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Torgefährlich

RB Leipzig auch ohne „feine Klinge“ im Siegesrausch

RB Leipzig kann's auch ohne Spektakel - und erinnert fast schon an die großen Bayern. „Man kann nicht immer nur feine Klinge spielen“, sagte Trainer Julian Nagelsmann nach dem vierten Pflichtspielsieg in Serie.

Der Erfolog in Berlin war aber ganz anders und hatte mit dem Leipziger Hurra-Fußball der vergangenen Wochen nicht viel zu tun. Mit maximaler Effizienz, einem Nationalstürmer in Topform und ein bisschen Glück mausern sich die Sachsen zunehmend zum ernsthaften Titelkandidaten.

 Zur zehnten Tagung von „Wie wollen wir leben?“ waren nach Haslach gekommen (von links): Jörg Stöhr (St. Konrad), Jürgen Dusel (

Bei Tagung in Haslach gehts es um das selbstbestimmte Leben behinderter Menschen

Auch die zehnte Tagung „Wie wollen wir leben?“, zu der sich am vergangenen Mittwoch Menschen mit und ohne Einschränkungen bei der St.-Jakobus-Behindertenhilfe in Haslach zusammenfanden, hat es gezeigt: Selbstbestimmung ist und bleibt das große Thema. In Arbeitsgruppen wurde zusammengetragen, was bereits gut läuft und was noch verbessert gehört.

Helmut Johannes Müller, Gesamtleiter von St. Jakobus, fasste in seiner Begrüßung noch einmal zusammen, welche Bereiche die vergangenen Tagungen berührten.

Bluttest

Kassen zahlen im Einzelfall Test auf Down-Syndrom vor Geburt

Für viele werdende Mütter ist es eine Hilfe, aber auch eine schwierige ethische Frage: Bluttests vor der Geburt auf ein Down-Syndrom des Kindes können künftig von der Kasse bezahlt werden. Möglich sein soll die Kostenübernahme aber nur in engen Grenzen, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken als oberstes Entscheidungsgremium am Donnerstag beschloss - nämlich „in begründeten Einzelfällen“ bei Schwangerschaften mit besonderen Risiken und verbunden mit ärztlicher Beratung und weiteren Informationen.

Pflegeheim

Kinder pflegebedürftiger Eltern werden finanziell entlastet

Kinder von Pflegebedürftigen werden künftig weit seltener als bisher für deren Unterhalt zur Kasse gebeten. Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr verdient, soll noch finanziell herangezogen werden.

Das Kabinett beschloss dazu das Angehörigen-Entlastungsgesetz von Sozialminister Hubertus Heil (SPD), dem Bundestag und Bundesrat noch zustimmen müssen. Die neue Einkommensgrenze soll auch für die Eltern von Kindern gelten, die gepflegt werden müssen.

Jürgen Dusel

Behindertenbeauftragter Dusel fordert mehr Einstellungen von Schwerbehinderten

Unternehmen sollen mehr Schwerbehinderte anstellen - das hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, gefordert. Es sei inakzeptabel, dass in Deutschland ein Viertel der dazu verpflichteten Arbeitgeber keinen einzigen Schwerbehinderten beschäftige, sagte er am Mittwoch in Stuttgart bei einem Festakt. Anlass war das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland vor rund zehn Jahren.

Sozialminister Manne Lucha (Grüne) bemängelte, dass die Landesverwaltung zum dritten Mal in Folge die Quote von ...

Rollstuhlfahrer in Stuttgart

Verband: Es sollen mehr Schwerbehinderte beschäftigt werden

Unternehmen im Südwesten sollen mehr Menschen mit Behinderung beschäftigen - das jedenfalls fordert die Sprecherin des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Britta Bühler. Mit Blick auf die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland vor rund zehn Jahren sagte sie: „Es ist schon einiges erreicht worden, aber es reicht immer noch nicht.“ Anlässlich des Jubiläums des Übereinkommens wollen Sozialminister Manne Lucha (Grüne) und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, heute in Stuttgart Bilanz ziehen.

Wahl

Ausschluss betreuter Menschen von Wahlen verfassungswidrig

Menschen, die eine gerichtlich bestellte Betreuung in allen Angelegenheiten brauchen, dürfen nicht pauschal von Wahlen ausgeschlossen werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden.

Der Beschluss setzt die Große Koalition unter Druck. Eine entsprechende Reform zugunsten von davon betroffenen Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung liegt bei ihr seit Ende des Jahres auf Eis.

Der Beschluss vom 29.

 Verena Bentele und Jürgen Dusel.

„Inklusion steht erst am Anfang“

„Inklusion steht erst am Anfang“, diese Überzeugung sieht Josef Kessler in der Rückschau auf das Jahr 2018 bestätigt. Der Leiter des Schwerbehinderten-Netzwerks Oberschwaben-Bodensee (SNOBO) sorgt sich im Jahresgespräch mit der SZ speziell um die Folgen, die mit der anstehenden Änderung der Versorgungsmedizinverordnung auf behinderte Menschen zukommen können.

Die Hintergründe dafür stuft Kessler pragmatisch ein: „Es gibt immer mehr Schwerbehinderte.

Wahllokal in NRW

Behindertenbeauftragter fordert Wahlrecht für alle

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat die Zulassung Zehntausender Menschen mit Behinderung zu Wahlen gefordert.

„In Deutschland können derzeit ungefähr 85.000 Menschen nicht wählen, davon 81.000, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt bekommen haben“, sagte Dusel der „Rheinischen Post“ anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung an diesem Montag. Diese Menschen seien aber gleichwohl geschäftsfähig.

Behindertenbeauftragter fordert Wahlrecht für alle

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat die Zulassung Zehntausender Menschen mit Behinderung zu Wahlen gefordert. In Deutschland könnten derzeit ungefähr 85 000 Menschen nicht wählen, davon 81 000, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt bekommen haben, sagte Dusel der „Rheinischen Post“. Diese Menschen seien aber geschäftsfähig. Es seien zum Beispiel Menschen, die in Behinderten-Werkstätten arbeiteten.