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 Zunftmeister Uwe Lang überreicht Christa König ein Präsent für die Tätigkeit in der Zunftstube.

Bräutelzunft Scheer steht lange Fasnet-Saison bevor

Die Bräutelzunft Scheer hat am 11.11. ihre Jahreshauptversammlung in der Zunftstube abgehalten. Die Zunft plant in der kommenden Saison elf Ausfahrten. Über 50 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil, darunter auch Gründungsmitglied und Ehrenzunftmeister Fritz Eisele.

Zunftmeister Uwe Lang und der erste Vorsitzende Patrick Baur gingen in Ihren Berichten unter anderem auf die vergangene Fasnetssaison ein, wobei Patrick Baur über die organisatorischen Dinge zu berichten wusste und Uwe Lang die fastnachtliche Seite betrachtete.

 Natura 2000 legt Schutzgebiete fest, die der Landkreis pflegen soll.

Kreisrat lehnt Gründung eines Landschaftserhaltungsverbandes ab

Der Kreis Sigmaringen wird vorerst keinen Landschaftserhaltungsverband (LEV) gründen. 26 Kreisräte lehnten in der Sitzung am Montag einen LEV ab, 13 Räte stimmten dafür, nach weiterer Information durch Fachleute und Diskussion im kommenden Jahr noch einmal abzustimmen. Vorangegangen war eine längere Diskussion um das Für und Wider eines LEV, der vom Land Baden-Württemberg mit der Übernahme der Kosten für 2,5 Fachstellen unterstützt würde.

Die EU hat 1992 beschlossen, unter dem Stichwort Natura 2000 zusammenhängende Schutzgebiete ...

 Gregor Simon spielt die neue Orgel in Scheer. Manuel Hauff hilft beim Ziehen der Register.

Gregor Simon zeigt Klangfarben der neuen Orgel

Das Orgelkonzert von Gregor Simon, Betreuer der Holzhey-Orgel in Obermarchtal, hat am Sonntag die vielen Klangfarben der neuen Orgel in der Kirche St. Nikolaus in Scheer gezeigt. Eugen Pröbstle, Vorsitzender des Kirchengemeinderats, dankte dem Organisten und erinnerte an den Besuch des Gremiums vor drei Jahren in Obermarchtal. Damals hatte Simon die Klangschönheit der historischen Orgel vorgeführt und alle begeistert. „Sie sind schuld, dass wir jetzt so ein kostbares Instrument in unserer Kirche haben“, rief Pröbstle dem Organisten zu.

 Kirchenchor und Organistin versammeln sich um die neue Kirchenorgel.

Orgelmusik soll Zugang zu Gott eröffnen

In einem Festgottesdienst am Sonntagmorgen hat Weihbischof Johannes Kreidler die neue Kirchenorgel geweiht. Freude und Traurigkeit, Lob und Klage, all das könne die Orgel mit ihren Klängen ausdrücken, sagte der Geistliche.

Feierlich zog Weihbischof Johannes Kreidler mit Pfarrer Pontian Wasswa, weiteren Geistlichen und einer großen Anzahl an Ministranten in die voll besetzte Kirche ein. Bevor Kreidler die neue Orgel weihte, folgte das „Ansingen der Orgel“, wie er sich ausdrückte – mit ausgebreiteten Armen sprach und sang der ...

Vier Personen stehen neben einer Orgel

Orgel wird am Sonntag geweiht

Pfarrer Pontian Wasswa, der Kirchenchor und vielleicht sogar Weihbischof Johannes Kreidler werden am Sonntag, 29. September, damit leben müssen, dass nicht sie im Mittelpunkt des Festgottesdienstes in der Kirche St. Nikolaus in Scheer stehen werden. Die Gemeindemitglieder und neugierige Gäste sind nämlich vor allem aufs eins gespannt: Wie wird die neue Orgel klingen? Kreidler wird sie am Sonntag weihen, danach darf Organistin Selina Maier den Pfeifen endlich offiziell Töne entlocken.

Raffael Ott, der die Bäckerei Rebholz in Sigmaringendorf übernehmen wird, und Anna Pröbstle vom Bioland-Hof in Scheer legen Wert

Die regionale Wertschöpfungskette bleibt erhalten

Der Aufbau und der Erhalt von regionalen Wertschöpfungsketten stehen bei der Bäckerei Rebholz aus Sigmaringendorf und der Familie Pröbstle vom Bioland-Hof in Scheer im Mittelpunkt. Daran soll sich auch in der nächsten Generation nichts ändern. Bäckermeister Raffael Ott, der die Bäckerei zum Jahreswechsel übernehmen wird, will weiter eng mit den Biolandwirten zusammenarbeiten.

Seit mehr als 25 Jahren beliefern die Pröbstles die Bäckerei in Sigmaringendorf mit ihrem Getreide.

 Orgelbaumeister Tilman Trefz (rechts) ist seit rund eineinhalb Jahren mit der Orgel für die Kirche St. Nikolaus in Scheer besch

„Wir hoffen auf einen festlichen Klang“

Dank des unermüdlichen Engagements des Fördervereins zur Kirchenrenovierung um den Vorsitzenden Eugen Heim kann derzeit die neue Orgel in der Kirche St. Nikolaus in Scheer eingebaut werden. Seit zehn Jahren werden Spenden gesammelt, in jeder Sitzung des Kirchengemeinderats über dieses Großprojekt gesprochen. Orgelbaumeister Tilman Trefz aus dem Rems-Murr-Kreis arbeitet seit eineinhalb Jahren an der Orgel und ist mindestens genauso neugierig wie die Einwohner von Scheer, wie sie bei ihrer Einweihung am 29.

 Anna Pröbstle

„Mein Beitrag gegen rechts und fürs Klima“

Um es mit ihren eigenen Worten zu sagen, ist Anna Pröbstle „volle Bienenpower voraus“ in den Kreistag eingezogen. Die 34-jährige Eventmanagerin und Biolandwirtin aus Scheer hat für die Grünen kandidiert und für die Wähler glaubhaft mit den Themen gepunktet, die aktuell diskutiert werden: Klimaschutz und Biodiversität. Hohentengens Bürgermeister Peter Rainer hat den Einzug in den Kreistag verpasst: Vier CDU-Kandidaten aus seinem Wahlkreis haben mehr Stimmen bekommen als er.

Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller (links) überreicht Karl Zachmann die Urkunde zum Landesnaturschutzpreis für e

„Auch der Biber tut etwas für die Artenvielfalt“

50 Biberreviere gibt es im östlichen Landkreis. Niemand dürfte diese so gut kennen wie Karl Zachmann aus Bad Saulgau. Für seine ehrenamtliche Arbeit als Biberbeauftragter, bei der er ständig Kompromisslösungen zwischen der Schutzwürdigkeit des Bibers und den durch ihn hervorgerufenen Problemen findet, ist er am Samstag in Stuttgart mit dem Landesnaturschutzpreis ausgezeichnet worden. Mit der Familie Pröbstle aus Scheer, die seit mehr als 30 Jahren mit ihrem Biohof die Artenvielfalt fördert, kommt ein weiterer Preisträger aus dem Kreisgebiet.

Die Fassade wird von Ehrenamtlichen saniert.

Kapelle St. Oswald kann sich wieder zeigen

Die gesamte Außenfassade der Friedhofskapelle St. Oswald in Scheer ist erneuert worden. Die Arbeit wurde von einer Gruppe von freiwilligen Helfern um Alfred Eisele in vielen Stunden noch rechtzeitig vor der eisigen Jahreszeit fertiggestellt. Nachdem die letzte grundlegende Sanierung über 35 Jahre zurücklag, hatten sich immer mehr Risse im Putz gezeigt und die Farbe war durch die Witterungseinflüsse sehr schadhaft geworden. Nun erstrahlt die Kapelle auf dem alten „Gottesacker“ wieder in neuem Glanz.