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Eine Chance für die Diplomatie

Weder Teheran noch Washington wollen einen großen Krieg

Der iranische Angriff auf den britischen Öltanker „Stena Impero“ rückt den Nahen Osten näher an einen Krieg heran. Die USA, bereits stark mit Marine- und Luftwaffenverbänden am Golf vertreten, verstärken ihre Truppenpräsenz weiter. Und doch bietet die gefährliche Lage eine Chance für die Diplomatie.

Die Chance liegt darin, dass weder Teheran noch Washington einen großen Krieg wollen. Die Führung der Islamischen Republik weiß, dass ein regionaler Konflikt die Existenz des Regimes gefährden würde.

Prozess wegen Mitgliedschaft im IS

Prozess um verdurstetes Kind - IS-Sklavin sagt weiter aus

Vor dem Oberlandesgericht München soll eine mutmaßliche IS-Sklavin ihre Aussage fortsetzen. In dem Prozess gegen eine junge Deutsche um ein verdurstetes jesidisches Mädchen ist sie die wichtigste Zeugin.

Sie soll die Mutter des Kindes sein und von der Angeklagten und deren Ehemann, die im Irak der Terrormiliz Irakischer Staat (IS) angehört haben sollen, als Sklavin gehalten worden sein. Es ist bereits der vierte Tag ihrer Vernehmung, die eher schleppend vorangeht.

Mikrofon im Gerichtssaal

Prozess um totes Mädchen: Mutter erkennt Angeklagte nicht

Im Prozess um ein verdurstetes jesidisches Sklavenmädchen hat die mutmaßliche Mutter des Kindes die Angeklagte vor Gericht zunächst nicht erkannt. „Es ist jetzt sehr lange her“, sagte die 47 Jahre alte jesidische Kronzeugin am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht München. „Ich kann Ihnen jetzt nicht sagen, ob sie das ist oder nicht.“ Nach einer rund halbstündigen Verhandlungspause revidierte sie ihre Aussage allerdings und sagte: „Sie ist es.“ Sie habe sie an ihren schwarzen Augen und ihren Haaren erkannt.

Amtseinführung

Letzte Chance Bundeswehr? Politiker hinterfragen AKK

„Zur Meldung Augen rechts.“ Das Wachbataillon des Verteidigungsministeriums ist angetreten für die neue Chefin. Im Eiltempo nimmt die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (56) am Mittwoch ihren Kabinettsposten ein.

„Ich gehe mit vollem Herzen und auch voller Überzeugung mein Amt als Bundesverteidigungsministerin an“, sagt sie in einer kurzen Ansprache, Fragen werden nicht beantwortet. Sie würdigte vor allem die Soldaten im Auslandseinsatz, die im Notfall auch kämpfen müssten, um die Sicherheit Deutschlands zu verteidigen.

Prozess um verdurstetes Mädchen - Mutter äußert sich

Vor dem Oberlandesgericht München hat eine Jesidin geschildert, wie ihre kleine Tochter vor ihren Augen verdurstet sein soll. Die 47-Jährige tritt als Kronzeugin im Prozess um Mord und Kriegsverbrechen gegen eine deutsche, mutmaßliche Anhängerin der Terrormiliz Islamischer Staat auf. Die junge Frau aus Niedersachsen soll im Jahr 2015 dabei zugesehen haben, wie ihr Ehemann das kleine Kind im Irak in brennender Sonne in einem Hof fesselte und verdursten ließ.

Justitia

Prozess um verdurstetes Mädchen: Mutter schildert die Tat

Vor dem Oberlandesgericht München hat eine Jesidin geschildert, wie ihre kleine Tochter vor ihren Augen verdurstet sein soll. Die 47-Jährige tritt als Kronzeugin im Prozess um Mord und Kriegsverbrechen gegen eine deutsche, mutmaßliche Anhängerin der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf. Die junge Frau aus Niedersachsen soll im Jahr 2015 dabei zugesehen haben, wie ihr Ehemann das kleine Kind im Irak in brennender Sonne in einem Hof fesselte und verdursten ließ.

Justitia

Prozess um verdurstetes Mädchen: Mutter sagt weiter aus

Im Prozess um ein verdurstetes jesidisches Mädchen soll die mutmaßliche Mutter heute vor dem Oberlandesgericht München weiter aussagen. Am dritten Tag ihrer Vernehmung könnte es um die grauenvolle Tat gehen, die im Zentrum der Anklage steht. Eine 28 Jahre alte Deutsche, die sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben soll, ist wegen Mordes und Kriegsverbrechen angeklagt. Sie soll dabei zugesehen haben, wie ihr Ehemann im Jahr 2015 im Irak ein fünf Jahre altes jesidisches Mädchen bei 45 Grad im Hof ankettete und verdursten ließ.

 Ein Syrer wollte in der Nacht zum Samstag vier Araber illegal nach Deutschland bringen.

Bundespolizei erwischt einen Schleuser

Die Bundespolizei hat am Grenzübergang der Autobahn einen Schleuser gestoppt, der vier Araber nach Deutschland holen wollte. Mit dem Geld wollte der Mann Schulden begleichen.

Bundespolizisten haben das Auto in der Nacht zum Samstag kurz nach dem Grenzübergang Hörbranz gestoppt. Der Fahrer des Kleinwagens, der sich seit Dezember 2015 in Deutschland aufhält und in Nordrhein-Westfalen lebt, wies sich mit einem gültigen Flüchtlingsausweis aus.

Statistik: Zuwanderung nach Baden-Württemberg rückläufig

Die Zuwanderung nach Baden-Württemberg hat das dritte Jahr in Folge abgenommen. 2018 seien zwar immer noch 50 900 Menschen mehr zu- als fortgezogen, allerdings werde diese Zahl stetig kleiner, teilte das Statistische Landesamt in Stuttgart am Donnerstag mit. 2015 habe der sogenannte Wanderungsüberschuss noch bei rund 171 500 Menschen gelegen. Im Jahr 2016 kamen rund 76 100 mehr Menschen ins Land, als es verließen, 2017 waren es rund 72 100.

Der Rückgang ist den Statistikern zufolge vor allem auf die gesunkene Zahl an Flüchtlingen ...

Ein türkisches Bohrschiff auf der Suche nach Gas und Öl vor Zypern.

Warum der Streit um Gas und Öl unter dem Mittelmeer so brenzlig ist

Als der türkische Energieminister Fatih Dönmez kürzlich das Bohrschiff „Yavuz“ auf die Reise schickte, horchten Regierungen von Zypern bis Israel und Ägypten auf. Unter dem Schutz einer Fregatte der türkischen Marine soll die „Yavuz“ vor Zypern nach Erdgas suchen. Das Schiff fuhr geradewegs in einen hochexplosiven Machtkampf um Bodenschätze und politischen Einfluss . Der Streit treibt einen neuen Keil zwischen die Türkei und ihre traditionelle Partner im Westen.