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Leeres Theater

Zuschauer-Obergrenze trifft Theater hart

Für die Theater in Bayern ist eine Obergrenze von 50 Zuschauern bei sehr hohen Corona-Infektionszahlen ein schwerer Schlag. „Eine Begrenzung auf nur 50 Personen macht aus einem modernen, offenen Haus ein elitäres Bollwerk“, kritisierte die Bayerische Staatsoper in München, wo seit Montag verschärfte Corona-Regeln gelten. Den Häusern brechen wichtige Einnahmen weg, viele sehen sogar ihren Kulturauftrag in Gefahr. Trotzdem wollen die meisten weiter spielen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, auch wenn statt 200 nur noch 50 ...

Bayerische Staatsoper

Intendanten fordern Rücknahme der Corona-Maßnahmen

Die Intendanten bayerischer Bühnen fordern Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einem offenen Brief auf, verschärfte Corona-Auflagen für Theater zurückzunehmen. „Bisher hat es keine nachweisliche Infektion durch einen Theaterbesuch gegeben“, heißt es in dem Brief vom Freitag, den unter anderen der Intendant der Bayerischen Staatsoper, Nikolaus Bachler, Kammerspiel-Chefin Barbara Mundel und die Intendanten der Staatstheater in Nürnberg und Augsburg, Jens Daniel Herzog und André Bücker, unterschrieben haben.

Die Preisträger 2020 mit Abteilungsleiter Jürgen Hartinger (links).

Trotz Corona im Ballkleid

Die frischgebackenen Abiturienten und die Pädagogen am Wirtschaftsgymnasium Biberach freuen sich über einen Schnitt von 2,4. Damit lag der Durchschnitt trotz coronabedingter Maßnahmen nur ein Zehntel unter dem Vorjahreswert.

„Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, wie Abteilungsleiter Jürgen Hartinger selbstbewusst betonte. Darüber und über die große Disziplin und das Durchhaltevermögen der Schüler freute sich auch Schulleiter Thomas Ohlhauser.

Die Kaufmännische Berufsschule vergab fünf Auszeichnungen für die besten Absolvierenden bei einem Schnitt von jeweils 1,1. (von

Die Fritz-Erler-Schule verabschiedet 451 Absolventen

Die Fritz-Erler-Schule hat die Absolventen der Beruflichen Gymnasien verabschiedet.

Biotechnologisches Gymnasium (BTG13): Julia Anselm, Spaichingen, Lob; Sven Beck, Trossingen, (L); Selina Fritz, Neuhausen ob Eck; Alexa Gagstatter, Rietheim-Weilheim, (L); Corinna Kugler, Aldingen; Ira Liebermann, Mühlheim, Preis; Johannes Mack, Tuttlingen-Möhringen, (P); Vanessa Palinkas, Tuttlingen; Endrita Pervizaj, Neuhausen, (L); Giulia Rajcevic, Tuttlingen;

Corona prägt neue Spielzeit an Theatern

Die Corona-Pandemie beflügelt die Kreativität an den Theatern. In der neuen Spielzeit setzen sich das Münchner Residenztheater und das Nürnberger Staatstheater künstlerisch mit der Krise auseinander. „Theater lebt von Nähe und nicht von Distanz“, sagte Nürnbergs Intendant Jens-Daniel Herzog am Donnerstag. Doch das sei zurzeit nicht möglich. Darauf reagiert Bayerns größtes Mehrspartenhaus auch mit neuen Formaten, die ab sofort in einem Sonder-Sommerprogramm zu sehen sind: Es wird begehbare Vorstellungen, Open-Air-Konzerte und Performances geben.

Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg reagiert kreativ auf Corona-Krise

Das Nürnberger Staatstheater begegnet der Corona-Pandemie in den nächsten Monaten künstlerisch. Bayerns größtes Mehrspartenhaus wird in der neuen Spielzeit Werke zeigen, die sich mit Katastrophen, Verlust und Isolation beschäftigen. „Jede Sparte findet eine Antwort auf die Krise“, sagte Intendant Jens-Daniel Herzog am Donnerstag. „Theater lebt von Nähe und nicht von Distanz.“ Doch Normalität sei zurzeit nicht möglich. Darauf reagiert das Staatstheater auch mit neuen Formaten, die ab sofort in einem Sonder-Sommerprogramm zu sehen sind: Es wird ...

Christian Stückl

Intendant Christian Stückl springt als Schauspieler ein

Selbst ist der Chef: Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, ist an zwei Abenden in Folge in ungewohnter Rolle zu sehen gewesen.

Wie sein Theater am Mittwochabend auf Facebook und Twitter mitteilte, spielte der 58-Jährige zweimal in Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ die Hauptrolle, den Bettlerkönig Peachum. Dazu postete das Volkstheater Beweisfotos von Stückl im weißen Unterhemd und rotem Anzug und mit Zigarette im Mund auf der Bühne und versah das Ganze auf Facebook mit dem Hashtag „#selbstistderchef“.

Christian Stückl

„#selbstistderchef“: Intendant springt als Schauspieler ein

„Selbst ist der Chef“: Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl (58), ist an zwei Abenden in Folge in ungewohnter Rolle zu sehen gewesen. Wie sein Theater am Mittwochabend auf Facebook und Twitter mitteilte, spielte er zweimal in Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ die Hauptrolle, den Bettlerkönig Peachum. Dazu postete das Volkstheater Beweisfotos von Stückl im weißen Unterhemd und rotem Anzug und mit Zigarette im Mund auf der Bühne und versah das Ganze auf Facebook mit dem Hashtag „#selbstistderchef“.

Jens-Daniel Herzog

Nürnberger Intendant springt für Sänger ein

Ein denkwürdiger Abend am Nürnberger Staatstheater: Der Chef persönlich ist dort für den erkrankten Hauptdarsteller eingesprungen.

Staatsintendant Jens-Daniel Herzog sang in der letzten Vorstellung von Giuseppe Verdis Oper „Don Carlos“ in seiner eigenen Inszenierung gewissermaßen Playback. Er bewegte seine Lippen zur Musik, während der kurzfristig als Ersatz engagierte Sänger Hovhannes Ayvazyan die Hauptrolle vom Bühnenrand aus sang. „Das war ein absoluter Einzelfall und ein absolut einzigartiger Abend“, sagte Theatersprecherin Anne ...

Jens-Daniel Herzog

Nürnberger Intendant springt für Sänger ein

Ein denkwürdiger Abend am Nürnberger Staatstheater: Der Chef persönlich ist dort für den erkrankten Hauptdarsteller eingesprungen.

Staatsintendant Jens-Daniel Herzog sang in der letzten Vorstellung von Giuseppe Verdis Oper „Don Carlos“ in seiner eigenen Inszenierung gewissermaßen Playback. Er bewegte seine Lippen zur Musik, während der kurzfristig als Ersatz engagierte Sänger Hovhannes Ayvazyan die Hauptrolle vom Bühnenrand aus sang. „Das war ein absoluter Einzelfall und ein absolut einzigartiger Abend“, sagte Theatersprecherin Anna ...