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Demonstration

Iran verkündet erste Hinrichtung eines Demonstranten

Im Iran ist nach Angaben von Staatsmedien erstmals seit Beginn der Massenproteste vor annähernd drei Monaten ein Demonstrant hingerichtet worden. Der Mann sei Ende September in Teheran verhaftet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag. Ein Revolutionsgericht in der Hauptstadt Teheran habe ihn gemäß islamischer Rechtsauffassung wegen «Kriegsführung gegen Gott» zum Tode verurteilt. Demnach wurde ihm zur Last gelegt, ein Mitglied der berüchtigten paramilitärischen Basidsch-Miliz mit einer Waffe angegriffen, Schrecken ...

Iran

Weitere Proteste im Iran - Angespannte Lage in Teheran

Zahlreiche Ladenbesitzer im Iran haben am dritten Tag in Folge ihre Geschäfte aus Protest nicht geöffnet. Das berichteten unter anderem Bewohner der Provinz Kurdistan am Mittwoch. Der Staat hat in der Region schon ein massives Aufgebot von Sicherheitskräften zusammengezogen. Auch gepanzerte Fahrzeuge sollen in den Kasernen stationiert worden sein.

In der Hauptstadt Teheran gingen Sicherheitskräfte Augenzeugen zufolge erneut mit Gewalt gegen Studierende vor.

Elnaz Rekabi

Iranerin Rekabi nimmt an Trainer-Führungsprogramm teil

Die bei den Asienmeisterschaften ohne Kopftuch angetretene iranische Sportkletterin Elnaz Rekabi nimmt an einem Führungsprogramm des Internationalen Olympischen Komitees teil. Die 33-Jährige wurde für das sogenannte Wish-Projekt ausgewählt, das die Zahl weiblicher Trainer bei Olympischen Spielen steigern soll.

Bewerben konnten sich Frauen, «die das Potenzial und den Ehrgeiz haben, in ihren Sportarten erfolgreich als Trainerinnen auf Spitzenniveau tätig zu werden», wie der Kletter-Weltverband IFSC mitteilte.

Proteste im Iran

Chatami kritisiert Unterdrückung von Protesten

Der frühere iranische Präsident Mohammed Chatami hat die heutige Führung des Landes vor einer weiteren Unterdrückung der seit fast drei Monaten dauernden Proteste gewarnt. «Man sollte Sicherheit nicht als Vorwand nehmen, um Freiheit zu unterdrücken», wurde der islamische Geistliche von der Tageszeitung «Shargh» zitiert. Chatami mahnte, die Forderungen der Protestbewegung ernst zu nehmen. Sie fordere mit dem «schönen Slogan: Frau, Leben, Freiheit» eine bessere Zukunft.

Putin in Teheran

Russland bestellt wohl Hunderte Drohnen und Raketen vom Iran

Russland soll Diplomaten zufolge erneut Hunderte Drohnen und ballistische Raketen aus dem Iran bestellt haben. «Wir wissen, dass der Iran plant, seine Lieferungen von unbemannten Flugkörpern und Raketen an Russland in erheblichen Mengen zu erhöhen», teilten Kreise bei den Vereinten Nationen in New York der Deutschen Presse-Agentur mit.

Moskau wolle damit dem akuten Mangel an militärischem Nachschub begegnen. Es handle sich um mehrere hundert Geschosse und Hunderte Drohnen.

 Da waren Christian Metz und seine Frau Andrea noch optimistisch: Das Foto entstand vor der Partie gegen Costa Rica. Anschließen

WM-Kolumne: Ein Inder in Deutschland-Trikots

Ende Juli ist Christian Metz mit dem Fahrrad aufgebrochen, um von Ravensburg nach Katar zur Fußball-WM zu fahren. Im Iran war allerdings aufgrund der Unruhen Endstation. Der Ravensburger ist jetzt dennoch in Katar – nur eben hingeflogen und nicht geradelt. Von seinen Erlebnissen vor Ort berichtet er in einer WM-Kolumne und auf www.der-spinnt-doch.de.

Eingehende Analyse: Ich bin schuld. Nach Russland bin ich zum zweiten Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft – und zum zweiten Mal spielt die deutsche Nationalmannschaft die ...

Nach Messer-Attacke auf Mädchen: Falschmeldungen über Vergewaltigung kursieren im Netz

Zwei Mädchen werden auf ihrem Schulweg Opfer einer Messer-Attacke in dem 5000-Seelenort Illerkirchberg. Eine 14-Jährige Schülerin wird dabei so schwer verletzt, dass sie am Nachmittag ihren Verletzungen erliegt. Der mutmaßliche Täter: ein 27-Jähriger junger Mann aus Eritrea, der in einer Unterkunft für Asylsuchende in dem kleinen Ort im Alb-Donau-Kreis untergebracht war.

Die Tat wühlt Menschen in der Region auf. Auch bundesweit bekommt Illerkirchberg enorme Aufmerksamkeit.

Iran

Demonstrationen im Iran dauern an - weitere Todesurteile

Inmitten anhaltender Proteste im Iran kommen von der politischen Führung des Landes unterschiedliche Signale. Justizsprecher Massud Setajeschi erklärte am Dienstag, dass weitere fünf Demonstranten zum Tode verurteilt worden seien. Gleichzeitig sprach er von der Freilassung von 1200 Demonstranten. Eine Behörde, die sich mit islamischen Regeln befasst, bestätigte zudem die Worte des Generalstaatsanwalts vom Sonntag, nach denen die Sittenpolizei nicht mehr aktiv sein soll.

Teheran

Aktivisten: Viele Läden in iranischen Städten geschlossen

In mehreren Städten des Irans sind am Montag nach Angaben von Aktivisten viele Läden geschlossen geblieben. In sozialen Medien wurden Videos geteilt, die geschlossene Geschäfte in Großstädten wie Isfahan, Schiras, Sanandadsch, Ilam und Urmia zeigen sollen. Die Bilder konnten nicht unabhängig geprüft werden. Vergangene Woche hatten Aktivisten im Iran, wo seit zweieinhalb Monaten gegen die politische Führung demonstriert wird, zu neuen landesweiten Protesten und Streiks aufgerufen.

Seit Wochen demonstrieren Iraner gegen ihre Regierung. Auslöser der Proteste war der Tod einer 22-jährigen Frau, die in Polizeig

Iran kündigt Auflösung der Sittenpolizei an – Protestbewegung bleibt skeptisch

Das iranische Regime hat zum ersten Mal seit Ausbruch der landesweiten Proteste im September die Bereitschaft angekündigt, eine Hauptforderung der Demonstranten zu erfüllen. Die Generalstaatsanwaltschaft gab am Wochenende die Auflösung der Religionspolizei bekannt, die den Kopftuchzwang für Frauen durchsetzen soll. Präsident Ebrahim Raisi zeigte sich ebenfalls bereit zu Reformen. Die Verhaftung von Regierungsgegnern ging jedoch weiter. Aktivisten sehen die Reformversprechen deshalb nicht als ernsthaftes Signal der Veränderung, sondern als ...