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Betroffene tauschen sich über Angebote und Wünsche aus.

So funktioniert Teilhabe im Alb-Donau-Kreis

Der regionale Teilhabeplan des Landratsamtes des Alb-Donau-Kreises sieht vor, Angebote für Menschen mit Behinderung wohnortnah, dezentral und bedarfsgerecht zu schaffen. Bei einem Forum in der Oberschaffnei haben Sozialdezernent Josef Barabeisch und Brigitte Länge von der Eingliederungshilfe vorgestellt, was es an Einrichtungen und Angeboten im Alb-Donau-Kreis bereits gibt. Außerdem wollten sie Wünsche von Betroffenen und Angehörigen erfahren.

Weit über tausend Menschen mit Behinderung und ihre Betreuer haben sie angeschrieben, 336 ...

Franz Müntefering hielt den Festvortrag zum runden Jubiläum.

Müntefering ermutigt Senioren zu mehr Geselligkeit

Der Kreisseniorenrat im Alb-Donau-Kreis hat sein 30-jähriges Bestehen mit vielen Ehrengästen in der Lindenhalle gefeiert. Für den Festvortrag konnte der frühere Vizekanzler, Arbeitsminister und SPD-Politiker Franz Müntefering gewonnen werden.

Selbst sehr vital wirkte der 78-Jährige und erklärte den Senioren, was sie zum aktiven Altern beisteuern können. „Menschen können etwas bewegen, dann kann es relativ gut werden. Wir sind die Vertreter der Senioren, es hat keinen Sinn, den Mund zu halten, wenn es etwas zu tun gibt.

Aus dem Pfarrhaus in Kirchbierlingen wird das erste stationäre Hospiz im Alb-Donau-Kreis.

Politisches Lob für Kirchbierlinger Hospiz-Pläne

Das in Ehingen-Kirchbierlingen geplante, erste stationäre Hospiz auf Kreisgebiet mit acht Plätzen wird die palliative Versorgung im Alb-Donau-Kreis deutlich verbessern: Kommunalpolitiker aller Fraktionen begrüßten am Montag im Ausschuss für Bildung, Gesundheit, Kultur und Soziales die Initiative der St.-Elisabeth-Stifttung, im ehemaligen Kirchbierlinger Pfarrhaus die stationäre Versorgung im Jahr 2020 aufzunehmen und Gespräche über eine weitere Kooperation zu führen.


Planung der Fragebogenaktion, um Behinderte an der Regionalen Teilhabeplanung zu beteiligen: Sozialdezernent Josef Barabeisch,

Landratsamt will Behinderte besser an Planungen beteiligen

Der Alb-Donau-Kreis will von Menschen mit Behinderung genauer wissen, welche Wünsche, welche Anregungen, welche Bedürfnisse sie haben: In diesen Tagen schreibt der Kreis daher fast 1300 Menschen, unter ihnen 140 Kinder, mit Behinderung an, die vom Kreis Leistungen nach der Eingliederungshilfe erhalten. Sie sollen einen achtseitigen Fragebogen ausfüllen. Die Fragen beziehen sich auf die Wohnsituation, Kultur und Freizeit, Infrastruktur wie den Öffentlichen Nahverkehr oder Einkaufsmöglichkeiten und Beratung.

Wolfgang Schneider (r.) begrüßte die Gäste.

Wie Menschen nach einer Krise zurück ins Leben finden

Das Feld, das Selbsthilfegruppen abdecken, ist sehr weit. Beim Selbsthilfeaktivtag des Selbsthilfebüros Korn waren 68 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten der 325 bei Korn vertretenen Gruppen ins Gesundheitszentrum Ehingen gekommen, um sich miteinander auszutauschen. Sie kamen aus Gruppen wie „Frauen nach Krebs“, Amsel der Selbsthilfegruppe für MS-Kranke, dem Tinnitus-Treff, einer Selbsthilfegruppe nach Missbrauch in der Kindheit, dem Kreuzbund, Selbsthilfegruppe Anti-Mobbing Donau Riss, dem Gehörlosenverein oder der Selbsthilfegruppe ...

Peter Bausenhart, Landrat Heiner Scheffold und Josef Barabeisch (v.l.) in der Oberschaffnei.

Im Februar starten Integrationsmanager

Rund 20 bis 30 Flüchtlinge kommen zur Zeit pro Monat im Alb-Donau-Kreis an, gab Landrat Heiner Scheffold am Mittwoch in der Oberschaffnei bei der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Migration bekannt. Bleibeberechtigte Zuwanderer seien Mitbürger von morgen, sagte er in Bezug auf die Bemühungen des Landkreises um Integration.

Zur Vermeidung neuer Parallelgesellschaften sei die Teilnahme Asylberechtigter am gesellschaftlichen Leben unerlässlich, betonte Scheffold als Vorstandsmitglied des Arbeitskreises.


Hat mit Heroldstatt abgeschlossen: Noch-Bürgermeister Ulrich Oberdorfer vor einem Bild, dass er in einer Klinik gemalt hat. „Vi

Heroldstatts Bürgermeister rechnet mit seiner Gemeinde ab

Seit elf Monaten befindet sich Heroldstatts Bürgermeister Ulrich Oberdorfer im Krankenstand. Nun packt er aus, nennt erstmals Gründe, warum er seit fast einem Jahr nicht im Rathaus sitzt und macht klar, was seine Zukunft in Heroldstatt anbelangt: „Ich gehe nicht mehr zurück.“ Schuld seien Intrigen, Verleumdungen, das Vortäuschen falscher Tatsachen und Bedrohungen – sowie der Einfluss des Alt-Bürgermeisters Karl Ogger.

Zahlreiche Erbacher Bürger kamen zur Eröffnung der Asyl- und Obdachlosenunterkunft im Lützelried.

Erbach weiht neue Flüchtlingsunterkunft ein

Die Stadt Erbach hat am Freitagnachmittag im Beisein zahlreicher Bürger die neue Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose im Lützelried eingeweiht. Bürgermeister Achim Gaus dankte neben allen Beteiligten auch dem Land für dessen finanzielle Unterstützung.

Auch wenn einige der anwesenden Besucher ob der noch nicht ganz abgeschlossenen Gartenbauarbeiten scherzhaft monierten: „Hinten gehen die letzten Handwerker raus und gleichzeitig kommen vorne die ersten Einweihungsgäste rein“, ist Gaus mit dem reibungslosen Ablauf der Baustelle ...

Josef Barabeisch, Dezernent für Jugend und Soziales des Alb-Donau-Kreises.

Flüchtlingszahlen im Alb-Donau-Kreis gehen deutlich zurück

Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber im Alb-Donau-Kreis: Von 2075 Personen im Herbst 2016 auf 1242 Menschen am 30. September 2017. Josef Barabeisch, Dezernent für Jugend und Soziales des Alb-Donau-Kreises, sagte am Montag im Kreistag, dass derzeit 868 Asylbewerber, Bleibeberechtigte und Geduldete in den 29 Gemeinschafts- und Ausweichunterkünften des Kreises untergebracht seien.

374 Personen sind nach Barabeischs Angaben in der so genannten „vorläufigen Unterbringung“ in Städten und Gemeinden im ...

Gudrun Reuther (Mitte) erzählt den Gästen von der Arbeit im Gemeindepsychiatrischen Zentrum.

Für jeden Bedarf gibt es Hilfe

Der Vorstand der Bruderhaus-Diakonie hat am Freitag in Ehingen über Angebote für Menschen mit psychischer Erkrankung sowie für Menschen mit geistiger Behinderung informiert. Gekommen waren Vertreter aus Politik, von den Kirchengemeinden und aus dem Schulbereich. Ehingen ist im Alb-Donau-Kreis der Ort, wo für jeden Bedarf Hilfe da sei, machte Dienststellenleiterin Gudrun Reuther deutlich. Für die Zukunft würden noch weitere Verbesserungen angestrebt.