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Immobilienmarkt

Bundesbank warnt vor Risiken auf deutschem Immobilienmarkt

Die Bundesbank sieht die auf breiter Front gestiegenen Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland mit wachsender Sorge.

«Unseren Berechnungen zufolge liegen die Preise von Wohnimmobilien um 10 bis 30 Prozent über dem Wert, der durch Fundamentaldaten gerechtfertigt ist. Das sehen wir zunehmend auch außerhalb der Ballungsräume», sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts der Deutschen Bundesbank am Donnerstag in Frankfurt.

Bankenskyline von Frankfurt am Main

Strengere Regeln: Brüssel gewährt Banken Übergangsfrist

Die Schonfrist für Europas Banken bei der Umsetzung strengerer Kapitalregeln geht zu Ende: Die nach der Finanzmarktkrise international auf den Weg gebrachten Vorgaben werden in der Europäischen Union nun in die Tat umgesetzt.

Allerdings will die EU-Kommission den Geldhäusern lange Übergangsfristen gewähren.

EU-Finanzkommissarin Mairead McGuinness und Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis stellten am Mittwoch Vorschläge für die finale Umsetzung der «Basel III»-Reform vor.

Digitales Banking

Bundesbank: Bankkunden drohen weitere Gebührenerhöhungen

Steigende Gebühren und weniger Filialen - Bankkunden müssen sich nach Einschätzung der Bundesbank auf eine Fortsetzung dieses Trends einstellen.

«Damit unsere Banken auch mittelfristig stabil und rentabel bleiben, werden unpopuläre Geschäftsentscheidungen im Privatkundenbereich weiter notwendig sein, wie beispielsweise das Schließen von Filialen und die Aufgabe von Eigenständigkeit», heißt es im Redetext von Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling für eine Banken-Konferenz der «Börsen-Zeitung» in Frankfurt.

Frankfurter Bankenskyline

Deutsche Banken im Stresstest schwach

Europas Banken haben den bisher härtesten Krisentest der Aufseher überwiegend ohne größere Blessuren überstanden.

Die Kapitalpuffer der meisten untersuchten Geldhäuser erwiesen sich auch unter widrigsten Bedingungen als ausreichend tragfähig. Die deutschen Institute schnitten im Stresstest der europäischen Bankenaufsicht EBA allerdings in Summe eher schlecht ab und landeten im Vergleich der 15 Länder auf Platz 13.

Durchfallen konnten Banken bei den parallelen Stresstests der European Banking Authority (EBA/Paris) und der ...

EZB

Bundesbank: Banken konnten „Strafzinsen“ kompensieren

Für die deutschen Banken in Summe sind die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Erkenntnissen der Bundesbank unter dem Strich keine Belastung.

Erste Datenanalysen deuteten darauf hin, dass die Geldhäuser die verbleibenden Belastungen durch den negativen Einlagenzins der EZB «mindestens kompensieren konnten», sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling laut vorab veröffentlichtem Redetext am Montag bei einer Online-Veranstaltung der Bundesbank-Hauptverwaltung Bayern.

Sparkasse

Zahl der Bank-Filialen weiter stark rückläufig

Wegen der fortschreitenden Digitalisierung werden in Deutschland immer mehr Bank-Filialen geschlossen. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Bankstellen um 11,5 Prozent auf noch 23.588, wie die Bundesbank in Frankfurt berichtete.

Insgesamt wurden in dem Jahr 3079 Zweigstellen geschlossen, nach 1220 im Jahr 2019. Nach Einschätzung der Bundesbank hat die Corona-Pandemie die bereits seit Jahren anhaltende Entwicklung noch beschleunigt.

Die Zahl der eigenständigen Kreditinstitute ging hingegen nur um 2,2 Prozent auf 1679 ...

Allianz-Fahnen vor der Hauptversammlung des Versicherungskonzerns im Olympiapark in München: Die Aktionäre des Dax-Konzerns könn

Die Dividenden klettern

In den kommenden Tagen nimmt die Hauptversammlungssaison Fahrt auf und damit auch die Auszahlung der Dividenden. Denn auf den jährlichen Aktionärstreffen beschließen die Anteilseigner auch über deren Höhe, ausgeschüttet werden sie dann nach den Hauptversammlungen. Wie viel die Unternehmen zahlen, richtet sich nach den Gewinnen des Vorjahres.

Im Vorfeld waren viele Analysten deshalb skeptisch, ob 2021 ein gutes Dividendenjahr werden würde.

Der letzte Auftritt: Joe Kaeser (links) hat am Mittwoch auf der Hauptversammlung von Siemens die Führung des Technologiekonzerns

Dividendenjahr 2021: Kein rosiger Ausblick

Siemens hat am Mittwoch den Auftakt gemacht und seine Aktionäre zur coronabedingt virtuellen Hauptversammlung geladen. Und die hatte es in sich: Ein Gewinnsprung gibt dem neuen Chef Roland Busch (Foto: Matthias Schrader/dpa) Rückenwind für seinen Start als Siemens-Chef. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres, für das er bereits die operative Verantwortung trägt, hat der Konzern 1,5 Milliarden Euro verdient, wie er am Mittwoch mitteilte. Angesichts des laut Busch „außerordentlich guten Starts“ erhöht Siemens seine Prognose für das laufende ...