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 Zum Abschluss schunkeln Hästräger mit Dekan und Gemeinde.

Dekan Peter Müller spricht sich am Fasnetssonntag für das Frauenpriestertum aus

Die Messe für die Narren bleibt eine Attraktion am Fasnetssonntag in Bad Saulgau. Mit dem Einzug der Hästräger hat die Messe in einer dicht besetzten St.-Johannes-Kirche unter den fröhlichen Klängen von berittenem Fanfarenzug und Dorausmusik begonnen und endete genauso fröhlich mit Schunkeln, dem Auszug der Narren und einer alten und wiederbelebten Tradition: Dem Verteilen von Fasnetsküchle vor der Kirche. Auch Organist Matthias Burth passte sich gekonnt den heiteren Klängen an.

 Das Narrengericht um Jens Peter (von links), Stephan Rothfelder und Johannes Hellstern hat sich wieder einiges ausgedacht, um O

Umwelt- und Todsünde werden zum Verhängnis

Ein an die Biogasanlage angeschlossener, fahrradfahrender Oberbürgermeister, der mit verbundenen Augen Konservenessen erraten muss: Das ist das Ergebnis des Narrengerichts, dem sich Jürgen Roth am Freitag im Rathaus in VS-Schwenningen stellen musste. Die Narrenrichter verurteilten ihn mit Witz, rhetorischem Geschick und vielen klamaukigen Aktionen.

Schuldig in drei Anklagepunkten: Zum zweiten Mal traten Jens Peter, Stephan Rothfelder und Johannes Hellstern in ihren Paraderollen als Verteidiger, Richter sowie Staatsanwalt im ...

 Bei der Musikkapelle Westerheim ist Markus Kneer in vielen Sparten zuhause, auch als Moderator der Maskenprämierung.

Dieser junge Mann ist ein Hans Dampf in allen Gassen

In die Musikkapelle und die Maskenprämierung sei er so rein gerutscht oder rein geboren. Denn sein Großvater Josef Kneer war über Jahrzehnte der Dirigent und auch sein Vater Johannes spielt über zig Jahre die Posaune in Westerheims Musikkapelle.

Die Rede ist von Markus Kneer, der an diesem Sonntag bei der 62. Maskenprämierung der Musikkapelle in der Albhalle ein wichtiges Amt ausübt. Er ist einmal mehr der Ansager der Fasnetsshow und moderiert auch die Präsentation der Masken.

 Georg Steyrer als Selbstversorger und leidgeprüfter Hausmann.

Pointenreiche Büttenreden und Musik aus Abwasserröhren

Zu einem fröhlichen und unterhaltsamen Abend hat der MGV Mahlstetten am Wochenende in die Halle eingeladen. Bei der Sängerfasnet erlebten die Gäste ein buntes Programm.

Schon zu Beginn, als Harold Merkx mit dem Narrenmarsch „Muckenspritzer“ aufspielte, wussten die Gäste: Der Abend wird ein Erfolg. Mit dem Lied „Hereinspaziert“, gesungen vom MGV, öffnete sich der Vorhang zur Mahlstettener Fasnetveranstaltung. Guido Sauter konnte dann das fröhliche Programm ankündigen und sagte Michael Bienert an, der zugleich als Pressesprecher in ...

 Die Narren marschieren ein.

Durch die rosarote Brille

Der erste Höhepunkt der Gosheimer Fasnet hat am Samstag in der Jurahalle, besser gesagt in der „Franz Peyerl- Halle“ stattgefunden, wie sie Ansager Mike Scherm kurzerhand nach dem Hausmeister umbenannt hatte. Beim Zunftball ging es närrisch zu.

Nach dem Einmarsch des Elferrats, des Gaus Andreas Haller und seiner Gertrudis Lorena Decker sowie den Narren und Kinderhexen begrüßte Zunftmeister Johannes Landolt die närrischen Gäste. Mit Bedauern entschuldigte er dabei schelmisch den Ehrenzunftmeister Bruno Weber, der an diesem Abend ...

 Mit Tempo waren die Hästräger beim Narrensprung in Tannheim mit von der Partie.

4500 Besucher sehen Tannheimer Umzug

Ein närrisches Wochenende mit der „Entmachtung“ des Bürgermeisters Thomas Wohnhas und einem tollen Fasnetsumzug hat am Wochenende in Tannheim auf dem Programm gestanden. Rund 4500 Besucher verfolgten den Zug der Narren durch die Straßen.

Den Auftakt zum Fasnetswochenende bildeten am Freitag die „Entmachtung“ des Bürgermeisters und die Übergabe der Rathausschlüssel von Thomas Wohnhas an die Daaschora Weibla.

Trotzdem verfolgte der Schultes das diesjährige närrische Treiben mit.

 Das Marimba-Quartett tabzte förmlich mit den Instrumenten. Nichts blieb statisch, Bewegung war das Motto.

Kettenreaktion der guten Laune

Ein Höhepunkt der Wangener Altstadt-Konzerte: Das Marimba-Quartett hat am vergangenen Sonntag sein Publikum in der Stadthalle begeistert – einmal nachmittags mit verkürztem Programm für Kinder und dann mit einem abendfüllenden Konzert. Katarzyna Mycka, Slawomir Mscisz, Conrado Moya und Filip Mercep zelebrierten ein spielfreudiges musikalisches Fest mit zündender Virtuosität.

2,5 Meter Instrument wollen erst einmal beherrscht werden. Dem Quartett gelang dies mit einer Leichtigkeit, die schlicht von Anfang an begeisterte.

Jojo Rabbit

Mit Witz gegen Hitler und den Hass: Satire „Jojo Rabbit“

Der zehnjährige Johannes, ein strammer Nazi-Anhänger, hat den ungeliebten Spitznamen „Jojo Rabbit“ weg.

Im Trainingscamp der Hitlerjugend war es für den Blondschopf nicht gut gelaufen. Erst versagt er bei der Mutprobe, einem Häschen das Genick zu brechen. Dann noch Pech mit einer Handgranate, das Gesicht vernarbt, das Selbstbewusstsein im Keller. Der als Angsthase verlachte Junge baut daher auf einen imaginären Freund: Adolf Hitler. Eine selbstgefällige Witzfigur, mit NS-Uniform, Schnurrbärtchen und straff zur Seite gekämmten Haaren.

Als nach dem Überfall auf die örtliche Sparkasse ein Geldsack in der Renter-WG auftaucht, ist der Aufruhr groß.

In der Rentner-WG geht’s turbulent zu

Keine Kohle in der WG? Darum ging’s bei der Aufführung der Theatergruppe Donaustetten, die am Sonntag in der Mehrzweckhalle in Oberdischingen stattfand. Gastgeber bei dem vergnüglichen Nachmittag war wieder der örtliche Liederkranz.

In dem Theaterstück wohnten jedoch nicht etwa arme Studenten in der WG – sondern arme Rentner. Die vier befreundeten Senioren August Stein, Johann Witz, Lotte Bröckel und Käthe Hase – dargestellt von Albert Kügele, Josef Kaifel, Anita Garhofer und Monika Maier – hatten keine Lust, in ein Altenheim zu ...

 Stephan Weh aus Bad Grönenbach und Marcel Dorn aus Kempten begeisterten die 400 Konzertbesucher im Isyner Kurhaus.

Virtuoser Tastenzauber mit kreativ-sympatischer Raffinesse

„Ein fantastisches Konzerterlebnis am letzten Tag des Jahrzehnts“, so war es in der Ankündigung versprochen worden. Ausgefallene, vierhändige Arrangements mit einer gehörigen Portion Humor und Witz sind es geworden.

Stephan Weh aus Bad Grönenbach und Marcel Dorn aus Kempten haben eine klassische Klavierausbildung absolviert und den „Rest“ hätten sie sich autodidaktisch beigebracht, so ist von ihnen zu erfahren. Und die beiden brillanten Konzertpianisten sind auch charmante Entertainer.