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Nach dem Anschlag

Iran: Diplomatie nicht wegen Anschlags opfern

Der Iran soll den Worten eines Regierungssprechers zufolge diplomatische Bestrebungen nicht wegen des tödlichen Anschlags auf den Atomphysiker Mohsen Fachrisadeh opfern. „In diese Falle sollten wir definitiv nicht tappen“, sagte Ali Rabiei.

Auch während der Atomgespräche mit den Weltmächten zwischen 2005 und 2015 gab es laut Rabiei Anschläge auf iranische Kernphysiker. Aber auch damals wurden die Verhandlungen fortgesetzt und nicht wegen der Anschläge aufgegeben, so der Sprecher laut Nachrichtenportal Alef.

Atomphysiker ermordet

Ruhani: USA und Israel hinter Anschlag auf Atomphysiker

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den USA und Israel vorgeworfen, hinter der Ermordung des Kernphysikers Mohsen Fachrisadeh zu stehen.

„Erneut sorgten der Imperialismus und sein zionistischer Söldner für ein Blutvergießen und den Tod eines iranischen Wissenschaftlers“, sagte Ruhani im Staatsfernsehen. Der „Terroranschlag“ zeige nur die Angst der Feinde Teherans vor dem technologischen Fortschritt der Islamischen Republik. Der Mord werde das Land jedoch nicht davon abhalten, den Weg Fachrisadehs noch konsequenter ...

Donald Trump

Trump will Weißes Haus erst verlassen, wenn Biden auch offiziell gewählt ist

Der republikanische Amtsinhaber Donald Trump wird das Weiße Haus nach eigenen Worten räumen, falls das Wahlkollegium für den Demokraten Joe Biden als nächsten US-Präsidenten stimmt.

Gleichwohl würde er es angesichts des „massiven Wahlbetrugs“ für einen „Fehler“ halten, Biden zu wählen, bekräftigte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Der Republikaner hat bislang keine Beweise für den angeblichen Wahlbetrug vorgelegt, von dem er seit Wochen spricht.

Emmanuel Macron

Nach Macrons Kritik: Experten legen Nato Vorschläge vor

Die Nato steht rund ein Jahr nach der beißenden „Hirntod“-Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor dem Beginn einer schwierigen Reformdebatte.

Wie aus Mitgliedstaaten am Donnerstag bestätigt wurde, hat eine von Generalsekretär Jens Stoltenberg eingesetzte Expertengruppe zu Beratungen der Außenminister am kommenden Dienstag neben unverfänglichen Vorschlägen auch eine Reihe brisanter Ideen vorgelegt. Dazu gehört nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Empfehlung, eine Blockade von Bündnisentscheidungen durch ...

Joe Biden

Biden ruft zur Einheit im Kampf gegen Corona auf

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Einheit aufgerufen.

„Ich weiß, dass das Land des Kampfes überdrüssig geworden ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns im Krieg mit dem Virus befinden, nicht miteinander, nicht untereinander“, sagte Biden am Mittwoch in seinem Heimatort Wilmington im Bundesstaat Delaware.

Biden wandte sich anlässlich des Feiertags Thanksgiving an diesem Donnerstag mit mahnenden Worten an die Amerikaner.

Ursula von der Leyen

Von der Leyen: Brexit-Handelspakt immer noch nicht sicher

Fünf Wochen vor dem Ausscheiden Großbritanniens aus dem Europäischen Binnenmarkt ist ein Brexit-Handelspakt aus Sicht von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen immer noch nicht sicher.

„Ich kann Ihnen heute immer noch nicht sagen, ob es am Ende ein Abkommen geben wird“, sagte von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament. Die nächsten Tage seien entscheidend.

Von der Leyen bekräftigte die seit Monaten diskutierten Hauptstreitpunkte: gleiche Wettbewerbsbedingungen, Fischereirechte und Instrumente zur Ahndung von ...

Rückzug

Bundeswehr zieht aus afghanischem Kundus ab

Die Bundeswehr zieht in den nächsten Wochen aus dem afghanischen Kundus ab.

Die etwa 100 dort fest stationierten Soldaten sollen in das nördliche Hauptquartier der Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“ in Masar-i-Scharif verlegt werden, wie das Einsatzführungskommando in Geltow bei Potsdam der dpa bestätigte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Der besonders gesicherte Bundeswehr-Stützpunkt im „Camp Pamir“ der afghanischen Armee soll aber bestehen bleiben.

Truthahn-Begnadigungen

Trump begnadigt Truthähne am Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat bei der traditionellen Zeremonie kurz vor dem Thanksgiving-Fest zwei Truthähne vor dem Tod bewahrt.

Im Garten des Weißen Hauses sprach er dem Truthahn „Corn“ (Mais) die offizielle Begnadigung aus. Zusammen mit „Cob“ (Kolben) wird „Corn“ künftig an der Universität von Iowa leben.

Das Weiße Haus hatte davor wieder online darüber abstimmen lassen, welcher der zwei Truthähne der nationale Thanksgiving-Truthahn werden sollte.

Die Würfel sind gefallen

Es ist eine Kapitulation à la Donald Trump. Er hat das Handtuch geworfen, ohne zuzugeben, dass er verloren hat. Dem Sieger Joe Biden zu gratulieren, die eigene Niederlage einzugestehen, das lässt sein Ego offensichtlich nicht zu. Eigentlich müsste der Unterlegene wenigstens jetzt, drei Wochen nach dem Votum, eine Rede halten. Eigentlich gehört eine solche Rede, kurz und demütig, zum Pflichtprogramm des scheidenden US-Präsidenten. Ob Trump sich noch dazu durchringen kann, bevor er am 20.

Die Möglichkeiten Donald Trumps gegen das Wahlergebnis vorzugehen sind ausgeschöpft.

Donald Trumps zäher Abgang

Nachdem er seine Niederlage tags zuvor de facto eingestanden hatte, war Donald Trump am Dienstag damit beschäftigt, einen verbalen Rückzieher nach dem anderen zu machen. In einem Tweet sprach er von Unregelmäßigkeiten beim Votum in Wisconsin, in einem anderen zitierte er den Schauspieler Randy Quaid, der verlangte, die gesamte Wahl zu wiederholen. Er arbeite hart daran, den Gestank des Votums von 2020 zu vertreiben, ließ er den Mimen nach einer Danksagung wissen.