Suchergebnis

Erika Mustermann

Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller weltweit

Wenn die Welt kompliziert ist, gibt es im Deutschen den Satz: „Das versteht Lieschen Müller nicht.“ Das heißt, die Frau von der Straße, die nicht rund um die Uhr Akten studiert oder Leitartikel liest, kommt einfach nicht mehr mit.

Auch bei Otto Normalverbraucher weiß der Bürger, wovon die Rede ist: von ihm, dem Normalo, der Steuern zahlt oder um seinen Diesel fürchtet. Oft spielt der Begriff in der Politik eine Rolle, wenn es bürgernah werden soll.

Israel zerstört Wohnung von mutmaßlichem Attentäter

Israelische Sicherheitskräfte haben die Wohnung eines mutmaßlichen palästinensischen Attentäters im nördlichen Westjordanland zerstört. Der Palästinenser habe Mitte März bei einer Auto-Attacke westlich von Dschenin zwei israelische Soldaten getötet, teilte die israelische Armee mit. Der Mann wurde damals festgenommen. Er weist die Vorwürfe zurück und sagt, es sei ein Unfall gewesen. Er habe die Kontrolle über das Auto verloren und anschließend andere Menschen um Hilfe gebeten.

USA nach Austritt aus UN-Menschenrechtsrat fast isoliert

Die USA haben sich mit dem Austritt aus dem UN-Menschenrechtsrat weltweit ins Abseits gestellt. Regierungen, Diplomaten, Politiker und Menschenrechtler verurteilten den Schritt. Nur aus Israel kam Lob. „Ich bin zutiefst enttäuscht“, teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler, mit. Der Rat sei ein wichtiger Baustein der internationalen Ordnung. Der UN-Menschenrechtsrat wacht für die Vereinten Nationen über die Einhaltung der Menschenrechte weltweit.

Luftangriffe im Gazastreifen

Palästinenser feuern Raketen auf Israel

Der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen ist erneut gefährlich eskaliert.

Aus dem Palästinensergebiet wurden in der Nacht zum Mittwoch mehr als 45 Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet abgefeuert, wie ein israelischer Armeesprecher in Tel Aviv sagte. Israels Luftwaffe griff bis zum Morgen 25 Ziele im Gazastreifen an. Drei Menschen wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums in Gaza verletzt, darunter zwei Hamas-Polizisten.

Israel unter Raketenbeschuss - Luftangriffe auf Gaza

Der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen ist erneut gefährlich eskaliert. Aus dem Palästinensergebiet wurden in der Nacht zum Mittwoch rund 45 Geschosse auf israelisches Gebiet abgefeuert, wie die israelische Armee mitteilte. Israels Luftwaffe griff bis zum Morgen 25 Ziele im Gazastreifen an. Bei den israelischen Luftangriffen seien unter anderem elf Ziele in vier Militäreinrichtungen der im Gazastreifen herrschenden Hamas bombardiert worden.

UN-Botschafterin Nikki Haley

USA nach Austritt aus UN-Menschenrechtsrat nahezu isoliert

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat mit dem Rückzug aus dem UN-Menschenrechtsrat weltweit Kritik und Verständnislosigkeit auf sich gezogen.

Regierungen, Diplomaten und Aktivisten bedauerten den Schritt am Mittwoch, der nach Meinung von Beobachtern autoritären Regimen in die Hände spielt. Die Fraktion der Menschenrechtsverfechter sei damit geschwächt, hieß es.

Während die USA dem einzigen multilateralen Forum für Fragen der Menschenrechte den Rücken kehren, stehen sie selbst gerade am Pranger.

Israel unter Beschuss aus dem Gazastreifen

Militante Palästinenser haben in der Nacht eine Serie von Granaten auf israelisches Gebiet abgefeuert. Nach israelischem Medienberichten heulten in zahlreichen Siedlungen entlang der Grenze die Alarmsirenen auf. Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Zuvor hatte das israelische Militär mindestens drei Stellungen der militanten Hamas im Gazastreifen angegriffen.

„Ich verdamme Deine Juden“: Der Angeklagte gibt zu, diesen Satz gesagt zu haben – judenfeindlich sei er aber nicht.

Für den Angeklagten ist „Jude“ ein ganz normales Schimpfwort

Knaan al-S., ein junger Flüchtling aus Syrien, soll mit einem Gürtel auf einen Kippa-Träger eingeschlagen und ihn als Jude beschimpft haben – mitten in Berlin. Nun steht der 19-Jährige deswegen vor Gericht.

Knaan al-S. senkt seinen Kopf: „Ich entschuldige mich, dass ich ihn geschlagen habe. Es war ein Fehler“. Das Wort „Jude“ sei ihm „so rausgerutscht“, sagt der junge Mann. Dienstagmorgen im Saal 700. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhandelt über den Angriff, der bundesweit für Entsetzen gesorgt hat.


Die Rallye war für die Gruppe um Stefan Merk zwar anstrengend, belohnt wurden sie aber auch mit schönen Naturerlebnissen.

Waldseer berichtet von der „Europa Orient Rallye“

Stefan Merk aus Bad Waldsee hat bei der „Europa Orient Rallye“ teilgenommen. Die Aufgabe: in 23 Tagen von Straßburg nach Amman in Jordanien fahren. Wolfgang Heyer hat mit Merk nach seiner Rückkehr über das Abenteuer gesprochen.

Herr Merk, wie haben Sie die Teilnahme an der „Europa Orient Rallye“ empfunden?

Die Rallye war eine großartige Erfahrung. Wir sind mit 30 Teams in 23 Tagen circa 6600 Kilometer von Straßburg nach Amman gefahren und haben dabei zehn Länder bereist.

Kippa-Träger attackiert

Angeklagter gesteht Angriff auf Kippa tragenden Israeli

Zwei Monate nach dem Angriff auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin hat ein 19-jähriger Syrer gestanden, mit einem Hosengürtel mehrmals zugeschlagen zu haben. Er bereue die Tat, sagte der Angeklagte zu Prozessbeginn vor dem Amtsgericht Tiergarten.

„Es tut mir sehr leid, es war ein Fehler von mir“, fügte er im voll besetzten Saal des Kriminalgerichts hinzu. Zugleich betonte er mehrmals, er habe sich im Recht gefühlt. Er sei zuerst beschimpft und beleidigt worden.