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Hassan Ruhani

Im Atomkonflikt mit Iran droht neue Eskalation

Im gefährlichen Atomkonflikt mit dem Iran droht eine weitere Eskalation. Die iranische Staatsführung will ab Samstag weitere Teile des historischen Atomabkommens von 2015 aufkündigen und damit den Druck auf ihre Verhandlungspartner erhöhen.

Präsident Hassan Ruhani kündigte die dritte Stufe des Rückzugs aus der Vereinbarung an. Zugleich macht der Iran weitere Verhandlungen von europäischen Finanzhilfen in Milliardenhöhe abhängig.

Die EU äußerte sich kritisch zu den Ankündigungen.

Präsident Ruhani

Iran kündigt weiteren Teilausstieg aus Atomvertrag an

Die iranische Staatsführung will ab Freitag weitere Teile des historischen Atomabkommens von 2015 aufkündigen und damit den Druck auf ihre Verhandlungspartner erhöhen.

Präsident Hassan Ruhani kündigte die dritte Stufe des Rückzugs aus der Vereinbarung am Mittwochabend an. Zugleich macht der Iran weitere Verhandlungen von europäischen Finanzhilfen in Milliardenhöhe abhängig.

„In der dritten Stufe soll die iranische Atomorganisation ab Freitag ohne Einschränkung alles in Angriff nehmen, was für den Ausbau der nationalen ...

Israelische Drohne über Beirut abgestürzt

Israelischer Angriff auf Palästinenser-Basis im Libanon

Einen Tag nach mysteriösen Drohnenabstürzen in Beirut hat Israel nach Angaben aus dem Libanon im Osten des Landes eine pro-iranische Palästinensergruppe bombardiert.

Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete drei „feindliche Angriffe“ auf eine Basis der Volksfront für die Befreiung Palästinas - Generalkommando (PFLP-GC) im Ort Kusaja nahe der Grenze zu Syrien.

Der Sprecher der Gruppe, Anwar Radscha, erklärte, es habe sich um einen Drohnenangriff mit zwei Raketen gehandelt.

Ilhan Omar und Rashida Tlaib

Israel verbietet US-Abgeordneten Tlaib und Omar die Einreise

Israel will die Einreise der demokratischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar verbieten.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begründete das am Donnerstag damit, dass die beiden sich im Kongress für Gesetze zum Boykott Israels einsetzten. Ziel ihres Besuches wäre es gewesen, „Israel Schaden zuzufügen“, teilte Netanjahu mit. „Deshalb hat der Innenminister beschlossen, ihren Besuch nicht zu erlauben, und ich als Ministerpräsident unterstütze seine Entscheidung.

 Fotokünstlerin Bärbel Starz, die Palästinenser Kadra Zreineh und Bassem Zreineh sowie Rabbiner Tovia Ben Chorin schauen aus dem

Friede ist nicht unmöglich

„Sharing water – sharing wings, Dialog der Welten, Israel-Palästina“, heißt die Ausstellung von Bärbel Starz, die bis zum Ende des Monats in den Friedensräumen zu sehen ist. Dabei präsentiert die Künstlerin aus Friedrichshafen nicht nur jede Menge digitale Fotos auf großen Leinwänden, die sie in drei fotografischen Serien zusammengefasst hat, sondern auch einen großen Lichtkubus, der die israelische Mauer nach Palästina, den antipalästinensischen Schutzwall, abbildet.

Kafka-Zeichnung

Unveröffentlichte Kafka-Zeichnungen in Jerusalem

Die filigranen Gesichter und Figuren sind mit schwarzer Tinte und Bleistift gezeichnet. Manche scheinen fröhlich, manche depressiv. Sie sehen aus wie Skizzen, die der Schriftsteller Franz Kafka schnell aufs Papier malte.

„Hingeworfene Kritzeleien könnte man es vielleicht auch nennen, aber dennoch von Kafka, die völlig unbekannt sind“, sagt der zuständige Archivar der israelischen Nationalbibliothek, Stefan Litt, am Mittwoch in Jerusalem.

Arbeiten am Ring for Peace

Kriegsgegner sprechen in Lindau über Frieden in ihren Ländern

Etwa 900 Vertreter aller Weltreligionen kommen vom 20. bis 23. August nach Lindau. Dabei geht es um den Weltfrieden insgesamt. Es kommt in Lindau aber auch zu ganz konkreten Friedensgesprächen verfeindeter Gruppen.

Frieden zwischen Religionen, Kulturen oder Völkern ist etwas Abstraktes. Denn die Unterschiede der Weltanschauungen bleiben, die Toleranz erfordern. Dieser Frieden ist aber auch etwas ganz Konkretes, weil es Länder gibt, in denen die Gegensätze zu Unfrieden und sogar Krieg führen.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah.

Abbas’ Drohung an Israel wird verpuffen

Für den Nahostkonflikt wirkt diese Drohung zunächst wie ein großer Schritt zurück. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kündigte nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa an, man werde die seit 1993 unterzeichneten Abkommen mit Israel aussetzen – betroffen wäre also auch das Friedensabkommen von Oslo. Ein Komitee solle am Freitag mit der Umsetzung dieser Entscheidung beginnen. Doch diese Drohung könnte sich als Luftnummer herausstellen.

Albrecht Schröter

Stiftung trennt sich von Jenaer Ex-OB

Wegen Differenzen hat sich die „Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft“ mit Sitz in Lindau am Bodensee von ihrem Geschäftsführer Albrecht Schröter getrennt. Der frühere Jenaer Oberbürgermeister, der in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Israel in der Kritik stand, habe mit seinen Äußerungen die Neutralitätspflicht verletzt. Diese liefen dem Sinn und Zweck der Stiftung zuwider, erklärte der neue Geschäftsführer der Stiftung, Ulrich Schneider, am Mittwoch.

Ein türkisches Bohrschiff auf der Suche nach Gas und Öl vor Zypern.

Warum der Streit um Gas und Öl unter dem Mittelmeer so brenzlig ist

Als der türkische Energieminister Fatih Dönmez kürzlich das Bohrschiff „Yavuz“ auf die Reise schickte, horchten Regierungen von Zypern bis Israel und Ägypten auf. Unter dem Schutz einer Fregatte der türkischen Marine soll die „Yavuz“ vor Zypern nach Erdgas suchen. Das Schiff fuhr geradewegs in einen hochexplosiven Machtkampf um Bodenschätze und politischen Einfluss . Der Streit treibt einen neuen Keil zwischen die Türkei und ihre traditionelle Partner im Westen.