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Bodennutzung

Weltklimarat: Mangel an fruchtbaren Böden droht

Mit einer Mahnung zum Schutz der Landflächen hat in Genf die politische Debatte des Weltklimarats IPCC zu einem neuen Report begonnen.

Inger Andersen, Geschäftsführerin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep), betonte bei der Eröffnung am Freitag in einer Videobotschaft, dass „die Erde unter unseren Füßen eines der wertvollsten Vermögen der Menschheit“ sei. „Zu einer Zeit, in der wir es uns am wenigsten erlauben können, verlieren wir fruchtbaren Boden und biologische Vielfalt in einem alarmierenden Tempo“, erklärte ...

Manfred Weber

EU streitet über Spitzenposten - CSU-Vize Weber vor dem Aus?

Nach dem EU-Gipfel in Brüssel sind die Fronten bei der Besetzung der Spitzenjobs in der Europäischen Union verhärtet. Der CSU-Politiker Manfred Weber hat kaum noch Chancen auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, auch Kandidaten der anderen Parteien haben keine Mehrheit.

Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützte Weber nach den Beratungen der 28 Staats- und Regierungschefs am Freitag nicht mehr ausdrücklich. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, es seien neue Namen nötig.

Klimagipfel Paris

Klimaschützer loben Pariser Gipfel

Klimaschützer haben überwiegend positiv auf die Ergebnisse des Pariser Klimagipfel reagiert. „Der Gipfel hat gezeigt, dass es eine enorme Dynamik für mehr globalen Klimaschutz gibt“, sagte Christoph Bals von Germanwatch.

Bei dem Spitzentreffen mit mehr als 4000 Teilnehmern hatten unter anderem große Investoren und Entwicklungsbanken konkrete Schritte angekündigt, um den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte mit dem Treffen die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ...

Kohlekraftwerk im Morgennebel

Große Länder-Allianz für den Kohleausstieg

Heftiges Gedränge herrscht vor dem EU-Raum der Weltklimakonferenz in Bonn. Alle wollen dabei sein, wenn sich die neue Anti-Kohle-Allianz vorstellt. Auf den Tischen stehen Schilder mit den Namen von 25 Ländern und Regionen.

Frankreich, Großbritannien, Italien und andere EU-Länder sind dabei, aber auch Kanada, Mexiko und Angola. Sie alle schwören hier und heute der Kohle ab. Ausgerechnet der Gastgeber der Klimakonferenz fehlt jedoch: Deutschland glänzt durch Abwesenheit.

Das Braunkohlekraftwerk Neurath: Deutschland drohe zum „Fossil der internationalen Klimapolitik“ zu werden, kritisiert der BUND.

Staaten-Allianz dringt auf Kohle-Ausstieg

Heftiges Gedränge vor dem EU-Raum der Weltklimakonferenz in Bonn: Alle wollten dabei sein, als sich die neue Anti-Kohle-Allianz vorstellte. Auf den Tischen Schilder mit den Namen von 25 Ländern und Regionen. Frankreich, Großbritannien, Italien und andere EU-Länder sind dabei, aber auch Kanada, Mexiko und Angola. Sie alle schwören der Kohle ab. Ausgerechnet der Gastgeber der Klimakonferenz fehlt: Deutschland ist nicht mit dabei.

Ausgegangen ist die Initiative zu der „Powering Past Coal Alliance“ von Großbritannien und Kanada, doch ...

Dürre in Äthiopien

Klimakonferenz endet mit Fortschritten

Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach einer langen Diskussionsnacht einigten sich die fast 200 Staaten auch in wichtigen Finanzfragen.

Die vergangenen zwei Wochen hätten deutlich gemacht, dass die weltweite Bewegung für den Klimaschutz „unaufhaltsam“ weitergehe, sagte anschließend UN-Klimachefin Patricia Espinosa. „Wir haben in Bonn große Fortschritte gemacht“, bestätigte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD).

Greenpeace-Aktion

Deutschland: Weltklimakonferenz kommt voran

Die Bundesregierung bewertet den bisherigen Verlauf der Weltklimakonferenz in Bonn vorsichtig optimistisch. „Es wird überall konkret an Verhandlungsfortschritten gearbeitet“, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth an heute in Bonn. Am Samstag ist „Halbzeit“ für die Konferenz.

Zum Auftreten der US-Delegation sagte Flasbarth: „Die Amerikaner verhalten sich unauffällig, eher mit etwas runtergefahrenem Profil.“ Präsident Donald Trump hatte im Sommer den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt.

Demonstrant

Worum geht es beim Weltklimagipfel?

Es wird die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es je auf deutschem Boden gab. Mehr als 23 000 Menschen aus 197 Ländern treffen sich vom 6. bis 17. November in Bonn, um den Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen voranzutreiben. Zwei Jahre, nachdem das Pariser Klimaabkommen bejubelt wurde, ist die Klimadiplomatie wieder in den Mühen der Ebene angekommen - und nimmt Anlauf für den nächsten wichtigen Schritt.

Wer trifft sich in Bonn?

Demonstration

Vor Klimakonferenz: Demos in Bonn

Zwei Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz haben in Bonn mehrere tausend Menschen für den Kohle-Ausstieg und eine umfassende Energiewende demonstriert. Sie schwenkten Transparente mit Aufschriften wie „Klimakiller=Menschenkiller=RWE“ oder „Trump: Climate Genocide“ (Trump: Klima Genozid).

„Ihr von der Kohle-Lobby, zieht euch warm an - wir lassen nicht mehr locker!“, rief eine Rednerin in der Bonner Innenstadt.


Diese Mauer soll das Dorf Narikoso vor dem Wasser schützen – was aber nicht mehr möglich ist. Wegen des steigenden Meeresspiege

Klima: Die Ärmsten sind am stärksten betroffen

Das Dorf Narikoso auf Ono, einer von mehr als 300 Inseln des Pazifikstaats Fidschi, hat alles, was es zu einer Südsee-Idylle braucht: Strand, Palmen, blaues Meer. Nur, dass es vom Wasser mittlerweile zuviel wird. Bei Flut steht der Pazifik in Narikoso nun direkt vor den Häusern. Grund dafür: der steigende Meeresspiegel. Die Anwohner müssen flüchten. 42 Dörfer will die Regierung von Fidschi demnächst weiter ins Landesinnere verlegen.

Die Folgen des Klimawandels machen sich besonders in armen Staaten auf dem ganzen Globus bemerkbar ...