss, Abi Wallenstein und Hubert Hofherr zuu Gast in der Mühle. Am 5. September wird ein Klassikkonzert mit vier Fagotten geboten und am 23. Oktober wartet die Boogie Connection auf die Besucher. Coronabedingt müssen sich Gäste zu den Veranstaltungen anmelden.

Man bezeichnet ihn als „Vater der Hamburger Blues-Szene“ und „lebende Legende des Blues“.