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 Bürgermeister Jochen Currle verabschiedet Renate und Michael Kalaitzis.

Dorfstube in Unterwaldhausen schließt

„Lasst uns „zum Kalaitzis“ gehen“, so hieß es in der Gemeinde Unterwaldhausen, wenn sich Einheimische in der Dorfstube treffen wollten. Michael und Renate Kalaitzis aus dem benachbarten Riedhausen waren seit 1994 die Wirtsleute in der Dorfstube und aus dem Ort nicht wegzudenken. Mit Energie und Ausdauer haben sie das Lokal geführt, das 1992 mit dem Umbau der alten Schule zum Dorfgemeinschaftshaus im Untergeschoss eingerichtet wurde. Doch nun endet die Ära der Dorfstube.

Zahlreiche Mitarbeiter und Angehörige haben in Bad Schussenried gegen die geplante Schließung des ZfP-Demenzhauses demonstriert.

Mitarbeiter und Angehörige fordern Erhalt von ZfP-Demenzgebäude

Etwa 110 Menschen haben am Dienstagmittag auf dem Bad Schussenrieder Marktplatz gegen die drohende Schließung des Demenz-Hauses des Abt-Siard-Pflegeheims demonstriert. Die Einrichtung zählt zum Zentrum für Psychiatrie (ZfP) in Bad Schussenried. Unter den Teilnehmern waren auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Rief und Schussenrieds Bürgermeister Achim Deinet.

Die Geschäftsleitung des ZfP hatte in den vergangenen Tagen angekündigt, das Spezialgebäude für Demenzkranke mit 15 Patienten aus ökonomischen Gründen zu schließen.

 Mit Ehefrau Gerda kann Josef Schill es sich künftig auf dem Ruhebänkle gemütlich machen. Sein Stellvertreter Emil Brandenburg (

Josef Schill nach 28 Jahren verabschiedet

28 Jahre leitete Josef Schill als Bürgermeister die Belange von Unterwaldhausen. Am Sonntag wurde er von Kollegen und Gemeinde mit Lob und Posaunen verabschiedet. Nachfolger Jochen Currle wird am 7. Juli ins Amt eingeführt.

Rund ein Drittel der Unterwaldhauser hatte sich nach dem von Pfarrvikar Jeeson Kanjirathingal zelebrierten Gottesdienst zum Festakt auf dem Rathausplatz bei sonniger Stimmung eingefunden. Stellvertretender Bürgermeister Emil Brandenburg bezeichnete Schill als einen bemerkenswerten Menschen, der sich für die ...

Geschäftsführer Josef Böhmer dankte seinem langjährigen Mitarbeiter Walter Mayer und dessen Ehefrau Ingrid Mayer.

Walter Mayer in Ruhestand verabschiedet

Josef Böhmer, Geschäftsführer der Böhmer Systemtechnik GmbH, in Langenenslingen hat seinen langjährigen Mitarbeiter Walter Mayer nach genau 48 Jahren und drei Monaten, feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Walter Mayer sei nach der Ausbildung als Schlosser und in seiner späteren Tätigkeit als Werkstattmeister jahrzehntelang eine tragende Säule bei Böhmer gewesen und habe die Weiterentwicklung des Unternehmens entscheidend mitgeprägt, so Geschäftsführer Josef Böhmer.

 Josef Schill (rechts) gratuliert Jochen Currle mit dem sogenannten Ellenbogen-Bump zum Wahlerfolg.

Unterwaldhausen wählt Jochen Currle zum Bürgermeister

Bei einer Wahlbeteiligung von 64,5 Prozent haben die Unterwaldhauser am Sonntag Jochen Currle zu ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Der 62-Jährige erhielt 95,17 Prozent der gültigen Stimmen. Currle ist bereits seit 2016 Bürgermeister der Nachbargemeinde Guggenhausen.

Unter anderen Umständen hätte der Musikverein ein Ständchen gespielt, wäre bei einem Umtrunk auf den Wahlsieg angestoßen worden. Die Corona-Verordnung lässt dies aktuell jedoch nicht zu.

Der FV Unterkochen (grünes Trikot), hier im Duell mit dem TV Neuler, wird in der kommenden Saison einen neuen Anlauf nehmen müss

Abbruch im Amateurfußball: Entscheidung ist „alternativlos“ versus Entscheidung ist „nicht nachvollziehbar“

Jetzt ist es amtlich, die Saison im Amateurfußball ist vorbei, die Vereine von der B- bis zur Verbandsliga blicken auf wenige Spieltage der Saison 2020/2021 zurück, die formell nun gar nicht stattgefunden hat. Das hat natürlich verschiedenste Reaktionen bei den Vereinen ausgelöst. „Wir hätten gerne weitergespielt, waren vor dem Abbruch auf einem sehr guten Weg. Wir hatten nicht vor, uns hinter diesem Urteil zu verstecken, wenn wir natürlich nun von dieser Entscheidung profitieren“, sagt Christoph Discher, Teammanager beim Verbandsligisten TSG ...

 Waldemar Straub ist im Alter von 98 Jahren verstorben.

Trauer um Waldemar Straub

Waldemar Straub, Unterwaldhausens ältester Einwohner, ist am 23. März im Alter von 98 Jahren verstorben. Den Kommunen, Kirchen und Vereinen bleibt er durch die großzügigen Spenden aus seiner Stiftung in Erinnerung. Die Trauerfeier findet im kleinen Kreis auf dem Friedhof in Unterwaldhausen statt.

Als Mensch lebte Straub in seiner Wahlheimat Unterwaldhausen eher zurückgezogen, großes Anliegen war ihm aber unter anderem die Unterstützung des Ehrenamts.

Josef Schill ist seit 28 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister in Unterwaldhausen.

„Jetzt ist einfach die Zeit gekommen“

Nach 28 Jahren zieht Josef Schill einen Schlussstrich und gibt sein Amt als Bürgermeister von Unterwaldhausen ab. Regulär würde die Amtszeit noch bis 2024 gehen. Die Wahl findet am Sonntag, 9. Mai, statt. Bislang einziger Kandidat ist Schills Bürgermeisterkollege Jochen Currle aus Guggenhausen.

Den Rückzug vom Amt hatte Schill schon vor rund fünf Jahren geplant, trat nach Gesprächen mit Gemeinderat und Bürgern 2016 aber nochmals zur Wiederwahl an.

Als Jochen Currle sein Amt in Guggenhausen antrat, verschaffte er sich einen Überblick über seine Aufgaben. Auch für Unterwaldha

Jochen Currle bewirbt sich in Unterwaldhausen

Für die Bürgermeisterwahl in Unterwaldhausen gibt es einen ersten Bewerber: Jochen Currle. Die Wahl findet am Sonntag, 9. Mai, statt. Amtsinhaber Josef Schill hatte sich entschieden, die Amtszeit vorzeitig zu beenden.

Ende 2016 setzte Currle sich in Guggenhausen im zweiten Wahlgang gegen seine drei Mitbewerber durch. Als ehrenamtlicher Bürgermeister der kleinsten Gemeinde im Landkreis Ravensburg hat er Erfahrungen gesammelt, wie eine Verwaltung effizient, aber bürgernah funktionieren kann.

Kurt König (links) und Josef Schill haben den Verwaltungsverband rund 30 Jahre gemeinsam geführt.

Im Verbund bleiben die Dörfer stark

Als im Juni 1971 elf Bürgermeister ihre Unterschrift unter die Satzung des Gemeindeverwaltungsverbandes Altshausen setzten, waren sie der Landesregierung einen kleinen aber wichtigen Schritt voraus. Denn schon etwa ein halbes Jahr später konnten im Zuge der Gemeindereform Kleinstgemeinden mit weniger als 700 Einwohnern keiner Verwaltungsgemeinschaft mehr beitreten. Der Vorteil des Zusammenschlusses: Die Gemeinden geben zwar Aufgaben ab, aber behalten ihre Eigenständigkeit.