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 Kern sieht das Vertrauensverhältnis in der Verwaltungsgemeinschaft Sigmarszell, Hergensweiler und Weißensberg als schwierig an.

Interview: Bürgermeister Hans Kern kritisch gegenüber der eigenen Verwaltungsgemeinschaft

Kurz vor den Kommunalwahlen ist es ruhig in Weißensberg. Bürgermeister Hans Kern kandidiert für seine dritte Amtszeit und hat keinen Gegenkandidaten. Der hätte nach Kerns Meinung aber sowieso kaum Chancen. Jan Scharpenberg hat einen Bürgermeister getroffen, der schlechte Nachrichten für den Baubeginn des neuen Kindergartens hat und sich nach mehr Eigenständigkeit für seine Gemeinde sehnt.

Ist das Ihre letzte Amtszeit?

Ja definitiv.

 Tanja Busse spricht sich für eine Mischung aus Land- und Forstwirtschaft aus.

Interview: „Die Landwirte sind im falschen System gefangen“

Die promovierte Journalistin Tanja Busse ist auf einem Bauernhof im Landkreis Höxter in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Ihre Kindheit bezeichnet sie als Bullerbü-Idyll, das mit dem Höfesterben verloren ging. Daher hat sie sich als Journalistin bei WDR und Zeit sowie als Autorin dem Thema Landwirtschaft verschrieben. Ihr Bucherfolg „Die Wegwerfkuh“ ist auch in Schlachters aufmerksam gelesen worden, wo Busse am Donnerstag, 12. März, im Haus des Gastes einen kostenlosen Vortrag hält.

 Wer nicht sieht, dass sich in Bodolz einiges bewegt hat, hat wohl kein richtiges Interesse für die Gemeinde, findet Bürgermeist

Bürgermeister Christian Ruh: „Ein Bill Gates wäre schön“

Eigentlich könnte Christian Ruh entspannt in die Kommunalwahlen gehen, denn einen Gegenkandidaten hat er nicht. Doch die Kandidaten der neu aufgestellten Liste der CSU lassen mit ihren Forderungen im Wahlkampf schon aufhorchen. Ruh blickt dennoch mit Ruhe auf zukünftige Gemeinderatssitzungen und ist sich sicher, dass in Bodolz auch weiterhin viel vorangeht. Was genau, hat er Jan Scharpenberg im Interview erzählt.

Wenn ich auf der Straße drei Bodolzer frage, wie ihre letzte Amtszeit war.

 Eine in der Nähe des Fußgängerweges entwurzelte Birke.

Sabine fegt über Naturschutzgebiet

Das Sturmtief Sabine hat am Montag auch das Naturschutzgebiet Wasserburger Bucht umgestaltet. Bei einer Begehung stufte Gebietsbetreuerin Isolde Miller die Schäden als moderat ein. Bis auf eine Birke, die es in der Nähe des Fußgängerweges entwurzelte (unser Bild), waren nur kleinere Bäume und Gestrüpp in Mitleidenschaft gezogen worden. Zumal im Naturschutzgebiet sowieso nicht von Schäden gesprochen werden kann. „Das schadet dem Gebiet überhaupt nicht, es verändert es nur“, erklärt Miller.

 Bürgermeister Jörg Aghte vor dem Rathaus in Sigmarszell, in dem er bis zu 16 Stunden pro Tag verbringt. Wie er seine Arbeitswut

Bürgermeister Jörg Agthe: „Manche Sachen könnte ich lockerer angehen“

Jörg Agthe hat das Rathaus Sigmarszell in den letzten Jahren im Prinzip zu seinem Hauptwohnort gemacht. Einen Gegenkandidaten bei den nächsten Wahlen am 15. März gibt es nicht und Agthe kann daher schon mit ziemlicher Sicherheit die zukünftige Gestaltung seiner Gemeinde planen. Ob er in der nächsten Amtsperiode noch genauso viel Leidensfähigkeit mitbringt, wenn es um Bauarbeiten und die Deutsche Bahn geht, hat er Jan Scharpenberg im Interview verraten.

Krauß lächelnd am Schreibtisch

„Wir werden sicherlich diskutieren müssen“

Rainer Krauß ist sich seiner nächsten Amtszeit sicher und fordert für die Zukunft einen Umgang mit dem Thema Strandbad ohne Leidenschaft. Auch wenn ihm das selbst schwerfällt, wie er im Interview sagt. Jan Scharpenberg hat einen Nonnenhorner Bürgermeister getroffen, der gut gelaunt die letzten sechs Jahre mit dem Wort Volldampf beschreibt, deswegen aber für die Zukunft nicht weniger Pläne mit Nonnenhorn hat.

Herr Krauß, werden Sie dank der letzten Amtszeit und ohne Gegenkandidat sicher wiedergewählt werden?

Ein Jahr Politik zum Hören: 26 steile Thesen zu Parteien, Tempolimit, Impfpflicht und Rechtsterror

  Alle zwei Wochen sonntags macht Politikredakteur Sebastian Heinrich die Welt der Politik verständlicher - anhand einer steilen These, mit der er einen Gesprächspartner konfrontiert. Auch Politiker müssen sich seinen Argumenten stellen - und das ist manchmal eine echte Herausforderung. Im Podcast "Steile These" sind diese Gespräche nachzuhören - entweder auf Schwäbische.de, auf Spotify, Deezer oder in allen gängigen Podcast-Apps für Smartphones und Tablets.

Die Stadtverwaltung Markdorf weist auf Gefahren für Fachwerkhäuser durch Feuerwerkskörper hin.

Stadt Markdorf bittet darum, auf Böllern zu verzichten

In Markdorf ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Raketen in der Nähe von Fachwerkhäusern verboten, teilt die Stadtverwaltung Markdorf mit. Grund hierfür seien zahlreiche Altstadtbrände in der Vergangenheit, beispielsweise in Tübingen und Konstanz. Diese gelte es zu vermeiden. Fachwerkhäuser sind aufgrund ihrer alten Bausubstanz stark brandgefährdet, schreibt die Stadtverwaltung.

+++ Hören Sie hier unser Streitgespräch zum Thema Böllerverbot im Podcast.

Sollte der Staat den Bürgern Silvesterfeuerwerk in Deutschland verbieten?

Das Silvesterfeuerwerk ist seit Jahrzehnten der teuerste - und am stärksten umstrittene – Brauch der Deutschen zum Jahreswechsel. 133 Millionen Euro haben sie dafür im Jahr 2018 ausgegeben.

Aber immer mehr Städte in Süddeutschland – von Stuttgart über Konstanz bis Nürnberg - schränken Feuerwerke teils drastisch ein.

Sebastian Heinrich sagt, das Silvesterfeuerwerk sollte verboten werden: weil es die Luft mit Feinstaub verpestet, Tiere bedroht, Jahr für Jahr schwere Verletzungen verursacht – und all das viel schwerer ...