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Referent Uri Kaufmann leitet die Gedenkstätte „Alte Synagoge“ in Essen.

Eine Zeitreise durch 1700 Jahre jüdisches Leben

In der Online-Reihe „Vortrag und Gespräch“ präsentiert das Evangelische Bildungswerk Oberschwaben (EBO) am Mittwoch, 23. Juni, um 19.30 Uhr eine Zeitreise mit Uri Kaufmann durch die Geschichte des jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Sie begann vor 1700 Jahren, als Kaiser Konstantin ein Dekret erließ, das Juden in der colonia agrippina – dem heutigen Köln – betraf. Seit dem 10./11. Jahrhundert ist die ununterbrochene Anwesenheit von Juden in diesem Gebiet dokumentiert.

Reaktionen auf Flaggenmarsch

Hamas schickt Brandballons - Israel greift Gazastreifen an

Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit der Hamas im Mai haben israelische Kampfflugzeuge wieder militärische Einrichtungen der Palästinenserorganisation im Gazastreifen angegriffen.

Die Bombardements in der Nacht seien eine Reaktion auf den Abschuss von Brandballons aus dem Küstenstreifen auf israelisches Gebiet gewesen, teilte die israelische Armee über Twitter mit. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Gaza waren dort mehrere Explosionen zu hören.

Flaggenmarsch in Jerusalem

Tausende Nationalisten bei Flaggenmarsch in Jerusalem

Tausende Nationalisten sind bei einem umstrittenen Flaggenmarsch durch Jerusalem gezogen. 5000 Teilnehmer schwenkten bei der Veranstaltung am Dienstag Israelflaggen.

Bei Zusammenstößen mit der Polizei in der Nähe der Jerusalemer Altstadt waren vor dem Marsch 27 Palästinenser verletzt worden, wie der palästinensische Rettungsdienst Roter Halbmond mitteilte. Insgesamt 17 Palästinenser wurden bei Konfrontationen mit den Sicherheitskräften festgenommen, wie die «Times of Israel» unter Berufung auf die Polizei mitteilte.

Bennet unf Lapid

Erste Herausforderung für Israels neue Regierung

Kurz nach ihrer Vereidigung steht Israels neue Regierung bereits vor einer größeren Herausforderung. Vor einem für Dienstag geplanten Flaggenmarsch von etwa 5000 Nationalisten in Jerusalems Altstadt herrscht Sorge vor einer neuen Eskalation der Gewalt.

Der Marsch, den Palästinenser als Provokation ansehen, führt auch durch das muslimische Viertel der Altstadt. Die beiden größten Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas riefen zu einem «Tag des Zorns» auf.

Proteste in Israel

Vor Machtübergabe in Israel: Warnung vor Blutvergießen

Angesichts massiver Hetze vor der Vereidigung einer neuen Regierung in Israel hat der Chef des Inlandsgeheimdienstes in einer ungewöhnlichen Stellungnahme vor Blutvergießen gewarnt.

Zudem nährt ein für Donnerstag geplanter Flaggenmarsch nationalistischer Israelis in Jerusalems Altstadt, der auch durch das muslimische Viertel führt, die Sorge vor einer neuen Eskalation der Gewalt. Der palästinensische Vize-Gouverneur Jerusalems, Abduallah Siam, warnte vor einer «Explosion» in der Stadt.

Die Klagemauer in Jerusalem vor den heiligen Stätten, um die heftig gekämpft wird.

Warum die heiligen Stätten Jerusalems immer wieder den Streit in Nahost anheizen

Hört es denn nie auf? Nachrichten über Raketenangriffe der Hamas auf Israel und Bombardierungen der Palästinensergebiete durch die israelische Armee dominieren zurzeit die Nachrichten. Man nennt es euphemistisch den „Nahost-Konflikt“, der wieder einmal „aufgeflammt“ sei. In Wirklichkeit aber ist es ein Krieg. Den heiligen Stätten in Jerusalem kommt in der ideologischen Begründung eine zentrale Rolle zu. Sie werden von allen Seiten propagandistisch instrumentalisiert.

Strand

Fast alle Corona-Regeln enden in Israel

Rund 15 Monate nach Beginn der Corona-Pandemie kehrt Israel weitgehend zur Normalität zurück. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, endeten mit dem heutigen Dienstag nahezu alle Restriktionen.

Möglich machten dies stark gesunkene Infektions- und Krankenzahlen im Zuge der kurz vor Weihnachten begonnenen Impfkampagne. Entwarnung gab es allerdings nicht: Die Maskenpflicht in Innenräumen sowie Einreisebeschränkungen gelten vorerst fort.

Marlis Glasers Porträt von Hertha Nathorff-Einstein.

Ausstellung „Frauen im Judentum“ in Laupheim

Sie haben geliebt und gelitten, Karriere gemacht oder ein Immigrantenschicksal gefristet, List und Können bewiesen, sich in Männerdomänen durchgesetzt und der Emanzipation Wege bereitet: Eine Sonderausstellung im Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden porträtiert „Frauen im Judentum“ und spannt dabei den Bogen von der hebräischen Bibel bis in die Gegenwart. Sieben Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Israel wirken mit.

Der Untertitel – „in Erinnerung an Hertha Nathorff-Einstein“ – weist auf einen ...

Netanjahus Gegner in Israel wollen neue Regierung bilden

In Israel wollen die Gegner von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gemeinsam eine neue Regierung bilden. Der Vorsitzende der ultrarechten Jamina-Partei, Naftali Bennett, sagte am Sonntag in Jerusalem, er werde alles unternehmen, um ein Bündnis mit Oppositionsführer Jair Lapid von der Zukunftspartei zu schließen.

© dpa-infocom, dpa:210530-99-798073/1

Dani Karavan

Trauer um Bildhauer Dani Karavan

Der israelische Bildhauer Dani Karavan ist tot. Er starb im Alter von 90 Jahren in Tel Aviv, wie der Bürgermeister Ron Chuldai am Samstag bei Twitter mitteilte.

In Deutschland war Karavan unter anderem für das Mahnmal für den NS-Völkermord an bis zu 500 000 Sinti und Roma in Berlin bekannt, das 2012 eingeweiht worden war.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters würdigte Karavan als eine der markantesten Künstlerpersönlichkeiten und echten Freund.