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 Vier Tage nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt haben Tausende Libanesen um die Opfer getrauert

Entzündete Wut: Zehntausende gehen im Libanon auf die Straße

In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am vergangenen Wochenende fast alle Dämme gebrochen. Ohnmächtig vor Wut auf ihre von einer korrupten Politikerklasse gestützte Regierung gingen Zehntausende von Libanesen auf die Straße. Die Slogans und Aussagen der Menschen schockierten. Sie sind aber verständlich, wenn man sich die Monstrosität des den Herrschenden zur Last gelegten Verbrechens im Beiruter Hafen – mit fast 200 Toten und über 300.000 Obdachlosen – vor Augen führt.

 Sie sind die Mitgestalter am Frauenprojekt (von links): Thaddiana Stübing und Gerd Gunßer von der Diakonie, Multiplikatorin Ibi

Integrationsprojekt hilft Frauen, sich selbst zu helfen

Mit dem muttersprachlichen Bestärkungsprogramm für Frauen aus aller Welt sollen Frauen aus der Isolation geholt und ermutigt werden, etwas für ihre eigene Integration in Oberschwaben zu tun. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Diakonischen Werkes Oberschwaben Allgäu Bodensee und des Landkreises Ravensburg, das vom Ministerium für Soziales und Integration gefördert wird. Bei einem Besuch des zuständigen Ministers Manfred Lucha (Grüne) haben die Initiatorinnen ihre Idee vorgestellt und wurden von ihm in ihrer Idee bestärkt: „Auf die ...

2015

Fünf Jahre nach dem Flüchtlingssommer: Asylpolitik trennt

Sie haben sich eingemauert in ihrer Weltsicht, die „Refugees Welcome“-Fraktion ebenso wie die Gegner einer liberalen Asylpolitik.

Spricht man mit den einen, zählen sie Beispiele auf von Syrerinnen, die ihr Abitur mit Bravour geschafft und Irakern, die ein eigenes Geschäft eröffnet haben. Fragt man die anderen, verweisen sie auf die höhere Kriminalitätsrate der Zuwanderer und auf die vielen Flüchtlinge, die bis heute ohne Job sind.

So lebt - fünf Jahre nach der sogenannten Flüchtlingskrise - immer noch jeder in Deutschland ...

US-Geheimdienste: Russland arbeitet gegen Wahlsieg Joe Bidens

US-Geheimdienste: Russland arbeitet gegen Wahlsieg Bidens

US-Präsident Donald Trumps Herausforderer Joe Biden bekommt im Wahlkampf nach Erkenntnissen von US-Geheimdiensten gezielt Gegenwind aus Russland.

Das Land bemühe sich, den designierten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten zu „verunglimpfen“, erklärte das Büro des Geheimdienstkoordinators (DNI) am Freitag (Ortszeit). China und Iran wiederum wollten Trumps Wiederwahl verhindern, hieß es. Man sei „besorgt über die anhaltenden und potenziellen Aktivitäten“ jener drei Länder, hieß es weiter.

John Bolton

Bolton: Trump hat „keine triftigen Gründe“ für Truppenabzug

Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat den geplanten Abzug von US-Truppen aus Deutschland kritisiert.

Trump habe keine „triftigen Gründe“ angeführt, warum er fast 12.000 Soldaten abziehen wolle, sagte Bolton der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Erscheinens seines Buchs „Der Raum, in dem alles geschah“ in Deutschland am 14. August. Trump wolle die Soldaten wegen der geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands und des Handelsdefizits verlegen, daran habe er aufgrund seiner ...

Ort der Detonation

Helfer bergen weitere Opfer in Beirut

In einem Rennen gegen die Zeit haben Rettungshelfer am Freitag nach weiteren Überlebenden der Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut gesucht.

Drei Tage nach der Katastrophe bargen sie weitere Opfer aus den Trümmern. Die Zahl der Toten stieg auf 154, wie das libanesische Gesundheitsministerium erklärte. Rund 5000 Menschen wurden verletzt. Die Zahl der Toten könnte weiter steigen, weil noch viele Schwerverletzte auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfen.

Die Statue der Justitia steht im Gegenlicht der Sonne

Tödlicher Messerstich vor Supermarkt: Haftstrafen gefordert

Für eine tödliche Messerattacke in Passau soll ein 26 Jahre alter Mann nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslänglich in Haft. Der Behördenvertreter warf dem aus dem Iran stammenden Angeklagten am Dienstag vor dem Landgericht heimtückischen Mord vor. Die Verteidigerin des Mannes forderte für gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge eine achtjährige Gefängnisstrafe. Der zweite Verteidiger plädierte auf Totschlag, ohne dabei ein konkretes Strafmaß zu nennen.

Überaus brutal gingen drei Männer im Februar gegen einen Mann vor dem Schwenninger Bahnhofsgebäude vor.

Video zeigt brutale Schlägerei

Äußerst brutal gingen drei junge Männer in der Nacht auf den 3. Februar gegen einen damals 37-Jährigen vor dem Schwenninger Bahnhofsgebäude vor. Videomaterial zeigt die überaus erschreckende Tat. Nun steht der Versuch des Totschlags im Raum.

Es sind brutale Szenen, die sich Anfang Februar dieses Jahres vor dem Schwenninger Bahnhofsgebäude ereignet hatten. Drei junge Männer schlugen und traten gemeinsam auf einen einzigen Mann ein, bis dieser reglos am Boden lag.

 Auch dreißig Jahre nachdem der irakische Diktator Saddam Hussein das benachbarte Kuweit überfiel, sind die Spätfolgen des Konfl

Zweiter Golfkrieg: Als sich der Sturm über die Wüste legte

Als irakische Panzer in den frühen Morgenstunden des 2. August 1990 in das kleine Emirat Kuwait rollten, begann ein Krieg, dessen Auswirkungen auch 30 Jahre später noch zu spüren sind. Auf Befehl von Diktator Saddam Hussein nahm die irakische Armee das Nachbarland ein, zwang den Emir zur Flucht aus Kuwait-Stadt, sicherte dem Irak den Zugang zu reichen Ölvorräten und bedrohte westliche Verbündete wie Saudi-Arabien. Ein halbes Jahr später wurde der Irak von einer US-geführten Koalition wieder aus Kuwait vertrieben.

Im Dezember starben sieben Flüchtlinge auf einem Boot (Foto), knapp ein halbes Jahr später lassen mindestens 60 Menschen bei ein

Die vergessene Flüchtlingskatastrophe in der Türkei

Wie viele Menschen an Bord waren, als das Flüchtlingsboot kenterte, weiß man bis heute nicht. Mehr als 60 Leichen haben Helfer in dem Monat seit dem Unglück aus dem Wasser gezogen, doch noch immer werden leblose Körper gefunden: Männer, Frauen und Kinder, die auf der Flucht nach Europa das Leben gelassen haben. Eines der schwersten Flüchtlingsunglücke der jüngsten Zeit war der Untergang dieses Fischerbootes, doch international findet er kaum Beachtung – weil die Katastrophe sich nicht in der Ägäis ereignete, sondern gut tausend Kilometer ...