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Gravierende Fragen - Krisenmanager Spahn als Verteidiger

Verhält sich Jens Spahn immer angemessen? Gesundheitsminister rutscht in die Abwehrrolle

Jens Spahn steht in der Pandemie im Fokus wie kein deutscher Politiker außer der Bundeskanzlerin - jetzt ist der Bundesgesundheitsminister unter Druck geraten.

Heftige Kritik aus den Reihen der SPD und von der FDP zielte am Wochenende auf Spahns Corona-Krisenmanagement. Der CDU-Politiker verteidigte seine Teilnahme an einem Abendessen im vergangenen Oktober, in einer Zeit, in der die Infektionszahlen wieder stark anstiegen. Außerdem gibt es Kritik an Spahn im Zusammenhang mit einem Wohnungskauf.

Durchsuchung bei CSU-Abgeordnetem Nüßlein

Ministerium: Nüßlein leitete Verkaufsangebot weiter

Der im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen in die Kritik geratene CSU-Politiker Georg Nüßlein hat nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ein Angebot über Corona-Schutzausstattung an die Bundesregierung vermittelt.

Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, Nüßlein habe das Verkaufsangebot eines Unternehmens im März 2020 an das Bundesgesundheitsministerium weitergeleitet. «Der Vertrag kam nach ministeriumsinterner Prüfung zustande.

CSU-Abgeordneter Nüßlein

Ministerium: Nüßlein leitete Verkaufsangebot weiter

Der im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen in die Kritik geratene CSU-Politiker Georg Nüßlein hat nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ein Angebot über Corona-Schutzausstattung an die Bundesregierung vermittelt. Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, Nüßlein habe das Verkaufsangebot eines Unternehmens im März 2020 an das Bundesgesundheitsministerium weitergeleitet. «Der Vertrag kam nach ministeriumsinterner Prüfung zustande.

Der Leiter des Ulmer Impfzentrums erklärt den aktuellen Stand.

Jetzt spricht der Leiter Klartext: So sieht es gerade im Impfzentrum Ulm aus

Das Thema Corona-Impfung wirft weiter viele Fragen auf: Wir haben von Bernd Kühlmuß, dem Leiter des Impfzentrums in Ulm, und Kerstin Weidner, Sprecherin des Landratsamtes Neu-Ulm, Antworten bekommen.

Wird wegen der Verfügbarkeit des Impfstoffs von Astra Zeneca in Ulm die Impfreihenfolge geändert?

Ja, das wurde durch das Sozialministerium schon verkündet. Die „neue“ Coronavirus-Impfverordnung war von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für Mitte der Woche angekündigt, kommt jetzt wohl am Freitag mit Gültigkeit ab Montag.

Von Wasser und Wein

Nüßlein und Spahn: Wasser auf Mühlen der Demokratieverächter

Was Deutschland im Zuge der Corona-Pandemie am wenigsten gebrauchen kann, ist ein tiefes Misstrauen gegen die staatlichen Institutionen und deren Repräsentanten. Ganz rechts wird seit dem Auftreten von Covid-19-Erkrankungen gezündelt, ohne dass bislang der Funken überschlagen konnte. Doch die jüngsten Recherchen im Umfeld des CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein, wie das ungeschickte und ärgerlich fahrlässige Verhalten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sind Wasser auf die Mühlen der Demokratieverächter.

Testsets liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle

Tübingen stattet Friseure mit Selbsttests aus

Zur Wiedereröffnung der Friseurläden in Baden-Württemberg stellt die Stadt Tübingen diesen Tausende Corona-Selbsttests zur Verfügung. Die Stadt hat dazu 20 000 Antigen-Schnelltests für einen Nasenabstrich gekauft, wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte. Das Ziel sei, dass es die Tests bei allen Friseuren in der Stadt geben solle. Den Inhabern der Salons oder den Kunden entstünden keine Kosten, diese übernehme die Stadt. Die Corona-Selbsttests haben nach Angaben der Stadt fünf Euro pro Stück gekostet.

Durchsuchung bei CSU-Abgeordnetem Nüßlein

Nüßlein lässt Amt als Fraktionsvize nach Vorwürfen ruhen

Der CSU-Politiker Georg Nüßlein lässt aufgrund der Korruptionsermittlungen gegen ihn sein Amt als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ruhen. Dies teilte der Anwalt des schwäbischen Abgeordneten am Freitag mit. Ein Sprecher der CSU im Bundestag bestätigte, dass Nüßlein die CSU-Landesgruppe über diesen Schritt informiert habe.

Gegen den 51 Jahre alten Nüßlein wird unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern im Zusammenhang mit dem Ankauf von ...

Impfung

Großteil der Pflegeheimbewohner gegen Corona geimpft

Rund zwei Monate nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland hat die große Mehrheit der besonders anfälligen Pflegeheimbewohner in Deutschland eine Corona-Impfung erhalten.

Mehr als 795.000 von ihnen wurde eine erste Dosis gespritzt, mehr als 550.000 auch schon die zweite, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand: Freitag 10 Uhr) hervorgeht. Insgesamt wird von rund 900.000 Menschen in solchen Einrichtungen ausgegangen. Senioren in Gemeinschaftsunterkünften gelten als besonders gefährdet für schwere und tödliche Verläufe.

Coronavirus

Spahn: „Noch liegt zu viel Impfstoff im Kühlschrank“

Trotz langer Wochen im Lockdown und Fortschritten beim Impfen hat Gesundheitsminister Jens Spahn vor vorschnellen Lockerungen der staatlichen Corona-Beschränkungen gewarnt. «Ich empfehle uns allen größtmögliche Umsicht und Vorsicht», sagte der CDU-Politiker in Berlin.

Der angestrebte Wert von maximal 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen sei vielerorts nicht erreicht - und für viele Länder derzeit auch nicht erreichbar.

Warnung vor Trendwende und dritter Welle: Appell des RKI-Präsidenten

Wenige Tage vor der nächsten Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik hat der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, große Vorsicht bei möglichen Öffnungsschritten angemahnt. Die Bürgerinnen und Bürger müssten im Umgang mit der Pandemie „weiter wachsam“ sein, „ansonsten steuern wir in eine weitere, in eine dritte Welle hinein“, sagte Wieler.

Bei den Infektionszahlen gebe es derzeit eine Stagnation, sie sänken nicht weiter, sagte er.