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Nach Corona ist vor Corona

Nach Corona ist vor Corona

In den vergangenen Tagen konnte man immer wieder nur den Kopf schütteln angesichts der Unvernunft und Fahrlässigkeit vieler Ravensburger. So drängelten sich beispielsweise am Samstag mehr als 20 Familien an den Grillplätzen im kleinen Rahlenwald, die dafür schon in „normalen Zeiten“ nicht ausgelegt sind. Masken tragen und Abstandsregeln einhalten? Fehlanzeige!

Besonders ärgerlich – und eklig – der Tag danach: Selten sahen diese Grillplätze so zugemüllt und verdreckt aus wie am Sonntag.

Lindaus Landrat Elmar Stegmann sorgt sich, dass allzu lockerer Umgang der Menschen miteinander den Erfolg im Kampf gegen Corona

Lindaus Landrat zu Corona: Leider nimmt die Durchhaltemoral ab

Seit vier Monaten steht Landrat Elmar Stegmann an der Spitze der Corona-Bekämpfung im Landkreis. Dirk Augustin hat mit ihm über die Erfahrungen, über das Gelernte und seinen Ausblick gesprochen.

Können Sie inzwischen Näheres sagen zu den drei neuen Corona-Fällen im Landkreis Lindau?

In einem Fall kann man die Infektionskette nachvollziehen, weil die Ansteckung im beruflichen Umfeld erfolgt ist. Beim anderen Fall kann man es aber nicht nachvollziehen.

 Lindau ist bisher gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Da sind sich (von links) der als Versorgungsarzt eingesetzte Dr. Kris

Auch in Lindau gab es wegen Corona Pläne für ein Lager mit vielen Särgen

Bis jetzt sind die Menschen im Landkreis Lindau sehr gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Dabei sah es am Anfang nicht gut aus. Doch die schlimmen Befürchtungen sind nicht wirklich geworden.

Als die Verantwortlichen im März die Fernsehbilder aus Bergamo und New York gesehen haben und die Zahl der Infizierten im Landkreis Lindau sehr schnell stieg, hat sich das Landratsamt auch Gedanken darüber gemacht, wo man gegebenenfalls die Särge stapeln muss, wenn infolge Corona auch in Lindau viele Menschen sterben.

Alexander Junker hat sich von der Corona-Pandemie nicht beeindrucken lassen und im Lock-Down sogar neue Rezepte kreiert.

„Das Minus kann kein Betrieb aufholen“

Alexander Junker ist Souschef im Ulmer Maritim-Hotel. Zum sechsten Mal hat er in diesem Jahr beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos gekocht. Corona hat Gastronomie und Hotellerie wohl mit am stärksten getroffen. SZ-Redakteur David Drenovak hat mit Alexander Junker darüber gesprochen, wie er die harte Phase der Corona-Pandemie erlebt hat, was er während des Lock-Downs gemacht hat und welche Entwicklungen er für die Branche in der nahen Zukunft sieht.

Herr Junker, Sie haben auf Ihrem Account im Sozialen Medium Instagram ein ...

Ischgl

Antikörper-Studie: Viele Bürger Ischgls waren infiziert

Eine neue Untersuchung liefert Zündstoff zur Rolle von Ischgl in Österreich bei der Verbreitung des Coronavirus. Nach Angaben der Medizinischen Universität Innsbruck haben 42,4 Prozent der in einer umfassenden Studie getesteten Bürger Antikörper auf das Coronavirus gebildet.

Das sei der weltweit höchste bisher publizierte Wert, sagte die Direktorin des Instituts für Virologie, Dorothee von Laer. Zum Vergleich: In einem der ersten Corona-Hotspots in Deutschland, Gangelt im Kreis Heinsberg, waren laut einer Anfang April durchgeführten ...

Bundestag

Kanzleramtschef: Jeden lokalen Ausbruch schnell beantworten

Nach den jüngsten Corona-Ausbrüchen etwa im Kreis Gütersloh hat Kanzleramtsminister Helge Braun vor Sorglosigkeit im Umgang mit der Pandemie gewarnt.

„Diese größeren Ausbrüche haben jetzt gezeigt: In dem Moment, wo man dem Virus eine Chance gibt, schlägt es auch wieder zu“, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“.

„Wir haben nur dann eine Chance auf eine gute wirtschaftliche Erholung, auch auf eine soziale Entspannung (.

Gütersloh und Ischgl - ein schwieriger Vergleich

Gütersloh und Ischgl - ein schwieriger Vergleich

Viele Menschen zusammen an einem Ort und massenhaft Infektionen mit dem Coronavirus: Trotz dieser Gemeinsamkeit halten Experten einen Vergleich des Corona-Ausbruchs im Tönnies-Schlachbetrieb in Gütersloh und dem Geschehen im Tiroler Wintersportort Ischgl Anfang März für nicht haltbar.

„In Ischgl sind die Angesteckten häufig schon abgereist, bevor sie selbst Symptome entwickelten“, sagte der Direktor des Instituts für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik am Universitätsklinikum Halle, Rafael Mikolajczyk, am Mittwoch.

Laschet

Vom Lockerer zum Lockdowner - Laschet in der Defensive

Geplant hatte Armin Laschet einen Aufschlag für ein milliardenschweres Corona-Konjunkturprogramm - doch dann musste der NRW-Ministerpräsident sein Krisenmanagement nach dem Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik im Kreis Gütersloh rechtfertigen.

Der „Lockerungsmeister“, der sich immer wieder für vorsichtige Öffnungen statt weitgehender Einschränkungen stark gemacht hatte, geriet am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf in die Defensive.

Europa League

NRW: Gesundheitsschutz hat bei Europa-League-Spielen Vorrang

Die Europa-League-Spiele im August in vier nordrhein-westfälischen Städten werden unter strengen Corona-Auflagen stattfinden. Das teilte ein Sprecher der Landesregierung der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.

„Beim Finalturnier der UEFA Europa League hat der Gesundheitsschutz weiter Vorrang. Daher wird es auch bei diesem Turnier klare Hygienevorkehrungen geben“, hieß es.

Ob möglicherweise eine begrenzte Zuschauerzahl zugelassen werden könne, ließ die Staatskanzlei offen.

Angela Merkel

Neue Beschlüsse zu Corona: Bund und Länder wieder einig

Nach längerem Streit herrscht Einigkeit: Bund und Länder haben sich am Mittwoch vorerst wieder auf eine gemeinsame Grundstrategie in der Corona-Pandemie verständigt.

Der Kompromiss setzt etwa neben der bundesweiten Fortsetzung des Mindestabstands, verstärkten Hygiene-Maßnahmen sowie dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ein weiteres Verbot für Großveranstaltungen - mit denkbaren Ausnahmen. Die müssen laut dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet von Fall zu Fall entschieden werden.