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Wahllokal in NRW

Behindertenbeauftragter fordert Wahlrecht für alle

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat die Zulassung Zehntausender Menschen mit Behinderung zu Wahlen gefordert.

„In Deutschland können derzeit ungefähr 85.000 Menschen nicht wählen, davon 81.000, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt bekommen haben“, sagte Dusel der „Rheinischen Post“ anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung an diesem Montag. Diese Menschen seien aber gleichwohl geschäftsfähig.

Behindertenbeauftragter fordert Wahlrecht für alle

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat die Zulassung Zehntausender Menschen mit Behinderung zu Wahlen gefordert. In Deutschland könnten derzeit ungefähr 85 000 Menschen nicht wählen, davon 81 000, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt bekommen haben, sagte Dusel der „Rheinischen Post“. Diese Menschen seien aber geschäftsfähig. Es seien zum Beispiel Menschen, die in Behinderten-Werkstätten arbeiteten.


 Wilfried Oellers und Josef Keßler

„Demokratie braucht Inklusion“

Seit März gibt es in Berlin die Große Koalition, seit Mai sind die behindertenpolitischen Sprecher aller Bundestagsparteien ernannt, ausgenommen der AfD, die keinen Sprecher für die Belange von Behinderten benannt hat. So teilt es das Schwerbehindertennetzwerk Oberschwaben-Bodensee (SNOBO) mit, für das Josef Keßler vor Kurzem in Berlin Gespräche führte.

Auch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) habe es in der Leitung der Abteilung V – Angelegenheiten von Menschen mit Behinderung – eine Änderung gegeben: Rolf ...


Für das Schwerbehindertennetzwerk Oberschwaben-Bodensee pflegt Josef Keßler die Kontakte in die Politik, beispielsweise zu Just

Veränderungen gibt es nur, wenn man spricht

Nach der Gesetzesnovelle ist vor der Gesetzesnovelle: So sieht es Josef Keßler als Leiter des Schwerbehinderten-Netzwerks Oberschwaben-Bodensee (Snobo). Die Neufassung des Bundesteilhabegesetzes bedeutet für ihn nicht, dass eine Ruhepause angesagt wäre. Bei viel zu vielen Themen gibt es im Sinne der Schwerbehinderten Handlungsbedarf – so versteht und lebt es der Mann aus Meckenbeuren, der seit dem Snobo-Start vor fünf Jahren als „Motor“ hinter dem Netzwerk steht.


So sehn Sieger aus.

Spätes Tor, große Erleichterung – knuffiges Gefühl

Finstere Entschlossenheit liegt vor dem Schicksalsspiel in der Luft: Die fahnenschwingenden Fans vor dem Rathaus lassen auf ihrem riesigen Ghettoblaster die Nationalhymne schon eine Stunde vor dem Anpfiff in Endlosschleife laufen. Pit aus dem bayerischen Umland beißt herzhaft in seinen Burger und sagt frohgemut: „I schau mir des an, weil wir Weltmeister werden.“ Und eine „Affen“-Bedienung hat den Spruch des Abends auf ihr schwarzes T-Shirt drucken lassen: „Schluss mit faulen Ausreden!

Verena Bentele Ende April im Bundestag.

Von Verena Bentele wird noch zu hören sein

Vier Jahre lang war sie Politikerin, doch sie hat noch nicht die glatte Politikersprache angenommen, sondern ist erfrischend anders geblieben. „Hau rein“, ruft Verena Bentele noch sportlich-kurz ihrem Nachfolger Jürgen Dusel zu, bevor sie sich bei seiner Amtseinführung etwas früher verabschieden muss. Schließlich hat ihre Mutter an diesem Tag ihren 60. Geburtstag, und da darf sie in Tettnang nicht fehlen. „Inklusion bewegt“, das war das Motto ihrer Amtszeit als Behindertenbeauftragte.

Verena Bentele spricht im April im Deutschen Bundestag bei einer Debatte zur Änderung des Schwerbehindertenausweises.

„Man braucht auch immer Verbündete“

Drei Jahre lang hat Verena Bentele die Belange von Menschen mit einer Behinderung auf Bundesebene vertreten – damit ist jetzt Schluss. Ihr Nachfolger Jürgen Dusel wird kommende Woche in sein Amt eingeführt. Die 36-Jährige Tettnangerin Bentele soll nun Präsidentin des Sozialverbands VdK werden. Thilo Bergmann hat mit ihr gesprochen.

Frau Bentele, Sie waren seit 2014 Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Auslosung

Sevilla „gutes Los“ für Bayern - Heynckes nicht euphorisch

Schon wieder Bayern-Dusel. In der Spieler-Kabine gab es zwar keine spontanen Beifallsstürme wie in der Mitarbeiterkantine des FC Bayern, dennoch begrüßten alle den FC Sevilla dankbar als Viertelfinal-Gegner in der Champions League.

„Jubelschreie gab es bei uns in der Kabine nicht. Aber es waren schwerere Lose im Topf“, berichtete Sven Ulreich. Und Kapitän Thomas Müller dokumentierte mit einer klaren Zielsetzung weit über die zweite K.o.

Dämpfer beim Debüt in der Oberliga

Beiden Mannschaften der Sportkegler des VfL Munderkingen hat der Spielplan zum Saisonauftakt ein Derby beim TSV Blaustein beschert. Die Punktausbeute fiel durchwachsen aus: Die „Erste“ des VfL bekam bei ihrem Debüt in der Oberliga einen gehörigen Dämpfer verpasst und musste eine empfindliche Niederlage einstecken. Erfreulicher war der Auftritt der „Zweiten“, die klar gewann.

Oberliga Südwürttemberg: TSV Blaustein I – VfL Munderkingen I 7:1 (3250:3159).

Erleichterung

2:0-Sieg: Wolfsburg macht Schritt Richtung Achtelfinale

 - Dank seiner treffsicheren Torjäger hat der VfL Wolfsburg die Tür zum Champions-League-Achtelfinale aufgestoßen.

Bas Dost und Max Kruse sicherten dem deutschen Vizemeister am Mittwochabend einen überaus wichtigen 2:0 (0:0)-Vorrundensieg gegen den niederländischen Fußball-Champion PSV Eindhoven. Das Team von Trainer Dieter Hecking darf nun schon in zwei Wochen im Rückspiel in Holland auf eine Vorentscheidung auf seinem Weg zur ersten Achtelfinal-Teilnahme der Clubgeschichte in der Königsklasse hoffen.