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Katastrophenschutz

Katastrophenschutz: Seehofer hält Warn-Pflicht für notwendig

Bei der Warnung der Bevölkerung vor Katastrophen plädiert Bundesinnenminister Horst Seehofer für klarere Vorgaben und einheitliche Regeln.

Es sei wichtig, dass bei einem Schadensereignis der höchsten Gefahrenstufe «eine Warnung der Bevölkerung ausgelöst werden muss und nicht nur kann», sagte der CSU-Politiker nach einer Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestages zu den Folgen der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands.

Außerdem müssten Sirenen als Mittel der Alarmierung der Bevölkerung wieder überall verfügbar ...

Jürgen Pföhler

CDU: Ahrweilers Landrat übt Amt absehbar nicht mehr aus

Der Landrat des von der Hochwasserkatastrophe schwer getroffenen Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler, wird nach Angaben der CDU-Fraktion im Kreistag krankheitsbedingt sein Amt absehbar nicht mehr ausüben.

Der Schritt, «sein Amt nicht mehr wahrzunehmen, war daher notwendig und unausweichlich», heißt es in der bereits am Montag veröffentlichten Erklärung der Fraktion. Um einen Rücktritt gehe es seiner Kenntnis nach nicht, sagte CDU-Kreisgeschäftsführer Michael Schneider am Dienstag.

Jürgen Pföhler

Nach Unwetterkatastrophe: Justiz prüft Verantwortung

Bei ihren Ermittlungen zur verheerenden Flut im Ahrtal prüft die Staatsanwaltschaft in Rheinland-Pfalz, ob Landrat Jürgen Pföhler die Verantwortung für den Katastrophenschutz am 14. Juli an ein Mitglied des Krisenstabs abgeben durfte.

Zudem werde untersucht, ob der CDU-Politiker die eingesetzte Person nicht hätte häufiger kontrollieren müssen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mit.

«Beide Gesichtspunkte sind Gegenstand der Prüfung im Rahmen des Ermittlungsverfahrens», erläuterte der Sprecher.

Aufräumarbeit

Flutkatastrophe: NRW-SPD will Antworten von Landesregierung

Die SPD im Düsseldorfer Landtag wirft der Landesregierung «Ungereimtheiten» bei ihren Erklärungen zum Krisenmanagement in der Flutkatastrophe vor und hat sie in einem 24-seitigen Papier zusammengefasst.

Die Opposition fragt darin unter anderem, warum die Landesregierung die Menschen nicht gewarnt hat und warum der Krisenstab des Landes nicht aktiviert wurde. Das Innenministerium wies die Vorwürfe am Montag zurück.

Das SPD-Papier, über das zunächst die «Rheinische Post» berichtet hatte, führt zunächst auf 16 Seiten ...

Jürgen Pföhler

Ermittlungen nach Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz

Die Staatsanwaltschaften in Koblenz und Köln haben nach der Flutkatastrophe Mitte Juli Ermittlungen eingeleitet.

Gegen den Landrat des von der Katastrophe besonders betroffenen rheinland-pfälzischen Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), werde ermittelt, es gehe um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen am Abend des Hochwassers vom 14. Juli, teilte die Koblenzer Behörde mit.

Ermittlungsverfahren gegen Landrat wegen fahrlässiger Tötung

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Landrat des von der Flutkatastrophe besonders betroffenen Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), eingeleitet. Es gehe um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen am Abend des Hochwassers vom 14. Juli, teilte die Behörde am Freitag mit.

© dpa-infocom, dpa:210806-99-740539/1

Die Ahr fließt durch das Ahrtal an dem zerstörten Ort Marienthal und den Weinbergen vorbei.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Landrat von Ahrweiler wegen Flutkatastrophe

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Ermittlungen gegen den Landrat des Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), wegen der Flutkatastrophe vor rund drei Wochen aufgenommen. Gegen ihn bestehe der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen, teilten die Behörde und das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt am Freitag mit.

Zudem werde gegen ein weiteres Mitglied des Krisenstabs ermittelt.

 Nach dem Unwetter zeigt sich die ganze Verwüstung, so wie hier in Rheinland-Pfalz. Auch Tierheime und Gnadenhöfe sind von den W

Nach Hochwasser: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

 Die Staatsanwaltschaft Koblenz prüft nach der Flutkatastrophe im Ahrtal die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Dabei gehe es um möglicherweise unterlassene oder verspätete Warnungen oder Evakuierungen der Bevölkerung, teilte die Behörde am Montag mit.

In diese Prüfung sollen neben der "umfangreichen Presseberichterstattung" auch Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht ...

Ahrweiler

Hätte der Kreis Ahrweiler früher warnen können?

Der Kreis Ahrweiler hat laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» erst spät den Katastrophenfall ausgerufen.

Die Kreisverwaltung habe neben online veröffentlichten Informationen im Laufe des Abends mehrere automatisierte E-Mails des zuständigen Landesamts für Umwelt erhalten, in denen auch der prognostizierte enorme Pegelstand von fast sieben Metern mitgeteilt wurde, heißt es in dem Bericht. Die Kreisverwaltung Ahrweiler wollte am Sonntag diesen Bericht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht kommentieren und ...

Zerstörung im Ahrtal

Flutkatastrophe: Politiker betonen Ausnahmesituation

Je höher die Zahl der Todesopfer steigt, desto bohrender werden die Fragen nach möglichen Versäumnissen vor der großen Flutkatastrophe. Und danach, ob dafür jemand in den betroffenen Bundesländern die politische Verantwortung tragen sollte.

«Es kam alles zusammen, was an ungünstigen Umständen überhaupt zustande kommen konnte, in diesem kleinen Ahrtal», sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Landtagsausschüssen in Mainz.