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Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Jeder Fünfte findet: Zu viel Raum für Holocaust-Gedenken

Mehr als jeder Fünfte in Deutschland findet, der Holocaust spiele in der deutschen Erinnerungskultur eine zu große Rolle.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Deutsche Presse-Agentur stimmten 22 Prozent der Aussage zu, das Holocaust-Gedenken nehme im Vergleich zu anderen Themen zu viel Raum ein. Auf der anderen Seite sind allerdings auch 24 Prozent der Meinung, das Gedenken sollte noch ausgebaut werden.

Josef Schuster

Schuster warnt vor Interesse-Abnahme an Holocaustgedenken

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, eine bessere Erinnerungskultur der Deutschen gefordert. „Immer mehr Menschen wollen einen Schlussstrich ziehen, um in ihrer Komfortzone zu bleiben“, sagte er am Freitag beim trinationalen Holocaust-Gedenkakt von Bayern, Österreich und Tschechien in Passau. Um die Erinnerung wach zu halten, seien Bildung und Erziehung unverzichtbar. Nur so könne die „monströse Aufgabe“ gelingen, das Geschehene - den nationalsozialistischen Völkermord an ...

Ilse Aigner (CSU)

Bayern, Österreich und Tschechien gedenken Nazi-Opfern

Knapp 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben Bayern, Tschechien und Österreich erstmals gemeinsam der Opfer der Nationalsozialisten gedacht. „Mit dem Gedenken entreißt man die Toten dem Vergessen und stellt sich denen entgegen, die das Geschehene verleugnen wollen“, sagte Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Freitag in Passau. Das gemeinsame Gedenken sei angesichts der deutschen Verbrechen nicht selbstverständlich. Für die Deutschen sei es die „ureigene Pflicht, die Verantwortung zu übernehmen“.

Ehemaliges KZ Mauthausen

Holocaustgedenken im Drei-Länder-Eck

Der Bayerische Landtag veranstaltet sein traditionelles Holocaustgedenken erstmals gemeinsam mit politischen Vertretern aus Tschechien und Österreich. Die Feierstunde findet am heute in Passau (11.30 Uhr) statt.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, wollen an die Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Zu den angekündigten Rednern gehört Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Metalltor mit der Aufschrift Arbeit macht Frei wird montiert

Gedenkstätten für Nazi-Verbrechen sanieren und erweitern

Die bayerischen Gedenkstätten für die Gräueltaten der Nationalsozialisten sollen in den kommenden Jahren umfassend überarbeitet und teilweise auch erweitert werden. Dies sieht das am Dienstag vom Kabinett in München beschlossene Gesamtkonzept zur Erinnerungskultur vor. „Es steht generell eine Zäsur an, weil uns die Zeitzeugen langsam verloren gehen“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Es sei daher wichtig, ein neues Gesamtkonzept zu ermöglichen, welches weiter erlaube, Lehren aus dem „beispiellosen Zivilisationsbruch“ zu ...

Unter dem Namen „Kirchenschiff“ ankert die historische Fähre „Konstanz“ während der Landesgartenschau in Überlingen. Die Aufnahm

Kirchenschiff, biblische Weinproben und badisches Pilgern

Biblische Weinproben, pilgern auf Badisch oder auch christlich geprägte Angebote während der Landesgartenschau in Überlingen – das alles bietet die Veranstaltungsreihe „Kirchenerlebnis Bodensee“, vormals bekannt als „Kirche im Tourismus“. „Das jetzt ein anderer Name gewählt wurde, hat den Grund, dass sich das Angebot nicht nur an Touristen, sondern auch an Einheimische wendet“, sagt Heike Schuster von der evangelischen Landeskirche Baden. Das war zwar immer schon der Fall, aber mit der Umbenennung soll dies nochmals verdeutlicht werden.

Charlotte Knobloch und Josef Schuster

Knobloch und Schuster kritisieren Benehmen von KZ-Besuchern

Besucher von ehemaligen Konzentrationslagern und jüdischen Einrichtungen müssen sich nach Ansicht der Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, besser benehmen. Antisemitische oder gar „nazistische Aussagen“ seien nicht zu akzeptieren, sagte sie am Donnerstag nach ihrem Besuch bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion im oberbayerischen Kloster Seeon. Es sei ein Problem, dass etwa Schüler in Gedenkstätten an sensiblen Orten immer mehr Selfies von sich machten, die sie dann in sozialen Netzwerken veröffentlichten.

Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident

CSU-Klausur endet mit Söders Vorschlag für Kabinettsumbau

Mit einem Vorschlag zur Umbildung von der aktuellen Regierungsmannschaft in Bayern endet heute im oberbayerischen Kloster Seeon die Klausur der CSU-Landtagsfraktion. Ministerpräsident und Parteichef Markus Söder will gleich zum Auftakt des letzten Sitzungstages der Fraktion seinen Vorschlag unterbreiten. Die Kabinettsumbildung wird notwendig, weil Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) sein Amt am 1. Februar niederlegen will. Reichhart tritt am 15.

Die Siegerstute Salve Spes mit ihrem stolzen Züchter Edwin Schuster und OB Michael Dambacher (links) bei der Preisverleihung am

Die Siegerstute heißt Salve Spes

Salve spes (Hoffnung, sei gegrüßt oder flapsiger Hallo Hoffnung) heißt die Warmblut-Siegerstute des Kalten Markts. Das temperamentvolle Tier aus der Zucht von Klaus und Edwin Schuster aus Rindelbach, das bei der Preisverleihung vor der Musikschule nicht stillstehen mochte, sei eine ganz herrliche Stute, lobte Landoberstallmeisterin Astrid von Velsen-Zerrweck. Sie war hochzufrieden mit den Stuten und Gespannen, die sich dem Preisgericht gestellt hatten.

 Von Ehrenobermeister der Schuhmacher-Innung, Hans-Robert Kessler (links), erhielt Erich Katz den Diamantenen Meisterbrief überr

Erich Katz ist seit 60 Jahren Schuhmachermeister

Im Auftrag der Handwerkskammer Ulm hat Hans-Robert Kessler, Ehrenobermeister der Schuhmacher-Innung Ravensburg-Oberschwaben, den Diamantenen Meisterbrief in die Spitalstraße 27 gebracht. Hier wohnt Schuhmacher Erich Katz, der nach dreijähriger Lehre und fünf Gesellenjahren 1959 seine Meisterprüfung ablegte. Sofern es die Gesundheit erlaubt, schafft er noch immer in dem von Sohn Roland geführten Betrieb mit.

Als wäre die Zeit stehen gebliebenBetritt man die an den Laden angrenzende Werkstatt, dann glaubt man fast, dass die Zeit vor ...