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Anton Niedermayr beim Jahrgängerumzug.

Keine Motorfahrzeuge: Dieser Senior sollte beim Umzug nicht mitfahren

Eigentlich hätte der Jahrgängerumzug am Samstag für Anton Niedermayr aus Rißegg ein Grund zum Feiern werden sollen. Stattdessen gab es für den gehbehinderten 75er-Jahrgänger großen Frust und Traurigkeit.

Seit einem schweren Infarkt im Jahr 2001 ist der ehemalige Metalltechnik-Lehrer der Karl-Arnold-Schule zu 100 Prozent schwerbehindert und auf einen Elektro-Rollstuhl angewiesen. Mit diesem hatte er in der Vergangenheit bereits zweimal problemlos an den Jahrgängerzügen beim Schützenfest teilgenommen.

Drei Frauen bei Umzug

Video: Jubilare feiern beim Jahrgängerzug das Leben

Alle Biberacher ab 40 Jahren, sind beim Schützenfest zum Jahrgängerumzug eingeladen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst ziehen die Jubilare durch die Stadt und werden von Tausenden Zuschauern bejubelt und mit Geschenken behängt. Manche kommen von weit her, um dabei zu sein – so wie Birgit Gießer. Sie wohnt mittlerweile in Kanada.

 Karl Raufeisen hat am Dienstag seinen 101. Geburtstag gefeiert.

Karl Raufeisen feiert 101. Geburtstag

Karl Raufeisen hat am Dienstag zahlreiche Gratulationen zu seinem 101. Geburtstag entgegengenommen. „Ich bin zufrieden“, sagt der älteste Ummendorfer Bürger auf die Frage nach seinem Befinden – und das strahlt er mit seinen wachen Augen und seinem Lächeln aus. Der Sattlermeister, zusätzlich gelernter Polsterer und Tapezierer, ist nicht nur durch seinen Handwerksbetrieb über den Ort hinaus bekannt geworden. Karl Raufeisens Name ist obendrein mit dem Biberacher Schützenfest verbunden, hat er doch über Jahrzehnte die Pferdegeschirre und Sättel ...


An den Wochenende steht fast immer ein Kurzurlaub für Heidi Sörgel, ihren Mann Giuseppe und Sohn Oscar auf dem Programm. Die Ma

Rausg’schmeckt: Biberacherin trifft in Mailand unerwartet Jugendfreundin wieder

Mailand, das weltweite Zentrum für Mode und Design, ist seit 13 Jahren die Heimat der Biberacherin Heidi Sörgel. Die 40-Jährige hat sich in der italienischen Metropole ein neues Leben aufgebaut – und traf dort ihre Jugendfreundin Sara wieder. Der Zufall führte die beiden Frauen, die sich einst beim Asti-Austausch Mitte der 1990er-Jahre kennengelernt hatten, erneut zusammen.

„Ich wollte schon immer gern im Ausland arbeiten“, erzählt Heidi Sörgel.


Die Jahrgänger hatten Spaß beim Umzug durch Biberachs Straßen.

Originelle Ideen beim Jahrgängerumzug

Behängte Regenschirme, bunte Luftballons und teils einfallsreiche Fahrgestelle: Beim Jahrgängerumzug am Abend des Schützensamstags haben sich die Jubilare von ihrer kreativen Seite gezeigt. Der Zug schlängelte sich etwa eineinhalb Stunden lang durch die Biberacher Innenstadt.

Aufgrund der noch immer andauernden Sanierung der Stadtpfarrkirche fand der Jahrgängergottesdienst auch diesmal wieder im Schulhof des Pestalozzi-Gymnasiums statt, was – wie im Vorjahr – für eine angenehm lockere Atmosphäre bei herrlichem Wetter sorgte.


Roland Roth sagt, wie das Wetter zum Biberacher Schützenfest wird.

Schützenwetter: Gefahr von Schauern und Gewittern

Wochenlang haben sich die Biberacher aufs Schützenfest vorbereitet. Das Einzige, was nicht planbar ist, ist das Wetter. Wie die Aussichten für die Festtage sind, das hat die SZ den Wetterexperten Roland Roth (Foto: Schneider) aus Bad Schussenried gefragt.

Herr Roth, Sonnencreme oder Regenschirm – was sollte man am Schützenfest dabei haben?

Roth: Idealerweise beides. Während in den vergangenen Tagen mäßig warme, trockene Luft das Wettergeschehen bestimmt hat, haben wir es nun mit schwül-warmer, am Wochenende sogar heißer ...


Der Jahrgängerumzug am ersten Schützensamstag zählt zu den Höhepunkten des Biberacher Traditionsfests.

Jahrgängerumzug soll nicht zum Ballermann-Gelage werden

Sichtlich angetrunkene Umzugsteilnehmer, die größere Mengen an Alkohol mit sich führen und spärliche oder unpassende Kleidung – alles Dinge, die die Schützendirektion und die Verantwortlichen der Jahrgängergruppen beim diesjährigen Jahrgängerumzug des Biberacher Schützenfests am 14. Juli nicht mehr erleben möchten. Nach Beschwerden über derartige Missstände in den vergangenen Jahren üben beide Seiten nun den Schulterschluss und appellieren an die Teilnehmer.


Der in Ummendorf aufgewachsene Radsportler will Dortsmunds Sportler des Jahres 2017 werden.

Hans-Peter Durst hofft auf Stimmen aus der alten Heimat

Der in Ummendorf aufgewachsene Hans-Peter Durst steht in seinem heutigen Wohnort Dortmund erneut zur Wahl als Sportler des Jahres. Die Kür erfolgt per offener Online-Abstimmung und Durst hofft auf Stimmen aus der alten Heimat Oberschwaben.

Die Liste der Erfolge des Radsportlers mit Handicap ist lang. Stellvertretend seien nur seine zwei Goldmedaillen bei den Paralympischen Spielen von Rio de Janeiro 2016 genannt. Aber da es sich aktuell um die Wahl von Dortmunds Sportler des Jahres 2017 handelt, zählt eine historische Leistung aus ...

„Höhepunkt in meinem Dasein“: OB Norbert Zeidler als 50er beim Jahrgängerumzug des Schützenfests im Juli 2017.

„Bin kein Freund der Vollkasko-Mentalität“

Verschiedene „Wasser-Themen“ haben das Jahr 2017 in Biberach geprägt. Sie, aber auch Verkehrsprojekte und die Integration der Flüchtlinge sind Themen im zweiten Teil des Jahresinterviews, das SZ-Redakteur Gerd Mägerle mit dem Biberacher Oberbürgermeister Norbert Zeidler geführt hat, der seit diesem Jahr übrigens ein 50er ist.

Ein großes Thema zum Jahresende war die Neukonzeption des Stadtbusverkehrs in Biberach. In der Kommunalpolitik wird zum einen die finanzielle Beteiligung des Landkreises daran gefordert, zum anderen die ...