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Ney York Times Square

Pandemie stürzt US-Arbeitsmarkt in dramatische Lage

Die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie schlagen in den USA mit voller Wucht auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt durch.

Die größte Volkswirtschaft der Welt befindet sich im steilen Sinkflug - trotz eines vom Kongress auf den Weg gebrachten Konjunkturpakets ohne Gleichen. Damit sollen rund 2 Billionen Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden. Dennoch rechnen viele Analysten inzwischen mit einem erheblichen Einbruch im zweiten Quartal und einer Rezession auf das ganze Jahr betrachtet.

Dax

Dax steigt wieder über 10 000 Punkte

Deutliche Kursgewinne an der Wall Street haben den Dax am Donnerstag wieder über die runde Marke von 10.000 Punkten gehievt.

Der deutsche Leitindex blieb damit letztlich auf Erholungskurs und stieg am Ende um 1,28 Prozent auf 10.000,96 Punkte, nachdem er am frühen Nachmittag noch um 3,5 Prozent abgesackt war. Von seinem erst Mitte Februar erreichten Rekordhoch bei gut 13.795 Punkten aber ist er immer noch meilenweit entfernt. Der MDax der mittelgroßen Werte ging 3,20 Prozent höher bei 21.

Jerome Powell

Fed stemmt sich gegen Coronavirus-Krise

Die US-Notenbank greift angesichts von Anlegerpanik und Rezessionsängsten wegen des Coronavirus zu drastischen Mitteln. In einer Notfallaktion senkte sie den Leitzins überraschend auf fast null Prozent und kündigte ein Maßnahmenpaket in Koordination mit anderen Notenbanken an.

Weitere Schritte könnten aufgrund wirtschaftlicher Schäden durch die Ausbreitung des Virus folgen. „Wir sind darauf vorbereitet, unsere gesamte Bandbreite an Instrumenten einzusetzen“, sagte Fed-Chef Jerome Powell am Sonntag (Ortszeit) in Washington.

Die Europäische Zentralbank in Frankfurt steht im Sonnenuntergang da. (Zu dpa «Ökonomen dämpfen Erwartungen an Notenbank-Eingrif

Notenbanken stemmen sich gegen Rezession

Zentralbanken rund um den Globus zeigen sich zur Freigabe frischen Geldes bereit, um den Märkten in Zeiten von Pandemie-Sorgen neuen Auftrieb zu geben. „Die Notenbanken der G7 sind entschlossen, ihrer Verantwortung für Wachstum und die Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems nachzukommen“, teilte das US-Finanzministerium mit. Es hatte am Dienstag eine Telefonkonferenz der Finanzminister und Währungshüter der sieben G7-Volkswirtschaften organisiert.

Coronavirus: Zahl der Todesopfer steigt auf 170 - Neuer Fall in Frankreich

Die Zahl der Infektionen und Todesopfer durch die Lungenkrankheit aus China ist erneut gestiegen. Wie die chinesische Gesundheitsbehörde am Donnerstag mitteilte, stieg die Gesamtzahl der Todesfälle um 38 auf nun 170. Die Zahl der bestätigten Erkrankten stieg auf 7711 Fälle in China.

Nachdem auch Tibet die erste Erkrankung mit dem neuen Coronavirus gemeldet hatte, sind nun in allen Regionen und Provinzen Chinas Infektionen nachgewiesen.

DAX

Konjunkturhoffnung und Billiggeld: Dax kurz auf Rekordhoch

Konjunkturoptimismus, Billiggeld der Notenbanken und Entspannung in Nahost: In diesem Umfeld hat der Dax am Mittwoch nach langem Anlauf den Sprung auf ein Rekordhoch geschafft.

Der deutsche Leitindex stieg gleich am Morgen bis auf 13.640,06 Punkte und ließ damit seine zwei Jahre alte bisherige Bestmarke von 13.596,89 Zählern hinter sich. Die Euphorie dauerte aber nicht lange - nach dem Sprung auf den Höchststand ging dem Börsenbarometer schon bald die Luft aus.

Jerome Powell

US-Notenbank sieht gute Wirtschaftslage

Angesichts guter Wirtschaftsdaten und niedriger Arbeitslosigkeit hat die US-Notenbank ihren Leitzins unverändert im Korridor von 1,5 bis 1,75 Prozent belassen.

Gleichzeitig signalisierte die Federal Reserve (Fed) auch, dass angesichts der robusten Wirtschafslage bis auf Weiteres nicht mit neuen Zinsschritten zu rechnen ist. Die Prognosen der Zentralbank seien positiv, weswegen sich die Geldpolitik „in einer guten Lage“ befinde, sagte Notenbankchef Jerome Powell vor Journalisten.

US-Notenbank FED

US-Notenbank schaltet auf Abwarten

Angesichts solidem Wirtschaftswachstums und einer geringen Arbeitslosenquote wird die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins nach Ansicht von Experten unverändert belassen.

Nach drei aufeinanderfolgenden Zinssenkungen seit Juli rechnen Analysten mehrheitlich damit, dass die Zentralbank am Mittwoch am Zinskorridor von 1,5 bis 1,75 Prozent festhalten wird. Die Entscheidung wird um 14.00 Uhr (20.00 Uhr MEZ) bekanntgegeben.

Die Angst vor einer Rezession in den USA scheint unterdessen erst mal gebannt.

US-Präsident Trump

Trump attackiert Notenbank erneut: Unser Problem ist die Fed

US-Präsident Donald Trump hat trotz der weiteren Senkung des Leitzinses erneut seinen Unmut über die amerikanische Notenbank Fed zum Ausdruck gebracht.

„Wir sollten niedrigere Zinsen haben als Deutschland, Japan und alle anderen“, erklärte Trump auf Twitter. „Wir sind mit Abstand das größte und stärkste Land, aber die Fed bringt uns einen Wettbewerbsnachteil. China ist nicht unser Problem, die Federal Reserve ist es!“ Die Menschen seien „sehr enttäuscht“ von Notenbankchef Jerome Powell und der Fed.

New Yorker Börse

Konjunkturhilfe der US-Notenbank: Fed senkt Leitzins erneut

Angesichts schwächeren globalen Wachstums, sinkender Exporte und der anhaltenden Handelskonflikte hat die US-Notenbank Fed ihren Leitzins erneut um 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

Damit will die Zentralbank dem moderaten Wachstum der US-Wirtschaft neuen Schwung geben. Nach der dritten Zinssenkung in Folge seit Juli liegt der Leitzins damit nun im Korridor von 1,5 bis 1,75 Prozent, wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte.