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Boris Johnson

Stalin-Methoden und Putin-Fans: Johnson keilt gegen Labour

Großbritannien droht ein schmutziger Wahlkampf. Premierminister Boris Johnson fuhr am Mittwoch scharfe Attacken gegen die Oppositionspartei Labour seines Herausforderers Jeremy Corbyn.

Zugleich gerät Johnsons Konservative Partei fünf Wochen vor der Parlamentswahl am 12. Dezember unter Druck - als arrogant empfundene Aussagen eines wichtigen Parteifunktionärs und Vorwürfe eines Fake-Videos sorgen für Empörung.

Labour verachte das Streben nach Profit so sehr, dass die Partei bereit sei, die Grundlage des britischen ...

Mann mit Robe im Unterhaus

Den Humor im Brexit-Wirrwarr nicht verloren

Trotz des schier endlosen Brexit-Streits haben britische Politiker ihren Humor nicht eingebüsst. Lindsay Hoyle, 62, beispielsweise hat sich kürzlich einen Papagei angeschafft und das Tier nach dem amtierenden Premierminister Boris Johnson genannt.

Am späten Montagabend wurde Labour-Mann Hoyle zum 158. Speaker des Unterhauses gewählt. Hartnäckig halten sich dort Zweifel daran, ob der Ex-Vize des heute legendären John Bercow den Mut und das Format dafür aufbringen wird, dem Regierungschef ins Wort oder in den Arm zu fallen.

Lindsay Hoyle ist neuer Präsident des britischen Unterhauses.

Das Unterhaus hofft auf einen Versöhner

Egal, wie sich das Parlament nach der Wahl im Dezember zusammensetzt – im Londoner Unterhaus herrscht ab sofort ein anderer Ton. In einem quälend langen, umständlichen Verfahren bestimmten die Abgeordneten der endenden Legislaturperiode am Montagabend die Nachfolge für den aus dem Amt geschiedenen Speaker John Bercow – und wählten den Labour-Abgeordneten Lindsay Hoyle. Dabei distanzierten sich sämtliche Kandidaten – vier Frauen und drei Männer – mehr oder weniger deutlich vom langjährigen Parlamentspräsidenten.

Auswahlverfahren für Unterhauspräsidenten dauert an

Das Auswahlverfahren für das Amt des Unterhauspräsidenten ist am Nachmittag in eine zweite Runde gegangen. Zwei der sieben Kandidaten im Rennen um die Nachfolge von John Bercow als „Speaker of the House of Commons“ schieden im ersten Wahlgang aus. Nur 562 der 650 Abgeordneten gaben ihre Stimme ab. Keiner der Kandidaten konnte die notwendige Mehrheit der abgegeben Stimmen erreichen. Als Favorit galt der Labour-Abgeordnete Lindsay Hoyle, bisher Vize-Sprecher.

dpa-Nachrichtenüberblick POLITIK, Montag, 04.11.2019 - 18 Uhr

Einigung bei Grundrente wird zunehmend zur Koalitionsfrage

Berlin (dpa) - Der Streit über die Grundrente wird zunehmend zur Grundsatzfrage für die Zukunft der großen Koalition. Die SPD machte am Montag klar, dass ein Scheitern der Grundrente ein großes Fragezeichen hinter den Bestand des Regierungsbündnisses insgesamt setzen würde. Mehrere führende Koalitionspolitiker mahnten zu einer Einigung. Zahlreiche Abgeordnete aus der CDU/CSU-Fraktion stemmen sich aber gegen eine Lösung ohne umfassende Prüfung des Bedarfs der ...

Lindsay Hoyle

Lindsay Hoyle ist neuer Präsident des britischen Unterhauses

Lindsay Hoyle ist am Montag zum neuen Präsidenten des britischen Unterhauses gewählt worden. Der Labour-Abgeordnete und bisherige Vize-Sprecher setzte sich in der vierten Wahlrunde gegen seinen Parteifreund Chris Bryant durch.

Der neue „Speaker of the House of Commons“ wird traditionell von seinen Kollegen zu seinem Stuhl gezerrt - eine Tradition aus früheren Jahrhunderten, als der Unterhauspräsident nicht selten in der Auseinandersetzung mit der Krone auf dem Schafott landete.

Nachfolger von Parlamentspräsident Bercow wird gewählt

Das britische Unterhaus entscheidet heute in London über die Nachfolge von Parlamentspräsident John Bercow. Zur Wahl stehen mehrere Kandidaten. Es wird solange in geheimer Wahl abgestimmt, bis ein Bewerber die absolute Mehrheit erhält. Bercow war seit 2009 „Speaker of the House of Commons“. Der 56-Jährige wurde international durch seine markanten „Order“-Rufe bekannt. Im Streit um den geplanten EU-Austritt des Landes kritisierten vor allem Brexit-Hardliner den Politiker als parteiisch.

Brexit

Johnson setzt im Brexit-Streit auf Mäßigung

Mit Zugeständnissen im erbittert geführten Brexit-Streit will der britische Premierminister Boris Johnson unentschlossene Wähler auf seine Seite ziehen.

Gut einen Monat vor der Parlamentswahl am 12. Dezember entschuldigte sich der konservative Regierungschef dafür, dass er entgegen seiner wiederholten Versprechen das Land nicht zum 31. Oktober aus der Europäischen Union geführt hat.

Außerdem wollen seine Tories im Wahlkampf auf die Drohung eines No-Deal-Brexits verzichten, wie die Tageszeitung „The Times“ berichtete.

Britischer Parlamentspräsident Bercow nimmt Abschied

Der Präsident des britischen Unterhauses, John Bercow, hat seinen Abschied genommen. Teilweise mit Tränen in den Augen nahm der 56-jährige Politiker, der mit seinen markanten „Order“-Rufen internationale Bekanntheit erlangt hatte, Würdigungen aus verschiedenen Parteien entgegen. Es gab jedoch auch kritische Stimmen. „Es kann nicht verleugnet werden, dass es eine Debatte über Ihre Zeit im Amt geben wird“, sagte der Vorsitzende des Unterhauses, Jacob Rees-Mogg, in einer Ansprache.

John Bercow

John Bercow verlässt britisches Parlament

Seine markanten „Ordeeer“-Rufe werden fehlen. Der kleine John Bercow hat sich mitten im Brexit-Streit nicht nur mit seiner markanten Stimme zur großen Kultfigur gemausert.

Am Donnerstag ist sein letzter Tag als Präsident des britischen Unterhauses; er hat nach über zehn Jahren genug. Irgendwann sei mal Schluss. Er habe es seiner Familie - seiner Frau Sally und den drei Kindern - versprochen, sagte der umtriebige „Speaker of the House of Commons“.