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Frank-Walter Steinmeier

40 Jahre Grüne: Steinmeier lobt und mahnt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Grünen zum 40-jährigen Bestehen viel Lob, aber auch mahnende Worte mit auf den Weg gegeben. „Mit Ihrem Erfolg wächst auch Ihre Verantwortung“, sagte Steinmeier in Berlin zum Auftakt der Jubiläumsfeier.

„Die Verantwortung, andere Interessen nicht zu übersehen, andere Bedürfnisse nicht gering zu schätzen.“ Seit der Gründung der Partei in Westdeutschland 1980 hätten sie Deutschland verändert, es sei offener, vielfältiger, menschlicher und moderner geworden.

Canan Bayram

Parteilinke wünscht sich die frühere Radikalität der Grünen zurück

Strickpullis und radikale Ideen – eigentlich müsste eine Parteilinke wie die Bundestagsabgeordnete Canan Bayram aus Berlin-Kreuzberg mit verklärtem Blick auf die Anfangszeit der Grünen schauen. Doch das Gegenteil ist der Fall. „Wenn ich an diese Zeit denke, sehe ich vor allem Typen wie Joschka Fischer und Winfried Kretschmann vor mir, Bestimmer, die mit einem sehr rigiden Umgangston andere oft auch niedergemacht haben“, sagt sie der „Schwäbischen Zeitung“.

Baerbock und Habeck

Die Grünen feiern Geburtstag: Die Wilden von einst regieren heute halb Deutschland

Die chaotische Anfangszeit der Grünen bereitet Michael Kellner noch 40 Jahre später ganz praktische Probleme: Zur großen Jubiläumssause in einer zur Eventlocation umgebauten Motorenfabrik in Berlin wollte der Politische Geschäftsführer der Partei gerne möglichst viele Gründungsmitglieder einladen.

Doch einfach war das nicht. „Die Grünen Gründerinnen und Gründer haben sich über vieles Gedanken gemacht, verständlicherweise aber nicht so sehr über das Archiv“, sagt Kellner heute.

Frisch geblieben

Die Grünen sind frisch geblieben

Die Grünen kommen ins Schwabenalter: 40 Jahre ist es her, dass die Bundespartei in einer tumultartigen Sitzung in Karlsruhe geboren wurde. Und wenn der Schwabe dem Volksmund zufolge in diesem Alter endlich gescheit wird, so haben es die Grünen geschafft, zum runden Geburtstag frischer denn je auszuschauen. Lange her sind die aufreibenden Machtkämpfe zwischen Realos und Fundis der Frühzeit. Überwunden ist die Krise von 1990, als die Westpartei aus dem Bundestag flog.

Turnschuhe

Renditeknüller Turnschuhe: Top-Sneaker laufen teilweise besser als Aktien

Schondorf - Mit Turnschuhen Geld verdienen? Seltene Sneaker sind der Renner unter den alternativen Geldanlangen. Wer mitmischen will, braucht Glück und Interesse am Thema.

Als Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen) 1985 als erster deutscher Umweltminister mit weißen Turnschuhen zu seiner Vereidigung im Hessischen Landtag erschien, war das eine Sensation. Heute wäre seine als Provokation gedachte Aktion keine Schlagzeile mehr Wert – denn Sneaker sind längst gesellschaftsfähig.

Zentralrat der Juden

Jüdischer Gemeindetag startet in Berlin

Mehr als 1000 Mitglieder jüdischer Gemeinden aus ganz Deutschland kommen in Berlin zu einem bundesweiten Treffen zusammen.

„In Deutschland zu Hause“ - unter diesem Motto hat der Zentralrat der Juden zu Podiumsdiskussionen, Filmgesprächen, Lesungen und Vorträgen eingeladen. Eröffnet wird der Gemeindetag mit einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Zu dem Treffen, das alle drei Jahre stattfindet, sind auch Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kirchen und Kultur eingeladen, darunter ...

Führungsduo

Die wundersame Wandlung der Grünen

Es wird noch gestrickt und gehäkelt bei den Grünen. Für Nostalgiker ist das eine gute Nachricht - auch wenn der Workshop „Stricken für Anfänger*innen“ auf dem Parteitag in Bielefeld hipp-ironisch mit „How to be Green“, als Anleitung zum Grünsein, beworben wird.

Davon abgesehen sind die Grünen im Spätherbst 2019 eine ganz andere Partei als diejenige, die in derselben Stadt 20 Jahre zuvor mit dem Farbbeutel-Wurf auf Außenminister Joschka Fischer Schlagzeilen machte.

 Grünen-Chef Robert Habeck bei seiner Rede auf dem Bundesparteitag.

Habeck betont auf Parteitag Machtanspruch – und kritisiert grüne Intoleranz

Leidenschaftlich stimmt Grünen-Chef Robert Habeck die rund 800 Delegierten in Bielefeld auf den Parteitag ein. „Wir wollen die neue Zeit mitgestalten“, sagt er und macht so den Machtanspruch der Grünen klar.

Die Ära Merkel gehe „erkennbar zu Ende.“ Jetzt sei es Zeit, „aus der Hoffnung Wirklichkeit zu machen“, fordert er den Parteitag unter großem Jubel auf.

Zuvor hatte der Bundestag das Klimaschutzpaket beraten. Es sei ein „bitterer Tag“, sagt Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner.

Frau lacht in die Kamera

Dem Menschen ganz nah: Fotografin Herlinde Koelbl wird 80

Porträts von Mächtigen oder Bilder aus Flüchtlingsunterkünften – Nähe, ohne Vo-yeurismus. Die Fotografin Herlinde Koelbl spiegelt in ihren Bildern die Gesellschaft wider. Oder noch genauer: den Menschen in seiner Gesamtheit. Das ist es, was in allen Arbeiten der berühmten deutschen Fotografin auftaucht.

Herlinde Koelbl, die am 31. Oktober 1939 in Lindau geboren wurde, fing mit 37 Jahren an zu fotografieren. Damals bekam sie von einem Freund ein paar Filmrollen geschenkt.

Herlinde Koelbl

Fotografin Herlinde Koelbl wird 80

Porträts von Mächtigen oder Bilder aus Flüchtlingsunterkünften - Nähe, ohne Voyeurismus. Die Fotografin Herlinde Koelbl spiegelt in ihren Bildern die Gesellschaft wider. Oder noch genauer: den Menschen in seiner Gesamtheit. Das ist es, was in allen Arbeiten der berühmten deutschen Fotografin auftaucht.

Herlinde Koelbl fing mit 37 Jahren an zu fotografieren. Damals bekam sie von einem Freund ein paar Filmrollen geschenkt. Sie machte Fotos von ihren Kindern beim Gummihüpfen.