Suchergebnis

Auf dem Foto ist auf der linken Seite der Vorsitzende des Beirats, Heinz Geyer, und auf der rechten Seite der Vereinsvorsitzende

Regionales Bündnis für Arbeit bestätigt Vorstand

Thomas Maile bleibt Vorsitzender des Fördervereins „Regionales Bündnis für Arbeit im Landkreis Tuttlingen“. Das sei das Ergebnis der Vorstandswahl bei der Hauptversammlung im Oktober gewesen, teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Roland Jägle, Stellvertretender Vorsitzender, Franz Hintermaier, Schatzmeister, Klaus Grathwohl, Schriftführer und die Beisitzer: Ulrike Cordi, Hans-Peter Mattes und Hermann Ristau.

Konflikte in der Schwangerschaft: So wollen Kreis, Land und Diakonie den Mangel an Beratung beheben

Eine Abtreibung ist eine Straftat, eine Lebensentscheidung und zugleich wohl eines der intimsten Themen, die es gibt. Frauen, die über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken, müssen daher eine Beratungsstelle aufsuchen, in der darüber informiert wird. Im Kreis Tuttlingen hatte das vor allem Martha Gassner im Landratsamt übernommen. Seit Juli ist sie aber im Ruhestand, die Stelle ist noch nicht nachbesetzt. Aber auch damit bliebe der Kreis unterversorgt.

Auf der Grünfläche zwischen Astrid-Lindgren-Straße und Dr.-Karl-Storz-Straße sollte ein Mehrfamilienhaus entstehen – was nach An

Bauherr muss geänderten Bebauungsplan hinnehmen

Die Planungen für ein Zehn- oder Elffamilienhaus auf dem Schafrain sind vom Tisch. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Montag einen geänderten Bebauungsplan beschlossen. Demnach kann der Eigentümer eines Grundstücks zwischen der Karl-Storz- und der Astrid-Lindgren-Straße maximal vier Wohnungen errichten. Allerdings gab es für den Beschluss deutliche Kritik von einigen Fraktionen.

Wie bereits berichtet läuft der Streit um das Vorhaben nun bereits seit vier Jahren.

 Ein fünfjähriger Junge zählt sein gespartes Taschengeld: Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in Armut auf - mehr als jeder

Arm, allein und kaum Teilhabemöglichkeiten

Arme Menschen gibt es auch in Tuttlingen. So gehören laut Auskunft der Diakonie, die den Tafelladen betreibt, 77 Familien mit 215 Kindern zu den regelmäßigen Kunden der Tafel. Dort gibt es für Menschen mit Berechtigungsschein Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs günstig zu kaufen, weil sie sonst vor allem gegen Ende des Monats nicht wüssten, wie sie über die Runden kommen sollen.

Die Aktion Woche der Armut findet vom 16. bis 23.

Thema Kinderarmut: Oft drängt sie die Kinder und Jugendlichen auch aus allen Teilhabemöglichkeiten.

Arme Kinder fühlen Scham und spüren Ausgrenzung

Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut. Im Kreis Tuttlingen gibt es rund 2000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die im Hartz-IV-Bezug sind. Manche kommen hungrig in die Schule oder tragen Kleidung, die der Witterung nicht entspricht. Sie können an Angeboten, wie Landschulheimaufenthalten, nicht teilnehmen oder bestimmte Schulbücher nicht kaufen. Sie schämen sich, ziehen sich zurück oder erleben Ausgrenzung durch andere Kinder. Sie haben Probleme in der Schule und verlieren später auf dem Arbeitsmarkt den Anschluss.

 Laut der Diakonie gibt es in Tuttlingen nicht für jeden bezahlbare Wohnungen.

Wie fair wohnt es sich in Tuttlingen?

Geringverdiener haben es laut Jürgen Hau vom Arbeitskreis Wohnen schwer, bezahlbaren Wohnraum in Tuttlingen zu finden. Mieten liegen oft über dem vor kurzem erneuerten Mietspiegel der Stadt. Wohnbau-Chef Horst Riess hält dagegen: In Tuttlingen gebe es genug bezahlbare Wohnungen. Ein Problem seien vielmehr fehlende Berechtigungsscheine für Förderangebote.

Ende Juli hat der Tuttlinger Gemeinderat den Mietspiegel der Stadt bis zum 27.7.2022 fortgeschrieben.

„Lebenswerk“ brechen die Einnahmen weg

„Lebenswerk“ brechen die Einnahmen weg

Die Corona-Krise hat auch das „Lebenswerk“ der Tuttlinger Diakonie schwer getroffen. Die Bürgerstiftung unterstützt im Rahmen ihrer Corona-Sonderförderung das Projekt, damit es auch künftig Menschen mit geringen Einkünften unterstützen kann, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Anfang des Jahres beschloss die Diakonie, mit dem „Lebenswerk“ von der Föhrenstraße in die Uhland-straße zu ziehen. Eine günstigere Miete und gleichzeitig eine bessere Lage mitten in der Stadt hatten den Ausschlag dafür gebeten.

 Alles voll: In den Lagern von Hilfsorganisationen wie dem DRK und der Caritas stapeln sich die Altkleider.

Corona schadet dem Altkleidermarkt

Den Corona-Lockdown haben viele Menschen genutzt, um zu Hause auszumisten. Dabei landete oft auch überschüssige Kleidung auf dem Aussortiert-Lager. Diese bei Hilfsorganisationen wie dem DRK oder der Caritas abzugeben, geht derzeit allerdings nicht.

Wege ins Ausland gesperrt „Wir haben momentan keine Abnehmer für Second-Hand-Ware“, sagt Jürgen Hau, Geschäftsführer der Kreisdiakoniestelle in Tuttlingen. Wegen Corona seien die Wege ins Ausland zurzeit noch gesperrt.

 Der Umzug der Tafel in die Uhlandstraße 17/1 ist in vollem Gang.

Der Tafelladen zieht um

Nach langer Suche hat der Tafelladen einen neuen Standort gefunden. Ab sofort teilt er sich mit dem Lebenswerk die Räume in der Uhlandstraße 17/1.

Jürgen Hau, Geschäftsführer der Diakonie, ist erleichtert, dass der Tafelladen nun endlich umziehen kann. „Wir haben uns unzählige Immobilien angeschaut“, sagt er. Doch immer hat etwas nicht gepasst: Entweder haperte es an der Lage, dem Platz oder Preis. „Als gemeinnützige Organisation kam ein normaler Mietpreis für uns nicht in Frage“, sagt Hau.

 Gähnende Leere: Das war die Realität in der Gastronomie in den vergangenen Wochen.

Corona schlägt bei den Pachteinnahmen durch

Zwölf Prozent der Mieteinnahmen der Tuttlinger Wohnbau stammen aus dem gewerblichen Bereich. Die wochenlange Schließung durch den Lockdown hat die Gewerbetreibenden – auch die Gastronomie – an den Rand ihrer Existenz gebracht. Die Wohnbau hat deshalb bei den Pachtzahlungen überwiegend Stundungen mit den Mietern vereinbart, so Geschäftsführer Horst Riess, mit der Ankündigung, „dass wir nicht versuchen, alle Ausstände nach einer Woche einzutreiben“.