Suchergebnis

Louvre-Kunstbunker in Nordfrankreich

Ein Bunker für 250.000 Kunstwerke

Aus der Luft gleicht das riesige Louvre-Kunstlager einer Sprungschanze, innen eher einem langen Verkehrstunnel. 60 Millionen Euro hat das Mega-Depot im nordfranzösischen Liévin offiziell gekostet. Dafür sollen in dem etwa 200 Kilometer von Paris entfernten Ort 250.000 Werke sicher lagern. Liévin zählt rund 30.000 Einwohner und liegt nur 600 Meter von Lens entfernt, wo der Louvre im Dezember 2012 seine Dependance „Louvre Lens“ eröffnet hat.

Die Nation habe dem Louvre Schätze anvertraut, die in Paris gefährdet und hier in Sicherheit ...

Leonardo da Vinci

Italiens Regierung schmückt sich mit Leonardo

Die Botschaft war klar. Als der italienische Regierungschef Giuseppe Conte mit seinem Vize Matteo Salvini auf die Bühne tritt, flimmern Leonardo da Vincis Meisterwerke in Großformat im Hintergrund. 500 Jahre liegt der Tod des Universalgenie am 2. Mai zurück.

Ein guter Zeitpunkt für die populistische Regierung in Rom, die Bühne bei der Vorstellung für das Jubiläumsprogramm für den eigenen Auftritt zu nutzen: Der Tod des Renaissance-Künstlers soll auch Italiens Größe in die Welt tragen.

Leonardo da Vinci

Hype und Streit um Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci kannte keine Grenzen. Weder in der Kunst noch im wahren Leben. Er interessierte sich für Pferdefüße genauso wie für Krebse, Kriegsgeräte, Tauchanzüge oder mechanische Flügel. Er malte, baute, tüftelte ohne Unterlass. Universalgenie nennt man ihn daher.

Doch so universal darf der Renaissance-Künstler, Erfinder, Musiker und Philosoph derzeit überhaupt nicht sein. Denn zum Jubiläum seines 500. Todestages am 2. Mai will sich Italien „sein Genie“ nicht wegnehmen lassen - schon gar nicht von Frankreich.

Louvre

Louvre erzielt Rekord: über zehn Millionen Besucher

Der Pariser Louvre hat das vergangene Jahr mit einem Besucherrekord abgeschlossen. 10,2 Millionen Besucher wurden gezählt, das waren 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Kunstmuseum mitteilte.

Die bisherige Bestmarke mit 9,7 Millionen Besuchern stammte aus dem Jahr 2012. Zum Erfolg beigetragen hat 2018 insbesondere eine große Retrospektive über den Maler Eugène Delacroix mit mehr als einer halben Million Besuchern.

Fast drei Viertel der Gäste kamen aus dem Ausland, mit US-Amerikanern und Chinesen an der Spitze.

Louvre in Abu Dhabi

Louvre Abu Dhabi soll Ort der Toleranz sein

Es kann bei jedem Schritt passieren. Wer über den Steinboden des Louvre Abu Dhabi wandelt, für den öffnet sich die riesige Kuppel in unregelmäßigen Abständen. Gleißende Sonnenstrahlen schießen dann durch die von Stararchitekt Jean Nouvel erdachte, atemberaubende Dachkonstruktion auf den Besucher.

Das Gebäude mit seinem „Regen aus Licht“ ist das größte Meisterwerk des spektakulären neuen Kunsttempels am Golf, doch bei weitem nicht dessen einziger Superlativ.

Louvre in Abu Dhabi

Louvre Abu Dhabi vor großer Eröffnung

Nach mehr als zehn Jahren Plan- und Bauzeit soll in den Vereinigten Arabischen Emiraten der Louvre Abu Dhabi eröffnet werden. Das von Stararchitekt Jean Nouvel entworfene Museum auf der Insel Saadiyat beherbergt unter einer 180 Meter langen Kuppel die erste Ausstellung mit universellem Anspruch in der arabischen Welt. Auf mehr als 6000 Quadratmetern soll hier die Geschichte der Menschheit erzählt werden.

Offiziell eröffnet wird der Louvre Abu Dhabi am 11.

Kunstmesse FIAC - Stefan Rinck

Kunstmesse startet mit Ärger um Sodomisten-Installation

Die Installation ist zwölf Meter hoch, begehbar und sorgt zum Auftakt der Pariser Kunstmesse FIAC für Aufsehen. Die Riesen-Plastik „Domestikator“ zeigt eine Figur, die Sex mit einem Tier zu haben scheint.

Sie hätte in den Tuilerien nahe dem Louvre stehen sollen, wo die an der FIAC teilnehmenden Galeristen ihre monumentalen Werke präsentieren.

Der Louvre, der in der Auswahlkommission der Messe für zeitgenössische Kunst sitzt, hat die Holzplastik in dem ehemaligen Schlossgarten vor dem Museum aber als „brutale Vision“ ...

Die Gewerkschaft CGT hatte zur Kundgebung aufgerufen.

Protest gegen Macrons großes Vorhaben

Am Dienstag haben tausende Menschen in Paris gegen die Arbeitsrechtsreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron demonstriert. Die kommunistische Gewerkschaft CGT hatte zu dem Protest gegen das erste große Projekt Macrons aufgerufen, das die Rechte der Arbeitnehmer beschneide. „Wir wollen keine Reform, die den Arbeitgebern alle Vollmachten gibt“, sagte Gewerkschaftschef Philippe Martinez vor Beginn der zentralen Kundgebung in Paris. 180 Demonstrationen und 4000 Streiks hatte die CGT angemeldet, die sowohl den Flugverkehr als auch die ...


Philippe Martinez, der Chef der Gewerkschaft CGT, kommt von einem Treffen mit Premierminister Edouard Philippe. Zufriedenheit s

Macron sucht die Zauberformel

Sechsmal ist Philippe Martinez in den vergangenen Wochen im Büro von Premierminister Edouard Philippe gewesen und sechsmal kam der schnauzbärtige Gewerkschaftsboss enttäuscht heraus. „Sie haben entschieden, das Arbeitsgesetz zu zerstören, damit die Beschäftigten weniger Rechte haben“, sagte der Chef der Gewerkschaft CGT nach dem vorerst letzten Treffen vergangene Woche. Zu „99 Prozent“ sei er deshalb gegen die Reform des Arbeitsrechts, die diese Woche ihre erste Hürde im Parlament nahm.


Die französische Arbeitsministerin Muriel Pénicaud hat eine Lockerung des Arbeitsrechts auf den Weg gebracht.

Macron packt heißes Eisen an

„Der Sommer ist nicht dazu da, das Arbeitsrecht zu zerstören“, steht auf einem Plakat der französischen Kommunisten. Ein Arbeiter im Liegestuhl reckt darauf seine Faust in die Höhe, um auch in den Sommerferien seine Kampfbereitschaft zu signalisieren. Das Pamphlet ist als Warnung an Arbeitsministerin Muriel Pénicaud zu verstehen, die am Mittwoch die umstrittene Reform des Arbeitsrechts auf den Weg brachte. Genau in der Sommerpause soll das bedeutendste Projekt von Präsident Emmanuel Macron mit den Sozialpartnern verhandelt und parallel dazu ...