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„Männer und ich“ mit Dietlinde Elsässer, Heiner Kondschak und Jakob Nacken bringen das Publikum in der Mariaberger Sporthalle hä

„Männer und ich“ bringen Wortwitz und Schlager nach Mariaberg

Als „Männer und ich“ sind Dietlinde Elsässer, Heiner Kondschak und Jakob Nacken am Freitagabend in der Sporthalle in Mariaberg aufgetreten. Ihre musikalische Reise für das Publikum garnierten die drei mit schwäbischem Wortwitz, teils fetzigen und teils romantischen Schlagern sowie bekannten Hits.

„Zu dritt hat man ein Energiepotenzial, des glaubsch du nicht, des hend and’re net“, sagte Dietlinde Elsässer zur Begrüßung der Zuhörer in der Sporthalle.

Liedermacher Manfred Sorg, Künstler Heiner Heinzler, Laudator Karl Seifert und Bürgermeister Mario Glaser (von links).

Alte Meister ganz neu gemalt

Wenn dem Besucher alles bekannt vorkommt und doch neu scheint, dann steht er in der Ausstellung von Heiner Heinzler im Schemmerhofer Rathaus. Der Altheimer hat „Alte Meister – neu interpretiert“ und im Bürgersaal hängt nun eine äußerst bunte, vielfältige und erheiternde Schau.

Dass sich der Rottweiler Liedermacher Manfred Sorg, der Künstler Heiner Heinzler, Bürgermeister Mario Glaser und Laudator Karl Seifert zu einem launigen Gruppenbild mit Dame treffen und um das Bild scheinbar kämpfen, hat einen guten Grund.


 Die Kunstausstellung in der Schlossscheune gibt einen spannenden Einblick in den reichhaltigen Kunstschatz der Kreissparkasse

Künstlerisches Schaffen in der Region wird transparent

40 Exponate, 31 Künstler und ein Ziel: das künstlerische Schaffen in der Region transparent zu machen. In diesem Sinne bietet die Kunstausstellung mit dem Titel „Kapital gleich Kunst?“ in der Schlossscheune in Essingen einen spannenden Einblick in den reichhaltigen Kunstschatz der Kreissparkasse Ostalb.

Rund 1500 Skulpturen, Plastiken, Bilder und Zeichnungen besitzt das Geldinstitut. Für die Ausstellung in Essingen hat man tief in die „Schatzkiste“ gegriffen.

 Ehrungen für 40 und 25 Jahre Mitgliedschaft standen an.

Schmiechener Helfer werden geehrt

Ein intensives Wochenende haben die Feuerwehrleute in Schmiechen hinter sich gebracht. Dazu gehörten die Hauptübung am Freitag und die Hauptversammlung am Samstag mit einem Landschaftspflege- und einem Hilfeleistungseinsatz in der Zwischenzeit. Eine Schelklingerin hatte sich ausgeschlossen, während eine Pizza im Ofen backte. Die Feuerwehr half bei der Öffnung der Tür, „für die Pizza kam jede Hilfe zu spät“, teilte Schriftführer Niklas Seiffert bei der Hauptversammlung in Austermanns Landgaststube mit.


Derzeit forciert die Bürgerinitiative „Bischofsschloss“ ein Bürgerbegehren gegen den Umzug des Rathauses ins das Bischofsschlos

Bischofsschloss: Flugblatt wirft viele Fragen auf

Derzeit läuft in Markdorf die Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative „Bischofsschloss“. Sie will einen Bürgerentscheid herbeiführen und den geplanten Umzug des Rathauses in das historische Gebäude verhindern. Das etwa zehnköpfige Team hat nicht nur Blankoformulare zum Unterschreiben verteilt, sondern auch Flugblätter, auf denen die Initiative ihre Position darstellt. Viele der darin genannten Zahlen weichen von dem ab, was von der Stadtverwaltung kommuniziert wurde.

Doppelseite aus der Lindauer Chronik des Jakob Lins. Der Eintrag zum Hitzejahr 1540 findet sich auf der unteren Hälfte der recht

Vor einem halben Jahrtausend war es schon mal so heiß

Das Jahr 2018 wird als eines der heißesten und trockensten Jahre in die Klimageschichte Mitteleuropas eingehen. Kein Zeitgenosse hat bislang dergleichen erlebt. Es ist fast ein halbes Jahrtausend her, dass in unseren Breiten ein ähnliches, lange anhaltendes subtropisches Wetter herrschte. Das war im Jahr 1540, wie Klimaforscher ermittelt haben, die professionell „Wetternachhersage“ betreiben (so der Titel eines Buches des Schweizer Umwelthistorikers Christian Pfister).

Fotokünstlerin Eylül Aslan

Liebe in Zeiten mobiler Dating-Apps

Tagelang hat der niederländische Performer Dries Verhoeven im Container gelebt und einzig über Grindr, einer Dating-App für Schwule, Kontakt mit der Außenwelt aufgenommen. Mit den Bekanntschaften seiner Kunstexperimente „Wanna Play?“ in Berlin und Utrecht hat er anschließend gebacken, getanzt und geredet.

Schneller Sex war tabu. „Wenn nur noch Sex über unseren Marktwert entscheidet, werden Zärtlichkeit und Verletzlichkeit zu Tabus“, sagte Verhoeven jetzt der dpa.

Jakob Hein, Anna Kim und Norbert Gstrein (von links) - hier vor der Abfahrt auf der Hohentwiel - lasen auf dem "Literaturschiff"

Literaturschiff bricht zu neuen Ufern auf

Warum finden sich Freunde guter Literatur auf dem Wasser besonders wohl? Weil es – gemäß dem Motto des Bodenseefestivals 2018 – zu neuen Ufern geht? Vielleicht. Wie auch immer: Am Freitagabend war es wieder soweit. Das seit langem ausverkaufte „Literaturschiff“ stach in See. Zeit, sich auf der Hohentwiel gemütlich zurückzulehnen und zu lauschen.

Dem Wellengang, den rhythmischen Tönen des Dampfschiffes und vor allem den Protagonisten des Abends – den Schriftstellern Anna Kim, Nobert Gstrein und Jakob Hein.

Sabine Thor-Wiedemann stellte die Philosophin Alina Noveanu und die anderen Protagonisten des Programms vor.

Humane Helden haben Hochkonjunktur

Neben der Begegnung mit Autoren weiß das Publikum inzwischen das gut durchdachte Programm und die sorgfältige Organisation zu schätzen. Bis auf den allerletzten Platz hat es den lichtvollen Innenhof des Museums Humpis-Quartier gefüllt. Die Bürgerinitiative „Im blauen Sessel“ hat diesmal mit dem Thema „Helden gesucht“ überrascht.

„Wir brauchen eindrucksvolle Vorbilder“, sagte Karin Nowak in ihrer Einführung und forderte auf, an diesem Tag im dargebotenen Programm danach zu suchen.


Mirko Bonné liest aus „Der eiskalte Himmel“.

Vorverkauf für „Im blauen Sessel“ startet

Der Kartenvorverkauf für die 13. Philosophisch-literarische Salonnacht am 20. April in der Ravensburger Marktstraße hat begonnen. „Helden gesucht“ heißt das diesjährige Thema der Bürgerinitiative „Im blauen Sessel“. Das teilen die Veranstalter mit.

Bedeutende Kulturforscher wie zum Beispiel Geert Hofstede sehen den Bezug zu Helden als einen festen Bestandteil jeder Kultur an. Dabei gelten Personen, ob tot oder lebend, ob echt oder fiktiv, aufgrund bestimmter Eigenschaften, die in der Kultur besonders geschätzt werden, als Helden.