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Weizenernte

Endspurt in Verhandlungen im EU-Agrarreform

Die EU-Verhandlungen über eine milliardenschwere Agrarreform für die kommenden Jahre sind in die Zielgerade gegangen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verhandelte am Dienstag mit ihren EU-Kollegen in Luxemburg über eine gemeinsame Position.

Die zu überwindenden Gräben waren hoch. „Es wird noch ein langer Tag“, sagte Klöckner am Mittag. Einige Stunden später zeichnete sich ab, dass eine Einigung wohl frühestens am Abend gelingen könnte - wenn überhaupt.

Afrikanische Schweinepest

Schweinepest setzt Bauern unter Druck

Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, zu wenig Schlachtungen und fallende Fleischpreise bringen viele Schweinehalter in Deutschland zunehmend in Bedrängnis.

„Die Schweinehaltung befindet sich gerade in der größten Krise seit Jahrzehnten“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Freitag bei einer Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbandes in Erfurt. Der 59-Jährige wurde bei dem Treffen mit 467 Delegierten als Präsident des Verbandes wiedergewählt.

Schweinepest

Bauern: Weiter „kritische Phase“ bei Schweinepest

Vier Wochen nach dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ist die Lage für Tierhalter bundesweit weiterhin angespannt.

Bauernpräsident Joachim Rukwied sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es ist eine äußerst kritische Phase für die Schweinehalter.“ Abgesackte Preise hätten sich noch nicht wieder erholt. Mit Blick auf Handelsstopps einiger asiatischer Länder sagte Rukwied, dass diese natürlich für Marktdruck sorgten. „Wir hoffen, dass Mitbewerber aus Spanien, den Niederlanden oder Dänemark unsere Märkte außerhalb ...

Über 60 Corona-Infektionen in Schlachthof in Niedersachsen

Schlachthofschließungen vergrößern Not der Bauern

Angesichts coronabedingt weiter abnehmender Schlachtkapazitäten in Deutschland fordern Landwirte Hilfe von Politik und Verwaltung.

Vor allem in Niedersachsen, einer der Hochburgen der Schweinehaltung in Deutschland, befänden sich die Betriebe in einer existenzgefährdenden Notlage, teilten am Donnerstag das Landvolk Niedersachsen und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) gemeinsam mit. Notwendig sei ein Maßnahmenbündel, das von der zeitweiligen Aussetzung von Schlachtobergrenzen, Verlängerung der ...

Schweinehalter in Sorge

China verbietet Import von deutschem Schweinefleisch

Nach dem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland hat China ein Importverbot für deutsches Schweinefleisch verhängt. Das berichtete die chinesische Zollverwaltung am Samstag. China ist der größte Abnehmer für Schweinefleisch aus Deutschland.

Das Verbot gilt nach Zollangaben von Samstag an. Alle Lieferungen von Fleisch und Produkten von Schweinen oder Wildschweinen, die danach verschifft werden, sollen nach der Anweisung des chinesischen Zoll zerstört oder zurückgeschickt werden.

Agrarversicherer: Wahrscheinlich mehr als ein Tier infiziert

Schweinepest: Bauern bangen um Exportgeschäft mit China

Nach dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland bangen Schweinehalter und die Fleischwirtschaft um das weltweite Exportgeschäft außerhalb der EU. Sorgen bereitet vor allem der wichtige chinesische Markt.

Ein Wegbrechen „würde uns sehr, sehr stark treffen“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Freitag im ZDF. Das Bundesagrarministerium spricht nach eigenen Angaben mit mehreren Nicht-EU-Staaten über weitere Handelsmöglichkeiten.

Afrikanische Schweinepest

Afrikanische Schweinepest in Deutschland angekommen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat nun auch Deutschland erreicht und versetzt viele Landwirte in Sorge. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche wurde erstmals bei einem toten Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen, wie Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) mitteilte.

In zwei Landkreisen nahe der Grenze zu Polen liefen Krisenmaßnahmen an, um weitere Spuren zu suchen und eine Ausbreitung zu unterbinden - womöglich auch auf Schweineställe.

 Weil sie keine Eier legen können, werden jedes Jahr Millionen männlicher Küken getötet. Agrarministerin Julia Klöckner will das

Tod im Schredder: Klöckner will millionenfaches Kükentöten beenden

Das massenhafte Töten männlicher Küken soll in Deutschland Ende kommenden Jahres enden. Bundesagrarminister Julia Klöckner stellte am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Demnach ist die Tötung männlicher Eintagsküken ab 1. Januar 2022 verboten. Die CDU-Politikerin sprach von einem „Meilenstein für den Tierschutz“, Deutschland gehe nun weltweit voran.

Hähne bislang nur in Ausnahmefällen gemästet Seit Jahren ist die Praxis des Tötens von Legehennenküken umstritten.

Männliche Küken

Massentöten von Küken soll ab 2022 verboten sein

Mit dem millionenfachen Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht soll Ende kommenden Jahres in Deutschland Schluss sein.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) legte am Mittwoch einen Entwurf für ein gesetzliches Verbot ab 1. Januar 2022 vor - dann sollen alternative Verfahren auf breiter Front einsetzbar sein, um das Geschlecht im Ei zu erkennen und männliche Küken gar nicht erst schlüpfen zu lassen. Ab Anfang 2024 sollen dafür dann nur noch Methoden erlaubt sein, die zu einem früheren Zeitpunkt beim Brüten der Eier ...

Klöckner stellt Erntebericht vor

Erntebericht: Ertrag unterm Durchschnitt

Die Getreideernte ist in diesem Jahr der vorläufigen amtlichen Bilanz zufolge geringer ausgefallen als im Vorjahr. Das lag nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums vor allem daran, dass die Anbaufläche fast fünf Prozent kleiner war.

Deutschlandweit wird demnach für 2020 mit einer Erntemenge von 42,9 Millionen Tonnen gerechnet. Das sind gut drei Prozent weniger als 2019 und sechs Prozent weniger als der Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2019.