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 Das Landgericht Ravensburg hat einen 31-jährigen Gambier wegen gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Sechs Jahre Haft für Hammerschläge auf den Kopf

Ein 31-jähriger Gambier hatte am frühen Morgen des 22. Dezembers 2019 einen Mitbewohner in einer Asylunterkunft mit vier Hammerschlägen auf den Kopf attackiert. Das Landgericht Ravensburg verurteilte ihn nun wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren Haft.

Der Vorsitzende Richter der Ersten Strafkammer des Landgerichts Ravensburg, Veiko Böhm, sagte in seiner Urteilsbegründung zum Angeklagten: „Es gibt nicht viel, was wir für Sie in die Waagschale werfen können.

Coronavirus - Spanien

Corona-Lage: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Freitag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell Infizierte Baden-Württemberg: ca. 795 (37.038 Gesamt - ca. 34.400 Genesene - 1.843 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg:  1.843 Aktuell Infizierte Deutschland: ca. 6.498 (206.926 Gesamt - ca. 191.300 Genesene - 9.128 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 9.

Tiergestützte Therapie gehört zum festen Bestandteil des offenen Vollzugs in der Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Ravensbur

Offener Vollzug in Bettenreute: Mit Hühnern und Kühen zurück in die Freiheit

Gefangene leben in Wohngemeinschaften, organisieren ihr Zusammenleben, kochen, arbeiten; zusätzlich gibt es tiergestützte Therapie.

Das ist ein Modell, das in Baden-Württemberg in dieser Form einzigartig ist, weil die tiergestützte Therapie im sogenannten Behandlungsvollzug fest integriert ist. Praktiziert wird dieses neue Modell des offenen Vollzugs in der Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Ravensburg in Bettenreute in der Gemeinde Fronreute.

Das Gericht hat einen Mann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Falsche Identität und „Blüten“ im Geldbeutel

Ein Mann ist vor dem Amtsgericht Wangen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil sich bei einer Routinekontrolle in einem Bus herausstellte, dass sich in seinem Geldbeutel mehr Schein als Sein befand. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Die Stirnmütze tief ins Gesicht gezogen, dunkle Brille und Gesichtsmaske. So kam der Angeklagte in Begleitung zweier Polizisten in den Gerichtssaal. Mit klirrenden Fußfesseln bewegte er sich langsam auf seinen Platz.

Gegen das Urteil wegen Einbruchs in einen Kißlegger Supermarkt. hatte ein junger Mann Berufung eingelegt. Das Berufungsverfahren

Nach Edeka-Einbruch: Es bleibt bei zehn Monaten Haft

Mit Steinen erst die Überwachungskamera ab- und dann die Tür eingeschlagen: So haben sich ein junger Mann aus der Region und sein Mittäter vor über einem Jahr Zugang zum Kißlegger Edeka-Markt verschafft, um dort tütenweise Schnaps und Zigaretten zu stehlen. Auch eine Waffe hatten die Einbrecher dabei. Das Amtsgericht Wangen hatte ihn deswegen schon im Januar zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Weil er dagegen Berufung eingelegt hatte, tagte nun das Landgericht in Ravensburg – und war schnell fertig.

 Der sogenannte Babybrei-Erpresser hält sich für eine Borderline-Persönlichkeit – der Gutachter hält an einer narzisstisch-disso

Gutachter des Babybrei-Erpressers: „Er bereut, was er gemacht hat“

Der sogenannte Babybrei-Erpresser ist felsenfest davon überzeugt, an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung zu leiden und nicht an einer narzisstisch-dissoziativen. Die Diskussionen darum ziehen sich wie ein roter Faden durch den ursprünglichen sowie den neuen Prozess. Allerdings sei die Frage gar nicht prozessrelevant, sagt Oberstaatsanwalt Peter Vobiller.

Neues Strafmaß Grundlage der neuen Verhandlung gegen den Mann, der 2017 vergifteten Babybrei in fünf Lebensmittel- und Drogeriemärkten in Friedrichshafen deponiert hat, ist ...

 Der Babybrei-Erpresser kritisiert die Haftbedingungen, die die stellvertretende JVA-Leiterin vor dem Landgericht erläutert.

Babybrei-Erpresser kritisiert Haftbedingungen

Im neuen Prozess um den sogenannten Babybrei-Erpresser ist am Freitag die stellvertretende Anstaltsleiterin der JVA-Ravensburg vor dem Landgericht Ravensburg gehört worden. Der Angeklagte selbst schildert seine Haftbedingungen als belastend und stellt erneut eine Flut von Anträgen.

Zu gut zwölfeinhalb Jahren Haft hatte das Landgericht Ravensburg den heute 55-Jährigen 2018 verurteilt. Nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil in Teilen abgeändert hat, wird nun ein neues Strafmaß ermittelt.

 An der Bushaltestelle in der Tettnanger Seestraße wartet Jakob D. an einem Mittwoch im Oktober auf den Bus. Als Polizisten ihn

Nach Polizeischüssen bei Festnahme: Warum der Angeschossene sich im Gefängnis unrechtmäßig behandelt fühlt

Schüsse in der Tettnanger Innenstadt haben am 16. Oktober 2019 viele Bürger in Sorge versetzt. In kürzester Zeit verbreiteten sich Gerüchte darüber, was dort wohl passiert sei. Wenig später stellte sich heraus, dass Polizisten an der Bushaltestelle in der Tettnanger Seestraße bei einer Festnahme einen verurteilten Straftäter angeschossen hatten, der dadurch schwer verletzt wurde.

Einige Monate später sitzt Jakob D. in einem kahlen Besuchsraum in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg und schildert in einem Gespräch, wie er jenen Tag ...

Das Ravensburger Landgericht in Zeiten von Corona und ganz besonderen Schutzmaßnahmen.

Plötzlich liegen zwei Briefe auf dem Verhandlungstisch des Landgerichts

Der Prozess am Landgericht Ravensburg gegen fünf im Raum Biberach und Laupheim wohnende Männer ist unter weiteren Corona-Schutzmaßnahmen fortgesetzt worden. Ihnen allen wird bandenmäßiger, schwunghafter Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen, die sie im Herbst 2019 bei mehreren Beschaffungsfahrten in Slowenien gekauft und im süddeutschen Raum verkauft haben sollen. Bisher war nur einer der Männer geständig, die anderen vier schwiegen eisern. Bis gestern.

 Im Ravensburger Gefängnis dürfen die einsitzenden Männer keinen Besuch mehr empfangen – Grund ist die Gefahr, dass sich das Cor

Doppelt isoliert: Corona-Krise betrifft auch Gefangene

Obwohl sie sowieso nicht in Freiheit leben dürfen, spüren Insassen des Ravensburger Gefängnisses jetzt zusätzliche Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Ein Krankheits-Ausbruch im Gefängnis könnte fatale Folgen haben. Denn Abstandhalten ist dort auch wegen der Überbelegung nicht immer möglich.

Im Gefängnis in Ravensburg sitzen derzeit 430 Gefangene, davon 360 im geschlossenen Vollzug, wo es eigentlich nur Platz für 300 Männer gibt.