Suchergebnis

Neuer Premierminister Sunak

Kehrtwende: Fracking-Bann in Großbritannien bleibt

Der neue britische Premierminister Rishi Sunak räumt weiter mit der Politik seiner Vorgängerin Liz Truss auf. Das Fracking-Moratorium, das die Truss-Regierung wegen der rasant steigenden Energiepreise aufheben wollte, bleibt nun doch in Kraft. Das bestätigte ein Regierungssprecher.

Sunak hatte diesen Schritt zuvor im Parlament bereits angedeutet. Seine Regierung halte sich an das Wahlprogramm der Konservativen Partei, hatte Sunak auf eine entsprechende Frage im Unterhaus gesagt.

Rishi Sunak

Sunak gegen Johnson? - Wettstreit um Truss-Nachfolge beginnt

Im Wettstreit um das Amt des britischen Premierministers zeichnet sich ein Duell zwischen Ex-Finanzminister Rishi Sunak und Ex-Premier Boris Johnson ab. Sunak gilt mit mehr als 120 öffentlichen Unterstützern als Favorit.

«Großbritannien ist ein großartiges Land, aber wir sind in einer ernsthaften ökonomischen Krise. Deshalb möchte ich die Konservative Partei anführen und nächster Premierminister werden», schrieb Sunak am Sonntag auf Twitter und betonte, er wolle das Land mit Integrität und Professionalität durch die Krise führen.

Tory-Politiker

Truss-Nachfolge: Viel Rückhalt für Ex-Minister Sunak

Im Rennen um die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Liz Truss kristallisiert sich in der Tory-Fraktion ein Favorit heraus. Ex-Finanzminister Rishi Sunak ist nach Zählung britischer Medien der erste mögliche Kandidat, der die notwendige Zahl an Unterstützern unter den konservativen Abgeordneten hinter sich vereinigen kann. Um ins Rennen für den Spitzenjob zu gehen, brauchen Kandidaten den Rückhalt von mindestens 100 Parlamentariern. Noch bis Montagnachmittag können Nominierungen eingehen.

Boris Johnson

Letzter Ausweg Boris? - Tory-Partei streitet über Comeback

Glaubt man seinem Vater, sitzt Boris Johnson über den Wolken in einem kurzfristig gebuchten Flieger aus der Karibik, als im politischen Herzen Londons nach dem Rücktritt der britischen Premierministerin Liz Truss sein Name schon wieder in aller Munde ist.

Obwohl der berüchtigte Ex-Premier selbst noch kein einziges Wort in eine Kamera gesagt hat, hat sich in seiner Partei in Westminster am Freitag bereits ein nicht zu unterschätzendes «Bring-Back-Boris»-Lager entwickelt.

König Charles III.

Krönung von König Charles III. am 6. Mai in London

Der britische König Charles III. wird am 6. Mai 2023 gekrönt. Die Zeremonie findet in der Westminster Abbey in London statt und wird vom Erzbischof von Canterbury geleitet. «Die Krönung wird die heutige Rolle des Monarchen widerspiegeln und in die Zukunft blicken, aber zugleich ihren Ursprung in alten Traditionen und altem Glanz finden», teilte der Palast am Dienstag mit.

An der Seite des heute 73-jährigen Charles werde auch seine Königsgemahlin Camilla (75) gekrönt, hieß es weiter.

König Charles III.

Klimagipfel - König Charles reist nicht nach Ägypten

Der britische König Charles III. wird entgegen vorherigen Plänen im November nicht zum Weltklimagipfel nach Ägypten reisen. Das bestätigte der Buckingham-Palast am Sonntag dem Sender Sky News, nachdem die «Sunday Times» berichtet hatte, die neue Premierministerin Liz Truss habe den König von der Teilnahme abhalten wollen.

Eine ranghohe, nicht namentlich genannte Palastquelle sagte der Zeitung, die Entscheidung sei in dem Geiste getroffen worden, dass Charles als britisches Staatsoberhaupt durchgängig darauf bedacht sei, «auf Anraten ...

Jacob Rees-Mogg

London hebt Fracking-Verbot wegen Energiekrise auf

Die neue britische Regierung hebt wegen der rasant steigenden Energiepreise ein Fracking-Moratorium auf. «Angesichts der illegalen Invasion von (Kremlchef Wladimir) Putin in der Ukraine und des Missbrauchs von Energie als Waffe hat die Stärkung unserer Energiesicherheit absolute Priorität», sagte Wirtschaftsminister Jacob Rees-Mogg. Damit solle zugleich sichergestellt werden, dass Großbritannien bis 2040 zum Nettoenergieexporteur wird.

«Um das zu erreichen, müssen wir alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten durch Solar-, ...

Liz Truss

Plan gegen Energiekrise wird Bewährungsprobe für Truss

Die neue britische Premierministerin Liz Truss will schon an diesem Donnerstag einen Plan zur Lösung der schweren Energiekrise vorlegen. Das kündigte die konservative Politikerin am Mittwoch bei ihrer ersten Fragestunde im Parlament an. Die infolge des Ukraine-Kriegs enorm gestiegenen Energiepreise gelten derzeit als drängendste Aufgabe. Millionen Menschen in Großbritannien könnten in die Armut abrutschen, wird befürchtet. Truss hatte erst am Dienstag von Queen Elizabeth II.

Boris Johnson

Johnson geht - doch wer räumt die Scherben auf?

Zum Schluss gibt Boris Johnson noch einmal alles. Wie ein Irrwisch reist der scheidende Premierminister durch Großbritannien. Kündigt hier ein Atomkraftwerk an, lobt sich dort dafür, das Glasfasernetz ausgebaut zu haben. Von einer Siegestournee sprechen seine Anhänger, die noch immer zahlreich sind. Über verschwendetes Steuergeld klagen seine Gegner. Wenige Tage vor seinem Auszug aus der Downing Street polarisiert der Populist mit dem blonden Wuschelschopf noch immer.

Daylesford House

Johnsons feiern Hochzeit bei Großspender

Das Anwesen dürfte zu Boris Johnson passen. Das denkmalgeschützte Landhaus Daylesford House im georgianischen Stil verfügt über eine Orangerie und großzügige Parkflächen.

Ein perfekter Ort also für die Hochzeitsfeier des britischen Premiers, der für seine Geltungssucht ebenso bekannt ist wie für seinen lockeren Umgang mit Geld und der Wahrheit. Etwa 14 Monate nach ihrer heimlichen Hochzeit haben der 58-Jährige und seine Ehefrau Carrie Johnson (34) rund um das Daylesford House im großen Kreis gefeiert.