Suchergebnis

 Heinz-Christian Strache arbeitet an einem politischen Comeback.

Strache stilisiert sich zum Opfer

Drei Monate nach Auffliegen der Ibiza-Affäre ist Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fast das Kunststück gelungen, sich vom Täter zum Opfer zu stilisieren. Jetzt sieht er sich selbst von den journalistischen Aufdeckern rehabilitiert.

Bereits bei seinem Rücktritt Mitte Mai präsentierte sich Strache vor den Medien als Opfer: Ja, das was das zwei Jahre alte Ibiza-Video zeige, sei bloß „a b’soffene G’schicht“ gewesen. Das könne doch jedem passieren.

Gegen ihn wird wegen Bestechlichkeit ermittelt: Heinz-Christian Strache.

FPÖ-Chef Strache und die blaue Glücksfee

In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim früheren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gekommen. Auch das Haus von Ex-Fraktionschef Johann Gudenus (FPÖ) sei durchsucht worden.

„Die Novomatic zahlt alle!“ Dieser Satz, der neben anderen Prahlereien im sogenannten Ibiza-Video von Strache zu hören ist, steht in Österreich mittlerweile symbolisch für Bestechung und illegale Parteispenden. Inhaltlich hat der neue Korruptionsskandal zwischen FPÖ und Novomatic, dem größten privaten Glücksspielkonzern Österreichs, ...

Medien: Razzia bei Ex-FPÖ-Chef Strache

In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gekommen. Auch das Haus von Ex-Fraktionschef Johann Gudenus sei durchsucht worden. Die Staatsanwaltschaft in Wien bestätigte - ohne Namen zu nennen - Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung und der Bestechlichkeit. Strache und Gudenus spielten die Hauptrolle bei dem im Mai veröffentlichten Ibiza-Video aus dem Jahr 2017. Es führte zum Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition und zu den Neuwahlen im September.

Heinz-Christian Strache

Razzia bei Ex-FPÖ-Chef Strache

In Österreich ist es nach Medienberichten zu einer Hausdurchsuchung beim ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gekommen. Auch das Haus von Ex-Fraktionschef Johann Gudenus (FPÖ) sei durchsucht worden.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien bestätigte - ohne Namen von Betroffenen zu nennen - Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung und der Bestechlichkeit. Strache reagierte empört auf die Ermittlungen und sprach von einem „politischen Angriff“ auf seine Person.

Strache-Video: Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien hat im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ Ermittlungen gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Ex-Fraktionschef Johann Gudenus eingeleitet. Konkret gehe es um den Vorwurf der Untreue, sagte ein Sprecher der Behörde. Es werde zudem gegen weitere Unbekannte ermittelt. Die Ermittlungen betreffen das „Ibiza-Video“, das „Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ am 17. Mai veröffentlicht hattn und in dessen Folge die rechtskonservative Regierung in Österreich zusammenbrach.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz bei seiner Rede vor dem Misstrauensvotum.

Warum Sebastian Kurz gefallen ist – und trotzdem wahrscheinlich bald wiederkommt

Am Sonntag noch hatte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz einen Triumph bei der Europawahl. Am Montag wurden er und seine Übergangsregierung per Misstrauensvotum im Parlament gestürzt. Mit nur 17 Monaten Regierungszeit ist Kurz nun der Kanzler mit der kürzesten Amtszeit in der Nachkriegsgeschichte des Landes.

Noch nie zuvor war in Österreichs Nachkriegszeit ein Misstrauensvotum gegen einen Kanzler oder eine Regierung erfolgreich verlaufen – obwohl es 185 solcher Anträge gegeben hatte.

Heinz-Christian Strache

Österreich: Informant nennt Details zu Skandal-Video

Eine Woche nach der Veröffentlichung des skandalösen Ibiza-Videos und dem darauffolgenden Bruch der rechtskonservativen Regierung in Österreich läuft die Suche nach den Auftraggebern.

Für Aufsehen sorgten die Äußerungen des Sicherheitsexperten Sascha Wandl, der mehreren Medien sagte, dass ein ehemaliger Geschäftspartner - den er selbst im Bereich Spionage ausgebildet habe - die Videofalle gemeinsam mit einem Wiener Anwalt gelegt habe. Beweise legte Wandl allerdings nicht vor.

Regierungskrise

Österreichs Kanzler Kurz soll sich Misstrauensvotum stellen

In der Regierungskrise in Österreich ist der Machtkampf voll entbrannt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) muss sich in einer Sondersitzung des Parlaments am kommenden Montag voraussichtlich einem Misstrauensantrag stellen.

SPÖ und die nach dem Skandal-Video aus Ibiza aus der Regierung gedrängte FPÖ könnten mit ihren Stimmen den Kanzler stürzen. In einem emotionalen Appell wandte sich am Dienstagabend Bundespräsident Alexander Van der Bellen an die Bevölkerung: „Ich bitte Sie, wenden Sie sich nicht angewidert von der Politik ab.

Tal Silberstein

Skandal-Video in Österreich: Was wir wissen - und was nicht

Ein zwei Jahre altes Video aus Ibiza taucht auf - und stürzt Österreich kurz vor der EU-Wahl ins Chaos. Einiges über die Aufnahmen ist gesichert - vieles aber Spekulation. Ein Überblick:

DIE PROTAGONISTEN: Fünf Menschen sind an der Gesprächsrunde im Sommer 2017 beteiligt: Österreichs damaliger FPÖ-Chef und späterer Vizekanzler Heinz-Christian Strache, der jetzt zurückgetretene FPÖ-Fraktionschef Johann Gudenus - damals Wiener Vizebürgermeister - und dessen Ehefrau.

Spitzentreffen

Für die AfD ist der Skandal ärgerlich - mehr aber auch nicht

Für die Gegner der Rechtspopulisten ist der Skandal um den inzwischen zurückgetretenen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ein Geschenk. Zeigt er doch, dass Vorsicht geboten ist, wenn sich ein Politiker selbst als Saubermann und Anwalt des sogenannten kleinen Mannes in Szene setzt.

Entsprechend wortreich wird der Absturz des FPÖ-Chefs von deutschen Partei- und Fraktionschefs kommentiert. Nur die AfD reagiert zögerlich. Kein Wunder, schließlich ist die FPÖ für die deutschen Rechtspopulisten schon lange Vorbild in Sachen Strategie - und ...